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Stefan Prestele, ParallelsFührt der Paradigmenwechsel bei Apple zum verstärken Einsatz von Macs in Unternehmen – und wo stecken die Herausforderungen? Eine Einschätzung von Stefan L. Prestele, Senior Director Global Marketing and Marketing Operations bei Parallels.

 

Seit Jahren gelangen immer mehr Apple-Produkte in Unternehmen, da Mitarbeiter ihre eigenen Geräte mitbringen, was ein wunder Punkt für die Unternehmens-IT ist. Stichwort: Bring Your Own Device. Dies geht nicht zuletzt darauf zurück, dass Apple traditionell durch eine scheinbare Gleichgültigkeit gegenüber dem Business-Nutzersegment aufgefallen ist.

So war es für viele Branchenbeobachter eine riesige Überraschung, dass Apple kürzlich eine Partnerschaft mit IBM angekündigt hatte, einem Rivalen, den Steve Jobs bekanntlich mehrfach zurückgewiesen hatte. Die beiden Riesen wollen gemeinsam mehr als 100 Enterprise-Ready iOS-Apps entwickeln, um die wachsende Zahl von mobilen Mitarbeitern zu bedienen. Unterdessen werden die Unternehmen neue Paketangebote von IBM für die Aktivierung, Bereitstellung und Verwaltung von iOS-Geräten erhalten. Dies schließt auch Mehrwertangebote wie den Zugang zu speziellen iOS-optimierten IBM-Cloud-Services etwa für Gerätemanagement, Sicherheit, Analytik und mobile Integration mit ein.


Arrangierte Ehe – oder ein wirklich sinnvoller Schachzug?


Ist dies nur eine arrangierte Ehe – oder ein wirklich sinnvoller Schachzug? Branchenkenner John Moltz drückte es so aus:

„Eine Apple-IBM-Partnerschaft ist genauso sinnvoll wie der Verkauf von Apple-Produkten bei Walmart. Apple verteidigt den Vertrieb über Walmart mit den Worten "Ihre Läden sind dort, wo unsere nicht sind". Die Art von großen Unternehmen, in denen IBM vertreten ist, sind wiederum die Orte, wo Apple die geringste Penetration aufweist.“

Apple schien bislang zufrieden damit, dass Mitarbeiter auf organische Weise den BYOD-Trend und damit die „Consumerisierung“ der IT vorantrieben. Auf diese Weise gelang Apple ein schöner Einstieg in den Microsoft-dominierten IT-Markt – und das, ohne etwas dafür zu tun. Mit dieser Partnerschaft wurde die unausgesprochene Firmenpolitik, Unternehmen als Markt zu ignorieren, kurzerhand über Bord geworfen. Wenn man in der Unternehmens-IT auf allen Ebenen Einzug hält, ist dies eine sehr große Sache.

In einem Interview mit Re/Code erklärte Apple-Chef Tim Cook: „Die umfassende Branchenexpertise, die erforderlich ist, um Unternehmen zu verändern, ist nicht in unserer DNA, aber in der von IBM.“ 


Wie sich Apple und IBM ergänzen


IBMs Marktstärke und Reichweite verschaffen Apple neues Potenzial und Glaubwürdigkeit, während IBM einen riesigen Marktvorsprung im Rennen um die mobile Unternehmensführung herausholt. Einfach ausgedrückt, kooperiert das Unternehmen, das dazu beigetragen hat, die moderne Konsumtechnologie-Landschaft aufzubauen und weiterzuentwickeln, mit der Firma, die einst die Grundlage für Computing im Unternehmen geschaffen hat. Mit dieser Kooperation wird es für Google im Unternehmen nicht gerade leichter werden.

Dieser Schachzug dient auch dazu, eine weitere große Herausforderung der Unternehmens-IT anzugehen: Windows-zentrische Systeme für Mac-Anwender im Unternehmen verfügbar zu machen. Plattformunabhängige Umgebungen werden für Unternehmen zunehmend unverzichtbar, um auf höchster Ebene konkurrieren zu können. Meiner Meinung nach werden Lösungen wie Parallels Desktop für Mac Enterprise Edition, die es Unternehmen mit Multi-Plattform-Strategie ermöglichen, Windows auf dem Mac zu betreiben, damit immer wichtiger.


Die Nachfrage nach Cross-Platform-Computing steigt


Der Bedarf an derartigen Lösungen steigt weiter, da immer mehr Unternehmen die Nachfrage nach Cross-Platform-Computing angehen müssen. Parallels hat die technologische Grundlage geschaffen, um innovative Produkte zu entwickeln, die Unternehmen helfen, komplexe IT-Herausforderungen zu meistern. Parallels Access für Unternehmen hilft IT-Managern den Mitarbeitern im Unternehmen zu ermöglichen, ihre Lieblingsmobilgeräte (Android-Handys und Tablet-PCs, iPhones und iPads) zu verwenden, um remote auf ihre Anwendungen auf ihren PCs und Macs zuzugreifen. Und mit Parallels Mac Management für SCCM können IT-Verantwortliche, die PCs mit Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) verwalten, nun auch Macs ebenso wie PCs über ein einfaches Plugin managen.

Der Roll-out der neuen iOS-Business-Apps startet diesen Herbst. Die jüngste gemeinsame Strategie von IBM und Apple ist vielversprechend und wird in einer Reihe von Branchen wie Einzelhandel, Gesundheitswesen, Transport, Banken, Versicherungen und Telekommunikation Anklang für Veränderungen sorgen.


www.parallels.com/de

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