Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Bitkom | Digital Health Conference
26.11.19 - 26.11.19
In dbb Forum Berlin

IT & Information Security
26.11.19 - 27.11.19
In Titanic Chaussee Hotel, Berlin

Integriertes IT Demand und Portfolio Management
02.12.19 - 04.12.19
In Sofitel Berlin Kurfürstendamm, Germany

IT-Tage 2019
09.12.19 - 12.12.19
In Frankfurt

eoSearchSummit
06.02.20 - 06.02.20
In Würzburg, Congress Centrum

Anzeige

Anzeige

Gruppe

Ängstlich, aber tatenlos: Eine aktuelle Studie zeigt eine erhebliche Lücke zwischen Datenschutzbedenken und tatsächlichem Verhalten im Netz auf. Im Auftrag des Cybersecurity-Anbieters BullGuard wurde das Verhalten von Deutschen, Briten und Amerikanern untersucht. 

Rund jeder Zweite macht sich zwar Sorgen um den Schutz seiner persönlichen Daten, entsprechende Maßnahmen werden aber nicht ergriffen: Sieben Prozent der Deutschen, 19 Prozent der US-Bürger und zwölf Prozent der Briten verlassen sich allein auf die Schutzfunktionen ihres Laptops, Computers oder Smartphones. 86 Prozent der Deutschen, 74 Prozent der Amerikaner und 80 Prozent der Briten nutzen kein VPN (Virtual Private Network), um ihre Daten zu schützen, wenn sie ein öffentliches WLAN nutzen. Bequemlichkeit überwiegt also in vielen Fällen die Bedenken um die eigene Sicherheit und persönlichen Daten.

Komfort schlägt Sicherheit und Datenschutz

62 Prozent der Deutschen, 53 Prozent der Amerikaner und 48 Prozent der Briten machen sich Sorgen um ihre persönlichen Daten, wenn sie ein öffentliches WLAN nutzen. Finanzauskünfte sind dabei für alle besonders kritisch: Rund zwei Drittel aller Befragten haben Angst, dass diese Informationen bei einem Hack gestohlen werden könnten. An zweiter Stelle stehen Passwörter – für 64 Prozent der Deutschen, 59 Prozent der Amerikaner und 56 Prozent der Briten. Rang 3 belegt für die Deutschen die Angst um Bilder und Videos (40 Prozent) und für Amerikaner und Briten die Sorge um E-Mail-Inhalte (27 Prozent bzw. 30 Prozent).

Die Sorgen sind berechtigt: Hacker richten zum Beispiel eigene WLAN-Netzwerke mit glaubwürdigen Bezeichnungen wie „Free Airport Wi-Fi“ ein. In Wirklichkeit aber fangen sie den gesamten Netzwerkverkehr ab. So erhalten Hacker Zugriff auf Benutzernamen, Passwörter, Kreditkartendaten oder Bankkontoinformationen. Schützen können sich Nutzer mit einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN), das Daten verschlüsselt überträgt. Doch 86 Prozent der Deutschen nutzen kein VPN, wenn sie über ein öffentliches WLAN surfen. Gleiches gilt für 74 Prozent der US-Bürger und für 80 Prozent der Briten. „Nutzer entscheiden sich für Komfort statt Sicherheit bei der Nutzung von öffentlichem WLAN“, stellt Paul Lipman, CEO von BullGuard, fest.

„Die Studienergebnisse zeigen deutlich, dass sich Deutsche, Amerikaner und Briten online nicht sicher fühlen. Aber sie ignorieren ihre Bedenken, um möglichst einfach und schnell ins Internet zu kommen. Der Zugriff auf öffentliches WLAN ohne VPN ist wie Autofahren ohne Versicherung.“

Deutsche Nutzer sind im internationalen Vergleich am vorsichtigsten

Zuhause verzichten vor allem Nutzer in den USA komplett auf zusätzlichen Schutz ihrer Daten: 19 Prozent der Amerikaner, zwölf Prozent der Briten und sieben Prozent der Deutschen setzen allein auf die Standardeinstellungen ihres Browsers oder Internetproviders. 69 Prozent der Deutschen, 48 Prozent der Amerikaner und 62 Prozent der Briten nutzen zur Absicherung eine Antivirensoftware.

Datenschutz

Malware und Datenklau erfordern unterschiedliche Schutzmechanismen

Mit einer Antivirensoftware schützen sich Nutzer zwar effektiv vor Malware. Sie verbirgt jedoch weder die IP-Adresse, noch verhindert sie, dass die Online-Aktivitäten von Dritten überwacht werden. Dabei ist den Studienteilnehmern aus allen drei Ländern bewusst, welche Unternehmen und Organisationen zu den Datensammlern gehören. Hier das Ranking der deutschen Befragten, wer ihrer Meinung nach ihre Online-Aktivitäten verfolgt:

  • Suchmaschinen wie Google (71 Prozent der Deutschen)
  • Social-Media-Plattformen und Messenger, z.B. Facebook und WhatsApp (65 Prozent)
  • Online-Händler wie Amazon (61 Prozent)
  • Internet-Browser (57 Prozent)
  • Internetanbieter (44 Prozent)

„In vielen Köpfen herrscht noch eine Trennung zwischen Antivirensoftware und VPN“, so Lipman. „Die Studie zeigt, dass wir mehr Aufklärung darüber brauchen, wie Nutzer sich in Sachen Datenschutz stärker aufstellen können. VPN ist nicht nur ein nützliches Werkzeug für das Streaming von geogeblockten Inhalten, sondern sorgt beim Surfen für mehr Privatsphäre und Datenschutz.“

Die von BullGuard in Auftrag gegebene Umfrage wurde im August 2019 durchgeführt. Insgesamt wurden 5.000 Verbraucher befragt, davon 2.000 in den USA, 2.000 in Großbritannien und 1.000 in Deutschland.

www.bullguard.com

GRID LIST
Online Marketing

Online-Marketing wird für Digitalunternehmen noch wichtiger

Wenn es darum geht, das eigene Unternehmen, die eigenen Produkte und Leistungen bekannt…
Cloud Report

Cloud Benchmark Report 2019

Eine neue Studie zur Performance von Cloud-Dienstleistern zeigt gravierende…
Zahnrad

Innovative Kommunikationstools gefragt

71 Prozent der deutschen CIOs wollen 2020 mehr für innovative Kommunikationstools…
KI Medizin

Künstliche Intelligenz kann Ärzte effektiv unterstützen

Röntgen- und CT-Bilder auswerten, Tumore identifizieren, Krebstherapien individuell…
Hacker working

Cyberkriminelle entwickeln individuelle Tools und Prozesse

Akamai Technologies, Inc. (NASDAQ: AKAM) hat den „State of the…
Threat Schäden

Öffentlicher Sektor häufigstes Ziel für DNS-Angriffe

Regierungsorganisationen sind das Hauptziel von DNS-Cyberattacken. Zentrales Ergebnis der…