Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

4. Cyber Conference Week
01.07.19 - 05.07.19
In Online

IT kessel.19 – Der IT Fachkongress
04.07.19 - 04.07.19
In Messe Sindelfingen

IT-SOURCING 2019 – Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

IT-Sourcing 2019 - Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

Anzeige

Anzeige

Globe Tablet

Eine neue Studie der Payment-Plattform Stripe zeigt, wie sehr weltwirtschaftliche Verwerfungen eine neue Generation von wachstumsstarken und exportorientierten Online-Unternehmen behindern.

  • 68 Prozent der deutschen Online-Unternehmen erschließen gleich im ersten Jahr ausländische Märkte
  • Wachsender Protektionismus, Zölle und unnötige Regulierung stellen Hürden dar
  • Fachkräftemangel: 75 Prozent der Online-Unternehmen weltweit gegen strengere Einwanderungsrichtlinien

70 Prozent aller Online-Unternehmen weltweit sind heute über die eigenen Landesgrenzen hinaus tätig – eine Größenordnung, die die der Gesamtwirtschaft weit übersteigt. Deutschland liegt mit 71 Prozent etwa im Durchschnitt aller untersuchten Länder und damit weit vor den USA (45 Prozent). Hiesige Unternehmen können vor allem durch ihre Geschwindigkeit in puncto Internationalisierung überzeugen: 68 Prozent aller deutschen Online-Unternehmen erschließen bereits innerhalb des ersten Jahres ihrer Existenz ausländische Märkte, womit sie im internationalen Vergleich in der Spitzengruppe liegen. Diese schnell expandierenden „Global Natives" wuchsen innerhalb der letzten fünf Jahre weltweit um 141 Prozentpunkte schneller im Umsatz und 15 Prozentpunkte schneller in der Mitarbeiterzahl als Unternehmen, die es bei der Internationalisierung langsamer angingen.

Als große Hindernisse nennen die „Global Natives” jedoch wachsenden Protektionismus, Zölle und unnötige regulatorische Hürden, die das Wirtschaftswachstum bremsen. Sie geben sie bis zu 38 Prozent ihres Nettogewinns für Regulierung und Compliance aus, wobei mehr als die Hälfte aller Befragten erwartet, dass diese Summe noch steigen wird.

Da immer mehr Unternehmen international expandieren, wird auch die Anwerbung internationaler Talente immer wichtiger. Fast 75 Prozent der Online-Unternehmen weltweit geben an, dass sie gegen strengere Einwanderungsrichtlinien sind. Darüber hinaus bezeichnete nur die Hälfte von ihnen (48 Prozent) die Unterstützung, die sie von ihrer Regierung bei der Einstellung und Gewinnung internationaler Talente erhielt, als gut oder ausgezeichnet. Auch hier liegt Deutschland nur im Mittelfeld.

Weitere Erkenntnisse des Reports sind:

  • Die Geschwindigkeit der Globalisierung wird nicht nachlassen: 80 Prozent der Online-Unternehmen geben an, dass sie zukünftig ihre internationale Präsenz weiter erhöhen wollen – 46 Prozent wollen diese sogar drastisch steigern.
     
  • Online-Tools haben die Internationalisierung von Unternehmen erleichtert. 68 Prozent der Online-Unternehmen sagen, dass internetbasierte Tools die internationale Expansion heute im Vergleich zu vor fünf Jahren erleichtert hätten.
     
  • Steuern und neue regulatorische Barrieren erschweren die Internationalisierung. Obwohl neue Technologie den Weg zur Internationalisierung für Online-Unternehmen ebnet, gaben 42 Prozent der Befragten an, dass die Internationalisierung in den vergangenen Jahren durch solche Hürden schwieriger geworden sei.

Billy Alvarado, CBO von Stripe, kommentiert die Ergebnisse der Studie: „Die Globalisierung ist ein Motor für wirtschaftlichen Fortschritt und Innovation. Online-Technologie hat die Bedingungen für Unternehmen radikal verändert und ihnen den internationalen Absatz erleichtert. Zu viele finanzielle und politische Hürden verlangsamen jedoch das Innovationstempo auf der ganzen Welt. Dies geht insbesondere zu Lasten kleinerer Unternehmen. Wir bei Stripe glauben, dass Online-Unternehmen auf der ganzen Welt den Schlüssel zu einer globaleren Internetwirtschaft in Händen halten.”

Matthias Henze, CEO von Jimdo, fügt hinzu: „Die Studie zeigt, wie eine neue Generation von Kleinunternehmen die Chancen der Internationalisierung bereits erkannt hat.

Interessanterweise denken europäische Online-Unternehmen jedoch noch in engeren Grenzen als ihre asiatischen Counterparts. Hieran sieht man deutlich, dass in Europa noch viel Potenzial steckt – denn an Ideen mangelt es nicht. Wir bei Jimdo tun alles dafür, Gründern mit ihrer Idee und ihrer eigenen Website den Zugang zum internationalen Markt zu ermöglichen.”

Methodik:

Gemeinsam mit VIGA Research hat Stripe Gründer und Führungskräfte von Online-Unternehmen über die Organisation ihrer internationalen Expansion online befragt. Mehr als 9.000 Gründer und Führungskräfte aus 15 internationalen Märkten und mehr als 10 Branchen nahmen an der Studie teil.

Der komplette Report kann hier heruntergeladen werden.

stripe.com/de
 

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int F8b7e1d022db64d45d4b3c0f058aef02

Qualifikationslücken belasten die Security-Experten

Eine von Symantec (NASDAQ: SYMC), in Auftrag gegebene Studie zeichnet ein düsteres Bild…
Tb W190 H80 Crop Int 896ff6510a2409e6247fcae5fe8f3538

Jeder DNS-Angriff kostet mehr als 935.000 Euro

Unternehmen weltweit mussten im vergangenen Jahr einen Anstieg von DNS-Angriffen von…
Tb W190 H80 Crop Int B6a4f617c9f25e1a37c1e013d5dbec80

Digitalisierung schafft neue Geschäftsmodelle in der Industrie

Vernetzte Maschinen, die miteinander kommunizieren, Roboter, die Reparaturen durchführen,…
M&A

AR/VR-Report: Der Markt kommt in die Reifephase

Laut aktuellem M&A-Marktbericht zu Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) von…
Smartphone am Strand

EU-Roaming-Verordnung sorgt für mehr IT-Sicherheit im Urlaub

Deutsche Urlauber verzichten zunehmend auf die Nutzung von WLAN-Netzen, wie eine aktuelle…
Cloud Computing

Cloud-Nutzung auf Rekordniveau bei Unternehmen

Cloud Computing wächst so stark wie nie in Deutschland: Im Jahr 2018 nutzten drei von…