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Cyber Attack

EfficientIP hat weitere zentrale Ergebnisse seines globalen DNS Threat Report 2018 veröffentlicht. Laut Bericht zählt die Telekommunikationsbranche zu jenen Sektoren, denen der Umgang mit Cyber-Bedrohungen die meisten Schwierigkeiten bereiten.

Aus dem Report geht weiterhin hervor, dass 43 Prozent der Branchenunternehmen in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von DNS-basierter Malware waren. Ganze 81 Prozent der Unternehmen benötigten drei Tage oder länger, um kritische Sicherheits-Patches nach dem Bekanntwerden eines Angriffs aufzuspielen.

DNS-Angriffe kosten Telekommunikationsunternehmen eine Menge Zeit und Geld. Aus dem aktuellen DNS Threat Report geht hervor, dass Telekommunikationsunternehmen zu lange benötigten, um einen Angriff abzuwenden und dafür im Durchschnitt drei Mitarbeiter und insgesamt 17 Arbeitsstunden pro Angriff aufbringen mussten. Da der Prozess zur Schadensminderung sehr zeitaufwendig ist, steigen die durchschnittlichen Kosten pro DNS-Angriff für den Telekommunikationssektor. Im vergangenen Jahr hat eine einzige entsprechende Attacke ein Telekommunikationsunternehmen durchschnittlich 548.873 Euro gekostet. Die Studienergebnisse zeigen zudem, dass ein Telekommunikationsunternehmen dieses Jahr im Durchschnitt einen Verlust von 782.203 Euro pro DNS-Angriff hinnehmen muss, was einem Anstieg um 42 Prozent in nur zwölf Monaten entspricht.

David Williamson, CEO von EfficientIP, über die Motivation für die Angriffe: „Telekommunikationsunternehmen sind ein Magnet für komplexe und ausgefeilte Cyber-Attacken, da sie im Besitz sensibler Kundendaten sind. Außerdem sind sie ein kritischer Faktor für die Gesamtwirtschaft, da sie der Geschäftswelt einheitliche Kommunikationsdienstleistungen liefern. Ein Großteil ihrer Kunden arbeitet online, deshalb ist Netzwerksicherheit für die Telekommunikationsbranche unternehmensrelevant geworden. Die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Dienste zu gewährleisten, ist ein wichtiger Schritt, um eine hohe Kundenzufriedenheit zu erzielen.“

Der Global DNS Threat Report 2018 zeigt auch die Auswirkungen für Telekommunikationsunternehmen, die von Cyber-Attacken betroffen waren. Das Markenimage der Dienste hat aufgrund folgender Probleme gelitten:

  • 45 Prozent mussten betroffene Prozesse und Verbindungen abschalten
  • 38 Prozent verzeichneten Ausfallzeiten der Cloud-Dienste
  • 33 Prozent hatten Probleme mit der Webseite
  • 31 Prozent verzeichneten Ausfallzeiten interner Applikationen
  • 30 Prozent haben berichtet, dass sensible Kundendaten gestohlen wurden

Empfehlungen für Telekommunikationsunternehmen

EfficientIP arbeitet mit einigen der größten Telekommunikationsunternehmen wie Orange und Vodafone daran, ihre Netzwerke zu schützen, und empfiehlt fünf Best Practice-Ansätze:

  1. Überarbeiten und vereinfachen von DNS-Architekturen, indem Sicherheitszwischen-Layer durch angepasste DNS Sicherheitslösungen ersetzt werden. Das senkt nicht nur die Verwaltungs- und Wartungskosten, sondern trägt auch dazu bei, die Verfügbarkeit der Dienste zu gewährleisten.
     
  2. Erhöhen der Visibilität der Bedrohungen durch eine kontextbezogene Analyse der DNS-Transaktion in Echtzeit und verhaltensbasierte Identifizierung potenzieller Gefahren. Unternehmen können alle Bedrohungstypen erkennen, dem Datendiebstahl vorbeugen und dabei gesetzliche Vorgaben der DSGVO und der US CLOUD Act erfüllen.
     
  3. Umsetzen anpassungsfähiger Gegenmaßnahmen gegen Bedrohungen. Das Ergebnis ist eine Fortführung des Geschäftsbetriebs – selbst dann, wenn die Quelle des Angriffs nicht ermittelt werden kann. Zudem wird die Gefahr, dass rechtmäßige Benutzer blockiert werden, praktisch vollständig eliminiert.
     
  4. Dezentralisieren der DNS-Architektur, um den starken Anstieg des Datenverkehrs zu bewältigen. Die Platzierung spezieller, leistungsstarker DNS-Server an den Points of Presence (POP) optimiert nicht nur die User Experience, sondern verbessert auch signifikant den Schutz vor DDoS-Angriffen.
     
  5. Eingliedern des DNS in eine globale Lösung für die Netzwerksicherheit, um ungewöhnliche und schädliche Aktivitäten zu erkennen und Informationen darüber innerhalb eines breiteren Sicherheits-Ökosystems zu streuen. Das schafft die Voraussetzungen für eine ganzheitliche Netzwerksicherheit mit dem Ziel, den zunehmenden Netzwerkrisiken entgegenzutreten und das Unternehmen nachhaltig zu schützen.

Informationen über den „2018 Global DNS Threat Report“:

Der Report wurde von Coleman Parkes im Zeitraum von Januar bis April 2018 erstellt. Die Ergebnisse basieren auf den Auskünften von 1.000 Befragten in drei Regionen (Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik). Unter den Befragten waren CISOs, CIOs, CTOs, IT Manager, Security Manager und Network Manager. Für die Studie wurden insgesamt 96 Telekommunikationsunternehmen in neun Ländern befragt.

Den vollständigen Report finden Sie hier.

www.efficientip.com
 

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