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Dirk SchraderDer UK-Telekommunikationsdienstleister TalkTalk wurde wegen eines Sicherheitslecks zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Dirk Schrader, Greenbone Networks, hinterfragt in seinem Kommentar: „Wie hoch ist hoch genug?"

Empfindliche Strafe für UK-Telekommunikationsdienstleister TalkTalk wegen Sicherheitsleck:
Wie hoch ist hoch genug?

Das Büro des britischen Information Commissioner‘s Office (ICO) hat den Telekommunikationsdienstleister TalkTalk zu einer Strafe von 400.000 Pfund (über 450.000 EUR) verurteilt. Der Grund: Cyberkriminellen gelang es, persönliche Daten von mehr als 150.000 TalkTalk-Kunden zu entwenden. Der Telekommunikationsanbieter hatte Schwachstellen seiner IT-Systeme nicht erkannt und abgesichert. Ein Kommentar von Dirk Schrader, Certified Informations Systems Security Professional (CISSP) & Certified Information Security Manager (CISM) bei Greenbone Networks.

„Das Beispiel von TalkTalk zeigt: Regulierer haben das Risiko erkannt und greifen bei offensichtlichen Schwachstellen in IT-Netzwerken mit hohen Geldstrafen durch. Zu Recht, wie ich meine. In unserer digitalen Welt müssen sich Kunden darauf verlassen können, dass Unternehmen ihre Daten bestmöglich und vor allem präventiv schützen. Zu jeder IT-Sicherheitsstrategie gehört ein automatisierter Vulnerability-Management-Prozess. Er hilft, Risiken aufzudecken, zu priorisieren und sie gezielt zu minimieren – und damit das Sicherheitsniveau deutlich zu erhöhen. Im aktuellen Fall hätten sich damit die Software Bugs schnell und automatisch erkennen lassen.

Ich frage mich: Wie hoch müssen Strafen noch werden, bis vorbeugende Maßnahmen wie regelmäßiges Vulnerability Management tatsächlich zum Standard werden? Letztere kosten Unternehmen nur einen Bruchteil – und schützen sie gleichzeitig vor einem kaum wiedergutzumachenden Imageverlust. Höchste Zeit also, IT-Sicherheit als Prozess zu etablieren, in dem sich präventive und reaktive Maßnahmen ergänzen."

 

 
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