SAMS 2018
26.02.18 - 27.02.18
In Berlin, Maritim proArte

EuroCIS 2018
27.02.18 - 01.03.18
In Düsseldorf, Messe Halle 9 und 10

BIG DATA Marketing Day
27.02.18 - 27.02.18
In Wien

AUTOMATE IT 2018
01.03.18 - 01.03.18
In Hamburg, Schwanenwik 38

DIGITAL FUTUREcongress
01.03.18 - 01.03.18
In Frankfurt, Messe

DDoS ZahlencodeArbor Networks, der Unternehmensbereich für Cybersicherheit des Nasdaq-Unternehmens NetScout, veröffentlicht einen historischen Überblick über zwei Jahrzehnte DDoS-Angriffe (Distributed Denial-of-Service) und Gefährdung der Netzwerke von Internet Service Providern (ISP).

Vor 20 Jahren, im September 1996, wurde Panix, ein in New York City ansässiger Provider, Opfer eines sogenannten SYN (Synchronize)-Flood Angriffs, einer der ersten Cyberangriffsarten. Das gesamte Netzwerk von Panix wurde für mehrere Tage lahmgelegt und das zu einer Zeit, als nur ein geringer Teil der US-amerikanischen Bevölkerung über einen Internetzugang verfügte. Die Panix-Attacke war einer der ersten gravierenden Vorfälle, die der Öffentlichkeit die wachsende Bedeutung der Verfügbarkeit von Netzwerken und Diensten demonstrierte. Der Angriff zeigte erstmalig, wie anfällig die Internetinfrastruktur insbesondere zu jener Zeit war. Das TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) war damals das einzige offizielle Internetprotokoll, dennoch gab es laut eines Gutachtens des US-amerikanischen staatlichen IT-Forschungs- und Entwicklungszentrums CERT (Computer Emergency Response Team) vom 19. September 1996 keine allgemein anerkannte Lösung für dieses Problem. Selbst die New York Times schloss sich in einem Bericht mit Zitat eines IT-Experten dieser offiziellen Meinung an.

Geschichte der DDoS-Abwehr

Dieser erste große Cyberangriff motivierte die University of Michigan zu einem Forschungsprojekt zur Lösung dieses Problems. Aus diesem Forschungsprojekt entstand im Jahr 2000 das Unternehmen Arbor Networks. Die US-amerikanische Organisation DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) erkannte die große Bedeutung des Themas und stellte Zuschüsse für die Fortführung der Arbeit zur Verfügung. Diese Investition führte zu einer der fünf bahnbrechendsten Technologien, die von der DARPA gefördert wurden. In den letzten 16 Jahren arbeitete Arbor Networks bei der Entwicklung von Lösungen zum Schutz vor DDoS-Attacken mit weltweit führenden Service-Providern, Unternehmen und Regierungsbehörden zusammen. Der heutige Marktführer begleitete von den Anfängen des Cloud-Computing über Enterprise Mobility bis hin zur Entstehung globaler Netzwerke alle technologischen Neuerungen und entwickelte konsequent Lösungen für die damit einhergehenden Sicherheitsprobleme. Im Rückblick auf zwanzig Jahre DDoS-Angriffe hat sich vieles verändert, die Verfügbarkeit von Netzwerken jedoch ist heute mehr denn je die Voraussetzung für einen störungsfreien Geschäftsbetrieb.

"Verfügbarkeit ist die Basis für unsere vernetzte Welt, aber gleichzeitig auch die größte Herausforderung für Netzbetreiber und ein wachsender Anreiz für Angreifer. Während wir vor 20 Jahren noch machtlos vor diesem Problem standen, sind heute DDoS-Lösungen verfügbar, die speziell auf die Größe und Komplexität moderner Angriffe zugeschnitten sind", erläutert Eric Jackson, Vizepräsident für Produkt Management bei Arbor Networks.

Veränderte DDoS-Angriffe erfordern Umdenken

DDoS-Angriffe sorgen seit 20 Jahren regelmäßig für Schlagzeilen, dennoch sind viele Unternehmen noch immer schlecht ausgestattet und unzureichend auf die Abwehr solcher Angriffe vorbereitet. Viele Unternehmen sind sogar davon überzeugt, nie Ziel eines DDoS-Angriffs zu werden - obwohl sie längst Ausfälle zu verzeichnen haben. Häufig werden Angriffe fälschlicherweise auf Geräte- oder Bedienungsfehler zurückgeführt, denn die wenigsten Unternehmen haben Maßnahmen zur Erkennung und Abwehr von DDoS-Angriffen implementiert; ihnen fehlt die erforderliche Transparenz ihrer Netzwerke. Ein Großteil der Unternehmen verlässt sich auf die vorhandene Sicherheits-Infrastruktur wie Firewalls und IPS (Intrusion Prevention System) oder beschränkt sich ausschließlich auf den meist einschichtigen Schutz, den ihnen ihre Internet Service Provider oder ihr CDN (Content Delivery Network) bieten. In beiden Fällen sind die Unternehmens-Netzwerke anfällig für Angriffe und nur unzureichend geschützt. Firewalls und IPS arbeiten mit Stateful-Inspection und sind häufig selbst Opfer von DDoS-Angriffen, und ein so genannter Cloud-only oder CDN-Schutz kann unternehmenskritische Applikationen nicht ausreichend absichern.

Angriffsgröße

Im Vergleich zu den heute auftretenden großvolumigen Attacken waren die in den späten 90er-Jahren gegen ISP gerichteten Angriffe verschwindend klein. Erst vor kurzem wurde von Arbor Cloud der größte bislang verzeichnete Angriff mit einem Volumen von rund 600 Gbps (Gigabit pro Sekunde) abgewehrt. Die mittlere Angriffsgröße wird bis Ende 2016 voraussichtlich bei 1,15 Gbps liegen - ein Volumen, das die Netzwerke der meisten Unternehmen lahmlegen dürfte. Weitere Informationen zur Arbor Cloud gibt es unter www.arbornetworks.com/ddos-protection-products/arbor-cloud.

Angriffshäufigkeit

Frei zugängliche, einfach zu bedienende Tools und sogar zu mietende Dienste für Angriffe motivieren Hacker und erhöhen die Wahrscheinlichkeit für jedes Netzwerk, Opfer eines DDoS-Angriffs zu werden. In den letzten drei Jahren ist die Zahl der DDoS-Angriffe um das 2,5-Fache angestiegen.

Angriffskomplexität

DDoS-Angriffe sind längst nicht mehr einfache SYN-Floods, sondern hochkomplexe Multivektoren-Angriffe, die gleichzeitig auf die Bandbreite, Applikationen, Sicherheits-Infrastrukturen (wie Firewalls und IPS) und Dienste zielen.

"Best Practice"-Abwehr ist hybrid

Das führende nordamerikanische Forschungsinstitut IHS Infonetics Research bewertet den Nutzen von Hybridlösungen in seinem neuesten Bericht "DDoS Mitigation Strategies and Vendor Leadership North American Enterprise Survey" wie folgt:

"Die Vorzüge von Hybridlösungen für den Nutzer sind eindeutig: Durch die Angriffsabwehr vor Ort können kontinuierlich auftretende volumetrische Angriffe in den unteren Bandbreitenbereichen (bis zu zehn Gigabit) zu festen und mittlerweile stark gesunkenen Kosten abgewehrt werden. Auch vor nicht volumetrischen oder auf Überlastung abzielenden Angriffen, wie zum Beispiel auf der Applikationsebene, bieten Hybridlösungen einen besseren Schutz. Lokale Lösungen können in die vorhandene Sicherheitsinfrastruktur integriert werden und ermöglichen einen kontinuierlichen Schutz gegen Angriffe. Außerdem ermöglichen sie einen Einblick in Multivektor-Angriffe, die DDoS als Single-Vektor im Rahmen einer größeren Attacke einsetzen. 

www.arbornetworks.com

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int 04d181f067d30949995f0af8bc5079e5

Künstliche Intelligenz in der Polizeiarbeit

Mit Künstlicher Intelligenz Verbrechen voraussagen und verhindern – in der Polizeiarbeit…
Tb W190 H80 Crop Int D12e49f2fa42b26f1e9e69d228980ed7

30 Milliarden Markt rund um das Smartphone

Innovative Geräte, praktische Apps für alle Lebenslagen und rasant wachsender…
Tb W190 H80 Crop Int 52bd21ccaf78b370f2250d631cf0c669

Social Media: Jeden Zweiten ärgern gelesene, aber ignorierte Nachrichten

Die Nachricht kam vor Stunden an, der Empfänger war sogar online und hat sie gelesen,…
Tb W190 H80 Crop Int Aa4614cc9a95df4b3a4235e3d5303b22

Deutschland verpasst die Weichenstellung zu einem besseren Arbeitsmanagement

Deutsche Büroangestellte schätzen ihre individuelle Produktivität im Vergleich zu den…
Blockchain

Blockchain wird zu Top-Thema in der Digitalwirtschaft

Die Blockchain gehört 2018 zu den wichtigsten Trendthemen für die Digitalbranche in…
Mann auf Wolke

Cloud Computing im Mittelstand auf dem Vormarsch

Die Zahl der Unternehmen, die Cloud Computing nutzen oder es in absehbarer Zeit tun…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security