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Digitalisierung TabletDie Karte von Intel Security zeigt, wo mobile Geräte besonders oft angegriffen werden und identifiziert die gefährlichsten Urlaubsländer für den Sommerurlaub.

Endlich frei! Lange werden der Sommer und der damit verbundene Urlaub herbeigesehnt. Doch ist man erst einmal am Urlaubsort angekommen, fällt das Abschalten vom Alltags- und Arbeitsstress oft schwer. Intel Security hat nachgefragt, ob das Smartphone mit in den Urlaub darf oder in der Schublade warten muss. Ergebnis: 54 Prozent der Deutschen würden einen einwöchigen Urlaub gar nicht erst antreten, wenn es am Reiseziel keinerlei Internetverbindung gäbe. Erlebnisse über soziale Netzwerke teilen, die Angst, nicht auf dem Laufenden zu sein, die Verpflichtung gegenüber der Arbeit oder die Erreichbarkeit für Familie und Freunde – es gibt viele Gründe, auch im Urlaub zum Smartphone zu greifen.

„Unser Report zeigt, dass Mobile Malware eine reale Bedrohung ist: Cyber-Kriminelle haben es auf die Geräte abgesehen, die wir immer bei uns tragen“, so Alexander Salvador, Online-Sicherheitsexperte von Intel Security. „Sie investieren beachtliche Geldsummen, um mit innovativen Angriffsmethoden Sicherheitskontrollen zu umgehen. Diese Gefahr kann und sollte nicht ignoriert werden.“

In diesen Ländern besonders aufpassen

Laut Deutschem Reiseverband waren Spanien, Italien, die Türkei, Österreich und Kroatien die beliebtesten Auslandsreiseziele der Deutschen. In all diesen Ländern sollten Touristen aufpassen, wenn sie sich in WLANs einwählen – denn dort kommt es immer wieder zu Cyberattacken auf Smartphones und Tablets. Ganz vorne auf der Liste der gefährlichsten Länder liegen die USA und Großbritannien. Die gute Nachricht: In den meisten Urlaubsländern sind die Angriffe im ersten Quartal 2016 zurückgegangen. Zugenommen haben sie dagegen zum Beispiel in Kuba – ein Zeichen, dass das Land touristisch immer mehr erschlossen wird (auch wenn die Gesamtzahl der Attacken im Vergleich zu anderen Ländern noch immer sehr gering ist).

Hier erhalten Sie eine Übersicht beliebter Urlaubsländer sowie die Anzahl der Malware-Attacken auf mobile Geräte im vergangenen Jahr:

Intel-Studie: Immer erreichbar Tabelle

Auf dieser interaktiven Weltkarte von Intel Security erhalten Sie ebenfalls eine Übersicht zu den Daten sowie zur Entwicklung von Malware-Attacken in den letzten Quartalen.

Smartphone ist und bleibt unverzichtbar

Trotz geplanter Entspannung und angesichts der Gefahren würden 59 Prozent ihr Smartphone im Urlaub nicht zu Hause lassen. Doch warum können wir nur so schwer aufs Internet verzichten? Die Erreichbarkeit für die Familie (46 Prozent) und die Möglichkeit, das Smartphone als Navigationsgerät und für die Urlaubsplanung zu nutzen (45 Prozent), sind die häufigsten Gründe. Bei 20 Prozent der Befragten ist das sogenannte FOMO, („Fear of missing out“, die Angst, etwas zu verpassen), so stark, dass Sie einfach regelmäßig auf ihr Handy schauen müssen.

Der Blick aufs Smartphone ist also immer dabei – auch wenn sich die Deutschen immer mehr der Gefahren bewusst sind: 39 Prozent der Befragten glauben, dass ihre persönlichen Daten über die Internetverbindung im Urlaub weniger sicher sind als zu Hause. Über die Hälfte (56 Prozent) würden kritische Informationen wie Kreditkartendaten oder Passwörter gar nicht erst über eine Internetverbindung auf Reisen teilen. Aus gutem Grund: Viele WLAN-Netzwerke in Cafés, Restaurants oder kleineren Hotels wurden von Laien installiert und nicht abgesichert. Also lieber ganz auf Internet und Smartphone verzichten und Sonne, Strand und Meer genießen!

Den Moment genießen und abschalten

52 Prozent der deutschen Befragten sind letztes Jahr mit dem Vorhaben in den Urlaub gefahren, offline zu sein. Die häufigsten Gründe dafür sind: Im „Hier und Jetzt“ sein (74 Prozent), komplett abschalten (64 Prozent) und eine Pause von der Arbeit haben (49 Prozent). Mehr als der Hälfte der Befragten (54 Prozent) ist es tatsächlich auch gelungen, nur drei Prozent haben es gar nicht geschafft, offline zu sein. 73 Prozent der Befragten gaben an, ihren Urlaub ohne Computer und Smartphone mehr genossen zu haben, 51 Prozent haben weniger Stress empfunden. Es geht aber auch anders herum: Immerhin sechs Prozent waren aufgrund des fehlenden Internetzugangs stärker gestresst.

Methodologie der Studie:

Intel Security befragte in einer Online-Befragung 13.960 Erwachsene ab 21 Jahren weltweit, darunter auch 802 Teilnehmer aus Deutschland. Die weiteren Teilnehmer kamen aus den USA, Kanada, Brasilien, Mexiko, Indien, Japan, Singapur, Australien, Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich und den Niederlanden. Die oben genannten Ergebnisse beziehen sich nur auf die Antworten der deutschen Teilnehmer. Die Rohdaten der Umfrage sind auf Nachfrage erhältlich.

Weitere Informationen:

Die interaktive Grafik mit den Zahlen zu Malware-Attacken auf mobile Geräte finden Sie hier

www.intelsecurity.com