Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

DWX-Developer Week
24.06.19 - 27.06.19
In Nürnberg

4. Cyber Conference Week
01.07.19 - 05.07.19
In Online

IT kessel.19 – Der IT Fachkongress
04.07.19 - 04.07.19
In Messe Sindelfingen

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

MCC CyberRisks - for Critical Infrastructures
12.09.19 - 13.09.19
In Hotel Maritim, Bonn

Anzeige

Anzeige

Thomas Gross, ClavisterNicht erst seit dem NSA-Abhörskandal sind Backdoors ein geflügelter Begriff in der IT-Branche. Ein Kommentar von Thomas Gross, Channel Account Manager bei Clavister.

Auch Deutschland reagiert jetzt auf diese meist von Regierungsseite initiierten Hintertüren in Security-Hardware: Bund, Länder und Kommunen sind ab sofort dazu verpflichtet, ausschließlich auf IT-Dienstleister zurückzugreifen, die nachweislich keine Backdoors in ihrem Betriebssystem haben. Aber gibt es solche Anbieter überhaupt noch? 

Seit dem „PRISM“-Vorfall im Jahr 2013 fühlen sich Unternehmen vermehrt überwacht und ausgenutzt. Unwissentlich vertrauten sie auf Security-Anbieter, die Backdoors (unauthorised code) in die Betriebssysteme ihrer Lösungen einbauten. Dazu gedrängt wurden die Hersteller von Regierungsseite. Das Ziel: Geheimdienste sollten sich über die undichte Hardware Zugriff auf die Unternehmenssysteme verschaffen und Informationen letztlich zum Schutz besagter Firmen sammeln. Doch die (eigentlich) guten Absichten verkehrten sich ins Gegenteil. Die abgehörten Unternehmen prangerten Geheimdienste wie NSA oder BND an, denn es wurde Industriespionage von staatlicher Stelle betrieben. Zudem nutzten Hacker die Backdoors unbemerkt für IT-Angriffe.

No backdoor, no cry

Die Folgen dieses Skandals sind bis heute zu spüren. Daher beschloss der Kooperationsausschuss ADV Bund/Länder/Kommunaler Bereich (KoopA ADV) in Abstimmung mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) kürzlich neue „Ergänzende Vertragsbedingungen" (EVB-IT) für die Beschaffung von IT-Hardware. Kernpunkt ist eine „No backdoors“-Klausel“, die verpflichtend von Bundesbehörden, Ländern und Kommunen eingehalten werden muss. Kurzum: Alle gekauften Sicherheitslösungen müssen zu 100 % frei von Backdoors sein! Damit dürfen nur noch Hardware-Produkte beschafft werden, für die vom IT-Dienstleister bzw. Hardware-Hersteller eine entsprechende Gewährleistung übernommen wird.

Lieber die Vordertür

Aus diesen Gründen haben wir bei Clavister schon immer unsere eigene Software sowie unsere eigenen Betriebssysteme entwickelt – in Europa, genauer gesagt in Schweden. Und wir haben nie Backdoors in unsere Lösungen eingebaut und werden dies auch nie tun! Wir bestätigen unseren Kunden seit 2003 schriftlich, dank kompletter Eigenentwicklung 100 %ig gewährleisten zu können, frei von Hintertüren zu sein. Daher sind wir eines von sehr wenigen Unternehmen in der Netzwerk-Security-Landschaft, das komplett unabhängig von jeglicher Form von (Regierungs-)Kontrolle ist.

www.clavister.com/de

GRID LIST
Smartphone am Strand

EU-Roaming-Verordnung sorgt für mehr IT-Sicherheit im Urlaub

Deutsche Urlauber verzichten zunehmend auf die Nutzung von WLAN-Netzen, wie eine aktuelle…
Cloud Computing

Cloud-Nutzung auf Rekordniveau bei Unternehmen

Cloud Computing wächst so stark wie nie in Deutschland: Im Jahr 2018 nutzten drei von…
Smart Home

Viele Smart Home Nutzer vernachlässigen die Sicherheit

Viele Verbraucher in Deutschland vernachlässigen die digitale Sicherheit, wenn sie…
Tb W190 H80 Crop Int 5aefbc84b43fd21c651a8258b9b73987

Unternehmen mit Kundendaten-Management unzufrieden

Knapp zwei Drittel (62 Prozent) der befragten Unternehmen sind mit dem Management ihrer…
Cloud Security

Privileged Account Management wandert in die Cloud

Immer mehr Unternehmen beziehen Privileged Account Management-Lösungen (PAM) aus der…
DSGVO

Die Mehrheit hält die DSGVO nicht für eine Verbesserung

SUSE führte im April 2019 eine Google-Umfrage unter 2.000 erwachsenen Bundesbürgern…