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E-Mail-Sicherheit – ein Thema, das alle angeht

Cyberkriminalität ist eines der größten Probleme unserer Zeit und die Zahl der Fälle von Cyberkriminalität wächst von Jahr zu Jahr.

E-Mail-Sicherheit – ein Thema, das alle angeht

Ebenso wie die Schäden, die durch Kriminalität auf digitalem Wege für Firmen und Privatpersonen entstehen. Bleibt die Frage, wo die größten Einfalltore sind und wie man sich am besten gegen entsprechende Angriffe schützen kann.

Was macht den E-Mail-Verkehr heute so unsicher?

E-Mails sind das größte und wichtigste Einfalltor für Cyberkriminalität. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat dazu Branchenberichte veröffentlicht, in denen gezeigt wird, welche Ausmaße die Kriminalität durch das E-Mail-Postfach mittlerweile angenommen hat.

Nice to know
Ein Anbieter für sicheren E-Mail-Verkehr kann hier eine gute und vergleichsweise günstige Lösung sein.

Dabei gibt es drei große Bereiche, in denen Kriminelle Sie über Ihr E-Mail-Postfach angreifen können.

1. Phishing

Als Phishing bezeichnet man E-Mails, über die Kriminelle versuchen, an Daten und Eingaben zu kommen. Hierbei wird dem Empfänger vorgegaukelt, es handele sich um eine offizielle E-Mail von einer Bank, einem Unternehmen oder einer Behörde, die eine sofortige Reaktion erforderlich machen würde.

Betreffzeilen wie „Ihr Konto wurde gesperrt – reagieren Sie sofort“ sind dabei keine Seltenheit. Über einen Link in der E-Mail wird man dann auf eine gefälschte Seite geleitet, auf der man seine Zugangsdaten eingeben soll. Diese stehen den Kriminellen hinter der E-Mail direkt nach der Eingabe zur Verfügung. Andere Links bringen den Nutzer auf verseuchte Seiten, die den Rechner und im schlimmsten Fall das ganze Firmennetzwerk mit Virensoftware verseuchen. Genau das ist der zweite Punkt.

2. Ransomware

Ransomware gelangt auf den Rechner des Nutzers, wenn er einen Anhang an einer E-Mail öffnet oder auf eine Seite geht, auf der diese Software hinterlegt ist. Sie speichert sich automatisch auf dem heimischen Rechner oder auf dem Arbeitsrechner und ermöglicht es den Kriminellen, das komplette Netzwerk oder zumindest den infizierten Rechner zu verschlüsseln.

Für eine Freigabe der Daten verlangen die „Datenkidnapper“ oft ein sehr hohes Lösegeld. Ohne entsprechende Zahlung bleiben die Daten für die Betroffenen verschlüsselt und sind in der Regel für die Betroffenen kaum noch zu retten.

Umso wichtiger ist ein durchdachtes Schutzkonzept: Welche vier Strategien für den Ransomware-Schutz im Ernstfall wirklich entscheidend sind, zeigt ein Blick auf Backup, Netzwerksegmentierung und Co.

3. Business-E-Mail Compromise

Hier werden über gehackte oder gefälschte E-Mail-Accounts Geldüberweisungen erschlichen. Durch diese Masche werden weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursacht.

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Gibt es Lösungen für einen sichereren E-Mail-Verkehr?

Die gibt es. Es gibt Anbieter im Netz, die deutlich mehr Wert auf Sicherheit im direkten E-Mail-Verkehr legen und deshalb höhere Standards anbieten. Bei diesen Anbietern werden E-Mails in der Regel mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung versendet. Außerdem erfolgt kein Werbetracking – die eingehenden und versendeten E-Mails werden also nicht auf werberelevante Daten analysiert.

Das bedeutet, dass im Postfach des Nutzers zwar noch immer potenziell gefährliche E-Mails ankommen können. Die vom Nutzer versandten und empfangenen E-Mails können aber nicht mehr so leicht abgefangen und für gezielte Angriffe aufgewertet werden.

Welche Auswirkungen hat eine unsichere Adresse für den eigenen E-Mail-Verkehr?

Eine klassische unsichere E-Mail-Adresse disqualifiziert zum Beispiel für den direkten E-Mail-Verkehr mit den meisten Behörden. Behörden und Berufsgeheimnisträger dürfen sensible Daten oft nur verschlüsselt versenden. Solche Personen oder Behörden dürfen Daten, die unter den Datenschutz fallen oder für das eigene Unternehmen sensibel sind, nur per E-Mail versenden, wenn nachgewiesen ist, dass die Nachrichten mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verschickt werden.

Darüber hinaus besteht bei einer unsicheren E-Mail-Adresse immer die Gefahr, dass Fremde Ihre E-Mails mitlesen und daraus einen Angriffsplan schmieden. Vor allem bei Unternehmen sind die E-Mail-Postfächer der Mitarbeiter die einfachsten Einfallstore für Hacker.

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