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it management  07/08 2017
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Projekt "Confidential and Compliant Cloud" soll Datenschutz und Sicherheit verbessern. EU-Kommission will europäischen Binnenmarkt für Cloud-Computing.

Die Europäische Kommission hat HP mit der Koordination des Projekts "Coco (Confidential and Compliant) Cloud" beauftragt. Das Vorhaben soll sicherstellen, dass Endanwender Daten sicher und vertraulich in die Cloud verlagern können.

Die Coco Cloud soll eine flexible, gesetzeskonforme Cloud-Umgebung werden, in der ein sicherer Datenaustausch zwischen Nutzern und Cloud möglich ist. Das Projekt stützt die Strategie der Europäischen Kommission, die auf die Schaffung eines Binnenmarkts für Cloud Computing in Europa abzielt.

"Ziel von Coco Cloud ist, eine Grundlage für das Cloud-Sicherheitsmodell zu entwickeln", sagt Jakub Boratynski, Head of Trust and Security Unit innerhalb der DG CONNECT (Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der Europäischen Kommission). "Das Projekt wird dabei helfen, rechtliche Unterschiede zwischen EU-Ländern zu überbrücken und Regulierungsprobleme zu lösen. Es wird sicherstellen, dass sensible Daten künftig jederzeit sorgfältig durch Kontext-adaptive Lösungen kontrolliert und geschützt werden. Wenn das Vertrauen in Cloud-Computing wächst, wird auch das Vertrauen in Cloud-Services zunehmen. Davon wird die ganze digitale Wirtschaft profitieren - und damit auch die Gesellschaft."

Die Arbeitsgruppe hinter dem Coco-Cloud-Projekt wird unter der Führung von HP eine sichere, durchgängige Lösung für das Verbinden von zentralen Datenspeichern und mobilen oder stationären Endgeräten liefern. Diese wird nutzerdefinierte Regeln für Datenspeicherung, -austausch und -zugriff bieten. Zudem wird sie Verhandlungen zwischen Cloud-Service-Anbietern und Endanwendern über Cloud-Leistungsmerkmale ermöglichen.

HP ist Koordinator und Integrationsverantwortlicher des gesamten Coco-Cloud-Projekts. Zur Coco-Cloud-Arbeitsgruppe gehören außerdem Partner aus der Wissenschaft wie das Italian National Research Council, die Universität Oslo und das Imperial College London, sowie Partner aus der Industrie wie Atos. Diese Partner arbeiten gemeinsam an Komplettlösungen für die Pilotanwender Agenzia per l'Italia Digitale (AGID) und Grupo Hospitalario Quirón. Die Universität Oslo und die Kanzlei Bird&Bird prüfen zudem juristische Sachzusammenhänge und vergleichen internationale Gesetze und Vorschriften.

Coco Cloud wird auf einer sicheren, offenen und flexiblen HP-CloudOS-Plattform gehostet, die auf der OpenStack-Technologie basiert. Das System vereinfacht das Bereitstellen von Cloud-Diensten, minimiert Betriebsrisiken und optimiert die Workloads der angeschlossenen Cloud-Provider.

"Coco Cloud wird dazu beitragen, den allgegenwärtigen Bedarf nach Datenschutz und Datensicherheit zu erfüllen, indem es die Einschränkungen aktuell verfügbarer Technologien überwindet", sagte Xavier Poisson Gouyou Beauchamps, Vice President HP Cloud EMEA. "Von den 75 Forschungsvorschlägen, die bei der Trust-And-Security-Sektion der Europäischen Kommision eingingen, war Coco Cloud eine von 12 Lösungen, die angenommen wurden."

www.hp.com

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