Drei Viertel der IT-Verantwortlichen in US-Unternehmen sehen Updates für geschäftskritische Software schneller kommen, als sie testen können.
Updates für geschäftskritische Unternehmenssoftware erscheinen schneller, als viele Unternehmen sie testen können. Das zeigt die Studie „The Enterprise Software Testing Gap“ des Anbieters von Testsoftware Original Software. Befragt wurden 500 leitende IT-Entscheider in US-Unternehmen. 75 Prozent von ihnen gaben an, dass Updates für geschäftskritische Systeme schneller bereitgestellt werden, als ihr Unternehmen sie wirksam testen kann.
Cloud erhöht den Testaufwand
92 Prozent der Befragten sagen, dass die Umstellung auf cloudbasierte Software den Testaufwand erhöht hat. 54 Prozent berichten von einem deutlichen Anstieg. Viele Unternehmen testen dennoch weiterhin überwiegend von Hand: 36 Prozent sind weitgehend auf Tabellen, Dokumente und E-Mails angewiesen. Nur 6 Prozent haben für die meisten Softwaresysteme weitgehend automatisierte Testverfahren eingeführt.
Probleme schwerer vorab zu erkennen
Da Geschäftsprozesse zunehmend über ERP-, Lager-, Zahlungs-, Finanz- und Kundensysteme hinweg laufen, können Änderungen an einer Anwendung Folgen für andere Systeme haben. 59 Prozent der IT-Verantwortlichen geben an, dass es immer schwieriger wird, Probleme zu erkennen, bevor sie den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen. 48 Prozent sind voll und ganz davon überzeugt, dass ihr bestehender Testansatz kritische Probleme rechtzeitig aufdecken würde.
„Ein Anbieter kann zwar seine Software testen, aber nicht Ihr Unternehmen. Er verfügt nicht über Ihre genauen Konfigurationen, Integrationen, Daten oder End-to-End-Prozesse.“
Carl Andrews, Geschäftsführer von Original Software
Original Software empfiehlt, wiederholbare Tests für die wichtigsten Geschäftsprozesse schrittweise zu automatisieren und das Wissen von Fachanwendern gezielt für neue Prozesse, Ausnahmen und explorative Tests einzusetzen.
(red/Original Software)