Ausblick auf das nächste Spitzenmodell

OpenAI: Astra soll das nächste große Modell werden

OpenAI
Bildquelle: Mijansk786/Shutterstock.com

OpenAI hat mit Astra sein nächstes großes KI-Modell angekündigt. Eine interne Version des Modells habe seit Jahrzehnten ungelöste Probleme aus der Mathematik bearbeitet.

In einem am 1. August veröffentlichten Forschungsbeitrag bezeichnet OpenAI Astra als sein „nächstes großes Modell“. Bei den bearbeiteten Problemen habe es beim jeweiligen zentralen Ergebnis seit mindestens einem Jahrzehnt, in den meisten Fällen deutlich länger, keinen Fortschritt gegeben. Die Ergebnisse decken laut OpenAI ein breites Spektrum ab, darunter hochdimensionale Geometrie, Codierungstheorie, arithmetische Schaltkreiskomplexität, Gruppentheorie, Quantenkomplexität, gitterbasierte Kryptografie und extremale Kombinatorik. Zu den genannten Einzelergebnissen zählen unter anderem der Nachweis der Existenz sogenannter nicht-sofischer Gruppen, eine Widerlegung von Connes‘ Starrheitsvermutung, neue Schranken für die Dichte von Kugelpackungen im hochdimensionalen Raum sowie Lösungen zu mehreren vom Mathematiker Paul Erdős aufgeworfenen Problemen.

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Nach Angaben von OpenAI hätten die für die Lösungsfindung benötigten Tokens zu den Preisen der API des Modells Sol insgesamt rund 2.000 US-Dollar gekostet. Die eigentlichen Argumentationen erstellten menschliche Forscher anschließend mithilfe desselben Modells als Manuskripte. Astra formalisierte danach jeden einzelnen Beweis als sogenanntes Lean-Zertifikat, wodurch sich die Ergebnisse mit dem mathematischen Verifikationssystem Lean maschinell prüfen lassen.

Ob das Modell letztlich unter der Bezeichnung GPT-5.7, GPT-6 oder einem eigenen Namen veröffentlicht wird, hat OpenAI bislang nicht entschieden.

(red)

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