Freigabe durch US-Regierung

Nach Genehmigung: OpenAI bringt GPT-5.6 und ChatGPT Work

GPT-5
Bildquelle: OpenAI

OpenAI hat die Modellreihe GPT-5.6 und das Werkzeug ChatGPT Work weltweit freigegeben. Die Modelle bieten verbesserte Automatisierung zu geringeren Kosten.

OpenAI hat von der US-Regierung die Genehmigung erhalten, die neue Modellfamilie GPT-5.6 für die Allgemeinheit freizugeben. Zuvor war der Zugriff im Rahmen einer eingeschränkten Vorschau auf staatlich genehmigte Organisationen beschränkt. Gleichzeitig wurde das neue KI-Werkzeug ChatGPT Work eingeführt. Das System basiert auf GPT-5.6 und kombiniert die Eigenschaften von ChatGPT mit Entwicklungsfunktionen im Stile von Codex. OpenAI beschreibt die Funktionalität in einer offiziellen Mitteilung wie folgt:

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„Es kann Kontext aus den von Ihnen ausgewählten Apps, Dateien und Arbeitsabläufen sammeln und fertige Materialien wie Dokumente, Tabellenkalkulationen, Präsentationen und Web-Apps erstellen.“

OpenAI

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Über ein zentrales Plugin-Verzeichnis lässt sich der Assistent mit externen Büroanwendungen wie Slack, Gmail, Google Drive, Kalendern und CRM-Systemen verknüpfen.

Zeitplan der globalen Bereitstellung von GPT-5.6

Die Verteilung der Software erfolgt weltweit und soll innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen sein. Nutzer von macOS- und Windows-Betriebssystemen erhalten über die Desktop-Anwendung von ChatGPT direkten Zugriff auf ChatGPT Work und GPT-5.6. Dies umfasst auch Anwender der kostenfreien Variante. Beim Zugriff über Mobilgeräte und Webbrowser ist das Rollout gestaffelt:

  • Nutzer mit den Tarifen Pro, Enterprise und Edu erhalten sofortigen Zugriff.
  • Abonnenten der Versionen Plus und Business werden in den darauffolgenden Tagen freigeschaltet.

Wettbewerb im Bereich Agenten-Software

Mit der Veröffentlichung tritt OpenAI in direkte Konkurrenz zu Anthropics Produkt Claude Cowork. Der Entwickler setzt dabei insbesondere auf die Variante Sol, das leistungsfähigste Modell der GPT-5.6-Reihe. Sol wurde für anspruchsvolle Aufgaben in den Bereichen Programmierung, Cybersicherheit, Wissenschaft sowie für die direkte Steuerung von Computersystemen optimiert. Das Modell wird zudem als kosteneffiziente Alternative zu den Spitzenmodellen von Mitbewerbern positioniert. OpenAI reagiert damit auf die anhaltende Debatte über hohe Entwicklungskosten in KI-Laboren, die zunehmend zu steigenden Preisen für die Endverbraucher führen.

(red)

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