Microsoft rückt den Arbeitsspeicherbedarf von Windows 11 in den Mittelpunkt seiner weiteren Entwicklungsarbeit. Das geht aus einem Beitrag von Windows-Manager Pavan Davuluri auf X hervor, in dem er die für die kommenden Monate geplanten Schwerpunkte vorstellt.
Konkret kündigt Microsoft an, den Speicherbedarf von Windows 11 zu senken, damit das System auch auf Geräten mit lediglich 8 GB Arbeitsspeicher schnell und reaktionsfähig bleibt. Hintergrund dieser Priorität dürfte auch der Erfolg von Apples MacBook Neo sein, das in diesem Jahr viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Windows-Hersteller haben zwar mittlerweile mit günstigeren Modellen reagiert, doch Windows selbst gilt bei wenig Speicher weiterhin als vergleichsweise schwergewichtig. Zur konkreten technischen Umsetzung äußert sich Microsoft nicht.
Drei weitere Baustellen
Neben der Speicheroptimierung nennt Microsoft drei weitere Themen, an denen bis Jahresende gearbeitet werden soll:
- Eine schnellere und einfachere Ersteinrichtung neuer Geräte.
- Vereinfachte Kindersicherungsfunktionen im Rahmen der Family-Safety-Angebote.
- Natürlichere Sprachsteuerung für die Interaktion mit Apps, passend zu Microsofts Ausrichtung auf ein zunehmend multimodales, KI-gestütztes Windows.
Fortsetzung eines seit März laufenden Programms
Laut Davuluri handelt es sich dabei um die Fortführung einer Initiative, die Microsoft bereits seit März verfolgt, um wichtige Kritikpunkte an Windows 11 zu beheben. Er betonte, man werde die bisherigen Erkenntnisse nutzen und weiterhin auf Rückmeldungen der Nutzer reagieren. Das Feedback sei klar gewesen: Microsoft solle mit den Verbesserungen fortfahren.
Ein genauer Zeitplan für die einzelnen Maßnahmen wurde nicht genannt. Nach Einschätzung des Berichts hat sich Windows 11 im Vergleich zum Vorjahr bereits merklich weiterentwickelt, weitere Änderungen sollen im Laufe des Jahres folgen.
(red)