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Signale von zertifizierten Anbietern

Microsoft Teams erhält Schnittstelle für Deepfake-Erkennung

Ab November sollen zertifizierte Drittanbieter manipulierte Audio- und Videosignale in Teams-Meetings erkennen können. Hinzu kommt ein Identitätsschutz.

Microsoft Teams erhält Schnittstelle für Deepfake-Erkennung
Quelle: wichayada suwanachun / Shutterstock.com

Microsoft wird Teams-Meetings um zwei Sicherheitsfunktionen erweitern: die Anbindung von Deepfake-Erkennung durch Drittanbieter und einen Schutz vor Identitätsbetrug. Das geht aus neuen Einträgen in der Microsoft 365 Roadmap hervor (IDs 573451 und 573157). Beide Funktionen befinden sich in Entwicklung und sollen nach einer weltweiten Einführung im November allgemein verfügbar sein.

Signale von zertifizierten Anbietern

Unternehmen sollen Lösungen zertifizierter Drittanbieter einbinden können, die künstlich erzeugte oder manipulierte Audio- und Videoinhalte in Meetings erkennen. Diese Lösungen analysieren laut Microsoft die Medienströme eines Meetings und senden Erkennungssignale an Teams. Teams zeigt die Treffer dann direkt im Meeting an und bietet Steuerungsmöglichkeiten. Welche Anbieter zertifiziert werden, hat Microsoft noch nicht mitgeteilt.

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Warnungen vor falschen Organisatoren

Die zweite Funktion soll Nutzern helfen, betrügerische Organisatoren und Teilnehmer zu erkennen.

„Wenn Teams einen möglichen Identitätsbetrugsversuch erkennt, zeigt es Warnungen und Risikoindikatoren an, damit Nutzer verdächtige Identitäten erkennen und fundiertere Entscheidungen treffen können, wenn sie einem Meeting beitreten oder daran teilnehmen.“
Microsoft

Weitere Schutzfunktionen für Teams

Die Neuerungen gehören zu einer Reihe von Maßnahmen gegen Angriffe über Teams. Kriminelle und Ransomware-Gruppen geben sich dort immer wieder als IT-Support aus, um Beschäftigte zu täuschen. Seit Januar können Administratoren externe Nutzer über das Defender-Portal sperren. Seit August lassen sich alle als extern erkannten Bots per Meeting-Richtlinie automatisch aussperren. Im September kündigte Microsoft an, dass Teams QR-Codes von externen Absendern unkenntlich machen wird. Ab November sollen Nutzer zudem verdächtige Gasteinladungen direkt aus Teams melden können.

(red)

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