Cybermobbing unter Kindern und Jugendlichen hat einer Studie zufolge weiter zugenommen.
Immer mehr Kinder und Jugendliche von Cybermobbing betroffen

In einer bundesweiten Befragung gab eine gestiegene Zahl von 20,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler an, Ziel einer solchen Attacke im Netz gewesen zu sein, wie das Bündnis gegen Cybermobbing bei Vorstellung der Ergebnisse in Berlin berichtete. 2024 hatten das 18,5 Prozent der Befragten geschildert.
Hochgerechnet sind das demnach inzwischen fast 2,4 Millionen junge Betroffene, wie es im mittlerweile sechsten «Cyberlife»-Bericht heißt. Die Angriffe laufen vor allem über WhatsApp, TikTok, Snapchat, Instagram, auf Gaming-Plattformen oder in Chatrooms. Cybermobbing bedrohe die mentale Gesundheit einer ganzen Generation, betonte Uwe Leest, Vorstandvorsitzender des Vereins und Mitautor der Studie.
Es gehe schon im Grundschulalter los, die Angriffe im allgegenwärtigen Internet verfolgten die betroffenen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen rund um die Uhr und in alle Lebensbereiche hinein. Für die repräsentative Untersuchung waren 4.525 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 7 und 20 Jahren in Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufsschulen online zwischen März und Juli befragt worden, außerdem 1.100 Eltern und über 700 Lehrkräfte.
dpa





