Kritik nach Hackerangriff

IT-Experte sieht schwere Mängel bei Berlins Cybersicherheit

Sicherheitslücke

Nach dem Hackerangriff auf Teile der Berliner Senatsverwaltung wird über die Cybersicherheit des Landes diskutiert.

Der IT-Experte Manuel Atug hat angesichts des Hackerangriffs auf die Berliner Senatsverwaltung die Cybersicherheit der Verwaltung kritisiert. Bei Anhörungen durch das Abgeordnetenhaus seien andere Experten und er einig gewesen, dass Berlin in diesem Bereich «sehr schlecht» aufgestellt sei. «Als man ein paar Jahre später uns noch mal gebeten hat, ein Update dazuzugeben, weil man ja gewisse Maßnahmen ergriffen hätte, haben wir feststellen müssen, dass die Cybersicherheit in Berlin noch schlechter geworden ist», sagte Atug dem RBB. Verbesserungsvorschläge seien nicht umgesetzt worden. 

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Atug kritisierte zudem die derzeitige Krisenkommunikation. «Für gewöhnlich stellt man eine Webseite auf, wo man ein FAQ einsetzt. Also was sind die regelmäßig gestellten Fragen, was sind die Antworten, die man zu diesem Zeitpunkt geben kann», sagte Atug. 

Die Senatskanzlei hatte am Montag mitgeteilt, dass auf Teile der Berliner Senatsverwaltung ein Hackerangriff erfolgt ist. Betroffen seien die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz. Beide seien aus Sicherheitsgründen bereits am Freitag vom Landesnetz abgetrennt worden, um weiteren Schaden abzuwenden.

dpa

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