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Neugier

Kommunikation im Team: KI hilft Beschäftigten

Laut Uni Kassel nutzen Beschäftigte generative KI nicht nur für Tempo, sondern auch für Teamkommunikation und aus Neugier. Das stärkt die Motivation.

Kommunikation im Team: KI hilft Beschäftigten

Beschäftigte nutzen generative KI wie ChatGPT nicht nur, um Zeit zu sparen, sondern auch, um die Kommunikation im Team zu verbessern und Neues auszuprobieren. Das zeigt eine Studie eines Teams um die Wirtschaftspsychologin Sandra Ohly von der Universität Kassel. Beteiligt waren zudem Katharina Neufeld von der Universität Kassel sowie Forschende der Universität Mainz und des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung. Die Studie ist über die Datenbank PsycNet der American Psychological Association veröffentlicht.

Fragebogen zu den Beweggründen

Bisher untersuchte die Forschung laut den Autoren vor allem, wie häufig KI eingesetzt wird oder wie Nutzer ihre Prompts formulieren. Das Team hat deshalb das Messinstrument „WHAI-w” (Why Humans Use GenAI at Work) entwickelt. Der Fragebogen mit neun Fragen erfasst die psychologischen Gründe für die Nutzung von KI im Beruf. Validiert wurde er an zwei Stichproben von Beschäftigten in Deutschland mit 355 und 162 Personen, die wöchentlich mit generativer KI arbeiten. Das Messverfahren erwies sich in den Analysen als verlässlich.

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Effizienz, Miteinander und Neugier

Die Auswertung zeigt drei zentrale Motive. Beschäftigte nutzen KI, um Aufgaben schneller zu erledigen und Probleme effizient zu lösen. Viele setzen sie zudem ein, um Texte feinfühliger zu formulieren, Missverständnisse in E-Mails zu vermeiden und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern. Als drittes Motiv nennen die Forschenden die Freude am Ausprobieren, die Neugier weckt und Abwechslung in den Arbeitsalltag bringt.

Kommunikation als stabiles Motiv

Beschäftigte, die KI für die tägliche Kommunikation nutzen, greifen deutlich häufiger und dauerhafter darauf zurück, unabhängig davon, wie gut sie sich mit KI auskennen. Der Wunsch nach mehr Tempo schwankt im Arbeitsalltag dagegen stark, während der Wunsch nach besserer Zusammenarbeit über Monate stabil bleibt. Alle drei Motive hängen laut der Studie mit höherer Motivation und mehr Engagement bei der Arbeit zusammen.

„Wer KI in Unternehmen nur als Mittel zur Leistungssteigerung versteht, übersieht ihr größtes Potenzial.“
Sandra Ohly, Wirtschaftspychologin von der Universität Kassel

Das Messinstrument soll Führungskräften und Personalverantwortlichen Ansatzpunkte geben, wie sie den Einsatz von KI im Unternehmen gestalten können.

(red/Universität Kassel)

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