Studie

IT-Agenda 2022 – mehr IT-Selbstbewusstsein, mehr Budget

Eine aktuelle Studie, an der knapp 190 IT- und Digitalentscheider teilnahmen zeigt, dass die IT ihre Aufgaben des laufenden Jahres voller Selbstbewusstsein in Angriff nimmt. Dabei steigen die IT-Budgets insgesamt deutlich an. Das gleiche gilt für die Security-Ausgaben.

IT-Security und Digitalisierung bleiben die Topthemen. Die Fertigungstiefe in der IT sinkt im Bereich Infrastruktur, nimmt jedoch in den Bereichen Anwendungsentwicklung und -management zum Teil deutlich zu. Die Studie wurde gemeinsam von VOICE und vom Sourcing- und Benchmark-Spezialisten Metrics erstellt.

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Zu den Top-Aufgaben im gerade begonnen Jahr zählen die Befragten IT-Security, Digitalisierung, Rekrutierung von IT-Skills, Agilität/Flexibilität der IT sowie an 5. Stelle die Automatisierung. Ganz stark durchgeschlagen haben die Auswirkungen der Corona-Krise. Sie stärken nach Auffassung der Befragten die Stellung der Unternehmens-IT und stellen ihre Bedeutung für Organisationen ins Rampenlicht. 92 Prozent der Befragen Manager beurteilen den Beitrag der IT zum Unternehmenserfolg inzwischen als hoch oder sehr hoch. Die Hälfte aller Studienteilnehmer bezeichnen den Wertbeitrag der IT als sehr hoch.

IT-Budget liegt im Durchschnitt bei 6,8 Prozent des Umsatzes

Die IT-Budgets werden je nach Branche unterschiedlich steigen. Während gemessen in Prozent vom Umsatz das durchschnittliche IT-Budget bei 6,8 Prozent liegt, erreichten die Branchen IT/TK, Verwaltung/Öffentlicher Dienst, Berater/Dienstleister und Banken/Versicherungen sogar darüber liegende Werte. Die anderen neun Industrien wie Automotive, Baugewerbe oder das verarbeitende Gewerbe werden weniger vom Umsatzkuchen bekommen. Durchschnittlich liegt das IT-Budget deutlich über den vergangenen zwei Jahren als es sich auf einen Umsatzanteil von 4,3 Prozent belief. Insgesamt gaben 60 Prozent der Befragten an, dass ihr Budget steigt, bei 30 Prozent bleibt es stabil und nur bei 10 Prozent sinkt es. 2021 sanken die Ausgaben noch bei 17 Prozent der Befragten.

Fertigungstiefe steigt bei Anwendungsentwicklung und -management

Die Fertigungstiefe in den drei „Gewerken“ der IT Anwendungsentwicklung, Anwendungsmanagement und Infrastruktur entwickelt sich unterschiedlich. Während 36 bzw. 34 Prozent der Befragten in Anwendungsentwicklung und -management ihre Fertigungstiefe steigern wollen, wollen 41 Prozent ihren Anteil in der Infrastruktur senken. Letzteres sicher verursacht durch den Anstieg von Cloud-Computing. Ebenfalls spannend sind die Reifegrad-Entwicklungen im Bereich Cloud Computing, Technologie und Organisation, die ebenfalls abgefragt wurden.

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Security-Budgets steigen

Den diesjährigen Schwerpunkt der VOICE-Metrics-Studie bildeten Fragen nach der IT-Security. Mit 9,6 Prozent schätzen die Teilnehmer den Anteil der IT-Security-Ausgaben am IT-Budget. Mit 56 Prozent geht eine Mehrheit davon aus, dass die Security-Budgets weiter steigen. Sie rechnen mit einem durchschnittlichen Plus von knapp 21 Prozent bei den Ausgaben.

186 europäische Entscheider aus Business und IT beteiligten sich an der Studie, quer über 13 Branchen und unterschiedliche Firmengrößen hinweg. 50 Prozent der Entscheider kommen dabei aus mittelständischen Unternehmen (500 – 5000 Mitarbeiter), 33 Prozent aus größeren Unternehmen (5001 bis größer 10 000 Mitarbeiter) und 18 Prozent entstammen dem kleineren Mittelstand (unter 500 Mitarbeiter).

https://voice-ev.org/
 

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