Weil der Akku des iPhone 18 Pro Max über 20 Wattstunden liegt, muss ein bereits aktiviertes Gerät vor dem Versand über eine neue Funktion auf unter diese Grenze gebracht werden.
Apple hat für das iPhone 18 Pro Max eine neue Funktion namens Prepare to Ship eingeführt. Sie ist notwendig, weil die Akkukapazität des Geräts erstmals bei einem iPhone die Grenze von 20 Wattstunden überschreitet.
Für Geräte mit einer Einzelzellen-Akkukapazität über 20 Wattstunden gelten in den meisten Ländern zusätzliche Versandvorschriften. Um diese zu erfüllen, begrenzt Apple die Akkukapazität des iPhone 18 Pro Max ab Werk und während des Transports zunächst per Firmware auf unter 20 Wattstunden. Erst mit der Aktivierung des Geräts durch den Kunden wird diese Begrenzung aufgehoben und die volle Ladekapazität freigeschaltet. Geräte, die noch nicht aktiviert oder ausgepackt wurden, benötigen die Funktion Prepare to Ship deshalb nicht, da sie ohnehin bereits unter der Grenze liegen.
So funktioniert Prepare to Ship
Wer ein bereits aktiviertes iPhone 18 Pro Max verschicken muss, etwa zur Reparatur, für einen Eintausch, eine Rückgabe oder als Geschenk, findet die Funktion unter Einstellungen, Allgemein, Übertragen oder Zurücksetzen, Prepare to Ship. Sie entlädt den Akku auf unter 20 Wattstunden und setzt anschließend ein Ladelimit, damit das Gerät während des Versands unterhalb dieser Grenze bleibt. Laut Apples Support-Seite kann sich das iPhone während des Entladevorgangs wärmer als gewöhnlich anfühlen; das Gerät kühlt anschließend wieder ab. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, zeigt die Einstellungen-App den Status „Bereit zum Versand“ an. Apple betont zum Sicherheitsaspekt:
„Der Akku des iPhone 18 Pro Max ist sicher, auch für den Versand und Flugreisen. Dieser Vorgang ist nur nötig, um die Versandvorschriften zu erfüllen, und wird bei Reisen oder für kein anderes iPhone-Modell benötigt.“
Apple

Unterschiedliche Abläufe je nach Versandgrund
Der genaue Ablauf unterscheidet sich je nach Versandgrund. Wird das Gerät an Apple, einen Wiederverkäufer oder einen Mobilfunkanbieter zur Reparatur, zum Eintausch oder zur Rückgabe geschickt, sollten Nutzer sich zunächst an das jeweilige Unternehmen wenden, da es mitunter eigene Vorgaben gibt. Bei Rückgabe oder Eintausch muss zudem die Aktivierungssperre entfernt werden. Wird das iPhone dagegen aus anderen Gründen an eine Privatperson verschickt, etwa als Geschenk oder Verkauf, entfallen diese Schritte. In beiden Fällen empfiehlt Apple, das Gerät vollständig zu löschen, vorgeschrieben ist das aber nicht.
Wartezeit bei Rückgabe und Umtausch
Bei Reparatur, Eintausch oder Rückgabe wird das Ladelimit für 14 Tage auf 80 Prozent begrenzt, damit der Akku währenddessen unter dem Grenzwert von 20 Wattstunden bleibt. Erst nach Ablauf dieser Frist lässt sich Prepare to Ship wieder deaktivieren und die volle Ladekapazität freischalten. Wurde die Funktion aus einem anderen Grund aktiviert, kann sie hingegen jederzeit rückgängig gemacht werden.
(red)