Smart Power Fab

Infineon eröffnet Halbleiterwerk in Dresden vorzeitig

Infineon
Bildquelle: Tada Images / Shutterstock.com

Ein kleines Produkt mit großer Bedeutung: Infineon ist mit seiner neuen Halbleiterfabrik in Dresden drei Monate früher am Start.

CDU-Europapolitiker Oliver Schenk sieht im neuen Halbleiterwerk von Infineon in Dresden ein Signal für den Industriestandort Europa. «Diese Fabrik steht für das, was Europa jetzt braucht: technologische Stärke, industrielle Substanz und den Mut, strategische Zukunftsfelder selbst in die Hand zu nehmen», erklärte Schenk kurz vor Eröffnung der Produktionsstätte. Davon würden nicht nur Sachsen und Deutschland profitieren, sondern der ganze Kontinent. 

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Produktionsstätte für Leistungshalbleiter

Mit der Fab soll am Donnerstag eine der modernsten Halbleiterfabriken Europas in Betrieb gehen – drei Monate früher als geplant. Infineon investierte dafür etwa fünf Milliarden Euro. Mit rund einer Milliarde Euro wird Smart Power Fab öffentlich gefördert, unter anderem über den European Chips Act. Mit der Fabrik entstehen etwa 1.000 neue Arbeitsplätze. Infineon will hier Leistungshalbleiter, die unter anderem für Elektroautos, erneuerbare Energien, Rechenzentren und Industrieanlagen gebraucht werden.

Europas Zukunft mit Halbleiterproduktion verbunden

«Die Eröffnung der Smart Power Fab ist weit mehr als eine gute Nachricht für Dresden. Sie zeigt: Europa kann Schlüsseltechnologien nicht nur fördern, sondern selbst entwickeln, produzieren und skalieren», betonte Schenk. Die in Dresden gefertigten Chips seien klein, aber strategisch enorm wichtig. «Wer ernsthaft über Europas Zukunft spricht, muss über Halbleiter sprechen. Und wer über Halbleiter spricht, kommt an Sachsen nicht vorbei.»

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Europa muss industrielle Basis in strategischen Technologien stärken

«Mit dem European Chips Act hat Europa den richtigen Weg eingeschlagen. Jetzt kommt es darauf an, Investitionen dauerhaft hier zu ermöglichen: mit schnellen Verfahren, verlässlichen Rahmenbedingungen, bezahlbarer Energie, starken Forschungsstrukturen und gut ausgebildeten Fachkräften», betonte der CDU-Politiker. Gerade angesichts internationaler Konkurrenz, geopolitischer Unsicherheiten und globaler Lieferkettenrisiken müsse Europa seine industrielle Basis in strategischen Technologien weiter stärken.

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dpa

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