Google hat die neue Pixel-11-Serie samt Falt-Smartphone Pixel 11 Pro Fold vorgestellt, zum Teil sind die Preise um 100 US-Dollar gestiegen.
Das reguläre Pixel 11 startet bei 899 US-Dollar und erhält nach Angaben von Google eine überarbeitete, mehr als 40 Prozent dünnere Kameraleiste mit einer durchgehenden Glasoberfläche über die gesamte Gerätebreite. Der Basisspeicher steigt von zuvor 128 auf 256 Gigabyte, die günstigere 128-Gigabyte-Variante entfällt dafür vollständig. Für den Preisanstieg nennt Google neben dem Wegfall der kleineren Speicheroption auch die aktuelle Verknappung bei Arbeitsspeicherchips als Grund.
Bei den Pro-Modellen Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL, die bei 1.099 beziehungsweise 1.299 US-Dollar starten, legt Google verstärkten Wert auf Widerstandsfähigkeit: Beide Geräte verfügen über eine verbesserte Sturzfestigkeit sowie eine neue kratzfeste Displaybeschichtung, die nach Unternehmensangaben mehr als doppelt so widerstandsfähig ist wie beim Pixel 10 Pro.
Faltbares Pixel 11 Pro Fold soll dreimal widerstandsfähiger sein
Das neue Faltmodell Pixel 11 Pro Fold startet bei 1.899 US-Dollar und ist laut Google fast 10 Prozent leichter sowie knapp 1 Millimeter dünner als der Vorgänger Pixel 10 Pro Fold, bei zugleich schmaleren Rändern. Ausgestattet ist es mit einer 48-Megapixel-Hauptkamera und 30-fachem Super-Zoom sowie weiterhin der bereits beim Vorgänger eingeführten IP68-Zertifizierung gegen Wasser und Staub. Für die verbesserte Stabilität sorgen laut Google eine neu gestaltete, glasfaserverstärkte Rückseite sowie ein überarbeitetes Scharnier zum zusätzlichen Schutz des inneren Displays. Insgesamt sei das Gerät dadurch dreimal widerstandsfähiger als sein Vorgänger. Sämtliche neuen Pixel-Smartphones kommen am 20. August in den Handel, Vorbestellungen sind bereits möglich.
Neue Gemini-Funktionen und Ortungs-Tag Pixel Tag
Zusätzlich zu den neuen Geräten stellte Google mehrere KI-Funktionen auf Basis von Gemini vor. Die Funktion Live Transcribe wird um Unterstützung für American Sign Language erweitert und übersetzt Gebärdensprache über die Pixel-Kamera in Echtzeit in Text. Eine neue Spracheingabefunktion namens Rambler soll natürliche, unstrukturierte Sprache samt Füllwörtern und unvollständigen Sätzen zuverlässiger verstehen. Zudem bindet Google die Funktion Circle to Search enger in die Pixel-Kamera ein, um Objekte zu identifizieren, Text zu übersetzen und Fragen zu sichtbaren Inhalten zu stellen. Als weiteres neues Zubehör kündigte Google zudem den für 29 US-Dollar erhältlichen Bluetooth-Ortungssender Pixel Tag an, der ab November verfügbar sein soll und als direkter Konkurrent zu Apples AirTag positioniert ist.
(red)