Netzwerk-Report

Glasfaser-Ausbau in Deutschland nimmt langsam Fahrt auf

Hoch entwickelte Glasfaser-Technologie ermöglicht eine sekundenschnelle Übertragung von großen Datenpaketen. Eine essenzielle Ressource für Unternehmen und schon bald auch für Privathaushalte. Bislang ging der Glasfaser-Ausbau in Deutschland allerdings nur schleppend voran.

Das soll sich jetzt ändern: Mit Fördergeldern und -programmen soll Deutschland zum digitalen Vorreiter werden. Wie das funktioniert und wie der Status Quo ist, zeigt PŸUR in seinem neuen Netzwerk-Report.

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Großteil der deutschen Glasfaseranschlüsse noch immer inaktiv

Der Glasfaser-Ausbau in Deutschland schreitet kontinuierlich voran. Von 2016 bis 2021 hat sich die Zahl der betriebsbereiten Glasfaseranschlüsse nahezu verdreifacht. Besonders im letzten Jahr wurden große Schritte nach vorne gemacht. Dennoch sind fast zwei Drittel der verfügbaren Anschlüsse inaktiv. Warum? Die Antwort liegt in den Kosten und Nutzen. Aktuell variieren die Tarife für Privatpersonen zwischen 40 und 100 Euro monatlich. Viele Haushalte sind nicht bereit, diesen Preis zu zahlen. Hauptgrund dafür ist der fehlende Bedarf: Nur selten versenden Privathaushalte große Datenpakete.

Prognosen zufolge soll sich das ändern. Allein in 2021 lag das Datenvolumen gut 30 % über dem von 2020 und damit 112 % über dem von 2018. Mitverantwortlich dafür sind neben dem pandemiebedingten Home Office auch die steigende Beliebtheit von Streaming und Cloud-Computing.

Deutschland auf der Überholspur: Anbieter und Fördergelder sorgen für Wachstumskurs

Europaweit liegt Deutschland aktuell auf Platz drei der am stärksten wachsenden Glasfasermärkte. Der Glasfaser-Ausbau wird hauptsächlich durch Breitbandanbieter vorangetrieben. In den letzten elf Jahren lagen ihre Investitionen bei rund 87,3 Mrd. Euro. Ein Betrag, der sich kontinuierlich erhöht.. Bis 2024 soll die Anzahl an Glasfaseranschlüsse um 213 % auf 26 Millionen steigen.

Wo kein eigenwirtschaftlicher Glasfaser-Ausbau durch Anbieter erfolgt, helfen staatliche Fördermittel. Besonders hohe Priorität hat dabei der Ausbau eines flächendeckenden Gigabit-Netzes. Mit 12 Mrd. Euro jährlich werden 572 Ausbau- sowie Infrastrukturprojekte deutschlandweit realisiert. Im Fokus liegen vor allem ländliche Regionen.

Auf diese Weise plant Deutschland bis 2026 mit einem Wachstum von 385 % auf Platz eins der am stärksten wachsenden Glasfasermärkte in der EU zu liegen.

Mehr Informationen dazu finden Sie im Netzwerk-Report von PŸUR.

www.telecolumbus.com
 

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