Code in iOS 27 deutet darauf hin, dass Suchanbieter künftig gesponserte Ergebnisse in Apples Visual Intelligence einblenden könnten.
Apple prüft einem Fund im Programmcode von iOS 27 zufolge, Suchanbietern zu erlauben, gesponserte Ergebnisse in die Bilderkennungsfunktion Visual Intelligence einzublenden. Entdeckt wurde der entsprechende Code von Aaron Perris, Mitarbeiter des Portals MacRumors, der seinen Fund zunächst auf der Plattform X veröffentlichte.
Code in iOS 27 indicates that Apple may be working on supporting ads from search providers inside Visual Intelligence.
— Aaron (@aaronp613) September 10, 2026
This would not be Apple selling the ads, but more so allowing sponsored images like you see in Amazon or Google listings. Unclear if Apple would take a cut.
Werbeplätze für Drittanbieter statt Apple-eigener Vermarktung
Nach Perris‘ Einschätzung deutet der Code darauf hin, dass nicht Apple selbst die Werbeflächen vermarkten würde, sondern Suchanbieter wie Google eigene gesponserte Ergebnisse direkt in Visual Intelligence einfügen könnten – vergleichbar mit gesponserten Produktanzeigen, wie sie bereits bei Amazon oder Google üblich sind. Unklar ist demnach, ob Apple an den Werbeeinnahmen beteiligt wäre. Visual Intelligence leitet Einkaufsanfragen schon heute an Dienste wie die Google-Bildersuche sowie Händler wie Etsy, Amazon und Anthropologie weiter; gesponserte Ergebnisse dieser Partner würden also auf einer bereits bestehenden Funktion von iOS 27 aufbauen.
Teil einer umfassenderen Werbestrategie
Die mögliche Werbefunktion würde sich damit von Apples bisherigen eigenen Werbeaktivitäten unterscheiden, mit denen das Unternehmen zuletzt vor allem den App Store und Apple Maps ausgebaut hat: Seit März zeigt Apple zusätzliche gesponserte Platzierungen in der App-Store-Suche, und im vergangenen Monat startete Werbung in Apple Maps in den USA und Kanada. Eine Bestätigung oder einen konkreten Zeitplan für Werbung in Visual Intelligence gibt es von Apple bislang nicht.
(red)