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Android 17 QPR2

Android: Google startet Programm für registrierte App-Stores

Zugelassene Stores erhalten Installation per Klick und Updates im Hintergrund. Die Teilnahme kostet 10.000 Dollar jährlich.

Android: Google startet Programm für registrierte App-Stores
Bildquelle: David Marin Foto / Shutterstock.com

Google hat sein Programm Registered App Stores für alternative App-Stores unter Android für Bewerbungen geöffnet. Betreiber von Stores können sich ab sofort anmelden. Das Programm startet am 1. Dezember 2026. Zugelassene Stores werden auf der Android-Plattform bevorzugt behandelt. Nutzer können Apps daraus wie im Play Store mit einem Klick installieren, zudem dürfen die Stores Apps im Hintergrund aktualisieren.

Hintergrund ist Googles Niederlage im Kartellverfahren mit dem Spielehersteller Epic Games. In den USA muss Google auf gerichtliche Anordnung alternative App-Stores über Google Play zugänglich machen. Bislang ist dort nur der Store Aptoide gelistet. Für Nutzer außerhalb der USA richtet Google mit den Registered App Stores ein freiwilliges Programm ein. In den USA gilt es nicht. Ausgenommen ist laut Ars Technica auch Europa. Insgesamt plant Google die Einführung in Dutzenden Ländern, die den größten Teil der Welt außerhalb der USA und Europas abdecken.

Anforderungen an Sicherheit und Inhalte

Teilnehmende Stores müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Dazu gehören der Schutz geistigen Eigentums, das Entfernen illegaler Inhalte und die Veröffentlichung von Datenschutzrichtlinien für Nutzer und Entwickler. Zudem verlangt Google laufende Sicherheitsmaßnahmen, damit Schadsoftware über die Stores nicht leichter auf Android-Geräte gelangt. Im Bewerbungsverfahren müssen die Betreiber dafür Unterlagen auf Englisch einreichen und Kopien aller ihrer Apps hochladen.

Die Teilnahme kostet 10.000 US-Dollar pro Jahr. Die Gebühr muss vor der Prüfung der Bewerbung gezahlt werden. Laut Google deckt sie den zusätzlichen Aufwand für den Betrieb des Programms. Stellt Google Probleme mit Schadsoftware in einem Store fest, können weitere Prüfgebühren anfallen.

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Nur mit Android 17 QPR2

Funktionieren wird das Programm nur auf Geräten mit den neuesten Versionen von Android 17. Die Unterstützung beginnt mit Android 17 QPR2, das in den kommenden Wochen auf Pixel-Smartphones erscheinen soll. Wann andere Hersteller das Update verteilen, ist offen.

Parallel verschärft Google die Regeln für App-Entwickler. Seit dem 30. September gilt in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand eine verpflichtende Verifizierung von Entwicklern für Apps auf zertifizierten Android-Geräten, auch außerhalb von Google Play. Ab 2027 soll sie weltweit gelten.

(red)

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