Verpasste Anrufe kosten Restaurants und Hotels täglich bares Geld. Das Allgäuer Start-up HeyMaria hat dafür eine KI-Telefonassistentin entwickelt, die Anrufe rund um die Uhr entgegennimmt, Fragen beantwortet und Buchungen vornimmt. Die Lösung entstand aus einem realen Problem der Gründer selbst.
Das Problem: Erreichbarkeit als Wettbewerbsfaktor
Im Gastgewerbe klingelt das Telefon dann am häufigsten, wenn das Personal am wenigsten Zeit hat: während des Mittagsservices, an Wochenenden, abends. Gleichzeitig fehlen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Folge: Anrufe bleiben unbeantwortet, Buchungsanfragen gehen verloren, Gäste wählen die Konkurrenz.
Die Lösung: KI-Telefonie aus der Praxis
Daniel Michel und Michael Hofer kennen das Problem aus eigener Erfahrung. Beide betreiben gemeinsam eine Buchungsplattform für Wanderhütten und Schutzhütten. Das explodierende Anrufvolumen, besonders außerhalb der Bürozeiten, zwang sie, eine eigene technische Lösung zu entwickeln. Nach rund einem Jahr Entwicklungsarbeit entstand HeyMaria.
Die KI-Telefonassistentin nimmt Anrufe 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche entgegen, beantwortet häufige Fragen zu Öffnungszeiten, Speisekarte oder Verfügbarkeit und nimmt Buchungen in natürlicher Sprache vor. Komplexe oder sensible Anliegen werden direkt mit einer Anrufweiterleitung oder im Nachgang mit einer vollständigen Gesprächszusammenfassung an das menschliche Team weitergeleitet. Eine Tastenmenü-Navigation gibt es nicht.
Die Integration in bestehende Systeme, darunter Kalender, CRM-Lösungen und gängige Property Management Systeme (PMS), erfolgt ohne aufwendige IT-Projekte. HeyMaria ist ab 189 Euro monatlich erhältlich und richtet sich primär an Hotels, Restaurants und Tourismusbetriebe im deutschsprachigen Raum.
(red/HeyMaria)