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Scam

Die hauseigene "Scam Shield"-Technologie hat dieses Jahr in den USA über 21 Mrd. betrügerische Anrufe und unerwünschte Robocalls blockiert, so der Mobilfunker T-Mobile.

Mit einem Plus von 116 Prozent gegenüber dem Vorjahr sieht sich das Land demnach mit einer ausufernden Flut an Telefonbetrug konfrontiert. Dem Unternehmen zufolge aktualisiert es den Schutz alle sechs Minuten, um besten Schutz zu erreichen.

Telefonbetrug ohne Ende

2020 haben Quarantänemaßnahmen Telefonbetrüger ausgebremst. Doch 2021 hatten sie wieder Hochkonjunktur, so der "T-Mobile Scam and Robocall Report". Demzufolge gibt es in den USA mittlerweile 425 Mio. betrügerische Anrufe pro Woche, also 700 pro Sekunde. Mit der 2020 gestarteten Technologie Scam Shield verspricht der Mobilfunker Schutz vor eben solchen Machenschaften. Zum Jahresende betont das Unternehmen dabei, dass diese auch 2021 laufend weiterentwickelt wurde.

Mittels KI, Maschinenlernen und patentierten Technologien analysiert T-Mobile nach eigenen Angaben das Anrufverhalten rund um die Uhr und aktualisiert den Schutz alle sechs Minuten. User können sich dabei Warnungen vor wahrscheinlichem Betrug anzeigen lassen oder wahlweise entsprechende Anrufe schon netzseitig blockieren lassen. Der Dienst steht dabei allen Kunden zur Verfügung. Damit sucht sich T-Mobile in den USA als kundenfreundlicher Vorreiter in Sachen Betrugsprävention zu positionieren, insbesondere im Vergleich zum Mobilfunk-Marktführer AT&T.

Betrugs-Weihnachtsruhe

Für US-Konsumenten dürften freilich Erkenntnisse aus dem T-Mobile-Bericht interessanter sein als die Mobilfunker-Eigenwerbung. Dieser zeigt etwa, dass mit 51 Prozent des Gesamtvolumens angebliche Autogarantien der mit Abstand häufigste Telefonbetrug sind. Ein Zehntel der Betrüger geben sich als Mitarbeiter der Sozialversicherung aus. Und wenngleich es im Advent besonders viele faule Anrufe gibt, dürfen sich Konsumenten auf eine Betrugs-Weihnachtsruhe freuen. Denn sowohl an Wochenden als auch Feiertagen sinkt die kriminelle Aktivität laut T-Mobile. Der bislang schwächste Tag des Jahres war demnach der Ostersonntag.

www.pressetext.com


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