Vorschussbetrug (Advance Fee Fraud: AFF)
Cyberkriminelle sind kreativ und variieren gerne funktionierende Betrugsmaschen. Die Security-Experten von Proofpoint haben eine aktuelle Cyberkampagne entdeckt, in der ein vermeintliches Klavier die Hauptrolle spielt. Die Scammer geben vor, ein Klavier kostenlos anzubieten – oft unter dem Vorwand eines Todesfalls in der Familie.
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Schadensersatz in Höhe von 100 Millionen US-Dollar
In einem bemerkenswerten Fall von Produktpiraterie wurde der Geschäftsführer Onur Aksoy, ein 40-jähriger Mann aus Miami, zu einer mehrjährigen Haftstrafe und einer enormen Schadensersatzleistung verurteilt. Aksoy hatte über ein Jahrzehnt hinweg gefälschte Netzwerkprodukte von Cisco in die USA importiert.
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WhatsApp-Nachrichten, in denen vermeintlich das eigene Kind um Geld bittet, haben viele Menschen schon erhalten. Die Nürnberger Kriminalpolizei hat nun zahlreiche Taten einer bundesweit agierenden Betrügerbande aufklären können, die ihre Opfer um mehr als 370 000 Euro gebracht haben soll.
Gefährlicher Trend
Betrugsversuche in der Form von Spammails begegnen vielen Menschen alltäglich, doch auch die sozialen Medien werden vermehrt von Cyberkriminellen heimgesucht. Eine besonders tückische Gefahr geht von einem Trend aus, der in letzter Zeit vermehrt beobachtet werden kann: gezielt erstellte Fake-Profile von Firmen-Führungskräften auf Facebook, Instagram und LinkedIn.
Diese Woche wurde der Avast Q4 Threat Report veröffentlicht, der die größten Cyberbedrohungen für Verbraucher und kleine Unternehmen bis Ende 2023 auflistet. Im Bericht haben Avast-Forscher auch den Anstieg von Dating-Scams und Romantik-Scams verzeichnet, die gerade wegen des nahenden Valentinstags besondere Aufmerksamkeit verdienen.
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Die Bitdefender Labs haben von Anfang September bis Anfang Dezember 2023 das weltweite SMS-Scam-Geschehen untersucht. Sie haben dabei zahlreiche Betrugskampagnen von unterschiedlichen Akteuren beobachtet.
Das Internet als Tatort: Bei der bayerischen Zentralstelle für Cybercrime sind die Verfahrenszahlen gestiegen. Nach 15 781 Verfahren im Jahr 2022 registrierte die Spezialstaatsanwaltschaft mit Sitz in Bamberg bis Mitte Dezember 2023 bereits fast 18 000 Verfahren.
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