Anzeige

TikTok

Bild: Mehaniq / Shutterstock.com

Bislang konnten Content-Schaffende bei TikTok nur Livestreams über "Tips" monetarisieren. Doch nun testet das Social-Video-Portal eine ausgeweitetet Variante des Trinkgeld-Features, die einen Tips-Button direkt im Profil ermöglicht.

Die Plattform selbst schneidet offenbar nicht mit. Um sich für den vorerst begrenzten Test zu bewerben, brauchen Content-Kreatoren allerdings mindestens 100.000 Follower.

Mehrwert für Macher

Das neue Feature ist zuerst der TikTokerin Jera Bean aufgefallen, die ein Video darüber veröffentlicht hat. Content-Macher mit wenigstens 100.000 Followern, die sich an TikToks Regeln gehalten haben, können sich demnach für das neue Tips-Feature bewerben. Akzeptiert die Plattform die Bewerbung, erscheint dann ein Button direkt im Creator-Profil, über das Fans dem Content-Schaffenden jederzeit Trinkgeld geben können - ohne Umwege und nach bisherigen Informationen auch ohne, dass TikTok dabei mitnascht.

Gegenüber "TechCrunch" hat TikTok bestätigt, dass dieses neue Tips-Feature derzeit in begrenztem Ausmaß getestet wird, aber noch nicht allgermein verfügbar ist. "Wir denken ständig über neue Wege nach, Wert für unsere Community zu schaffen und das TiTok-Erlebnis zu bereichern", so ein Unternehmenssprecher. Die Möglichkeit, Trinkgelder direkt über ein Profil-Button zu zahlen, erscheint da als guter Ansatz. Denn das ist einerseits für Fans einfach und bequem und verspricht eben dadurch den Content-Machern selbst mehr Geld für ihre Mühen.

Mehrwert für TikTok

Freilich sind bessere Aussichten auf Verdienste für die Creators letztlich auch für TikTok selbst gut. Denn das stärkt die eigene Position im Kampf um die besten kreativen Köpfe. Bislang sind andere Plattformen wie Instagram oder YouTube im Vorteil, da sie den Content-Schaffenden bessere Möglichkeiten bieten, auch wirklich Geld mit ihren Inhalten zu machen. Mit einem erweiterten Tips-Feature, übrigens ähnlich jenem von Twitter, könnte TikTok da eher dagegenhalten.

www.pressetext.com


Weitere Artikel

Trierer Cyberbunker-Prozess geht in die Verlängerung

Update Mo, 02.12.2021, 14:49 Uhr Im Cyberbunker-Prozess vor dem Landgericht Trier soll am 13. Dezember das Urteil gesprochen werden. Das kündigte der Vorsitzende Richter Günther Köhler am Donnerstag an.
Telekommunikation

Telekommunikationsgesetz bietet neue Möglichkeiten

Das neue Telekommunikationsgesetz (TKG) trat am 1. Dezember in Kraft. Aus Sicht des Breitbandverbands ANGA bietet der neue Rechtsrahmen Chancen, den flächendeckenden Gigabit-Ausbau weiter voranzutreiben.
Metaverse

Metaverse 3.0: Befürworter und Skeptiker melden sich zu Wort

Metaverse 3.0: Befürworter halten Jahresumsatz von 1 Billion Dollar für möglich, Skeptiker sprechen von "altem Wein in neuen Schläuchen".
Facebook

Verbraucherschützer dürfen gegen Facebook klagen

Verbraucherschützer können nach Ansicht eines EuGH-Gutachtens berechtigt sein, auch ohne konkreten Auftrag von Betroffenen gegen Datenschutzverstöße bei Internet-Riesen wie Facebook zu klagen.
Jack Dorsey

Square benennt sich in Block um

Der Bezahldienst Square von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey untermauert seinen Fokus auf Digitalwährungen mit einem Namenswechsel. Die Firma benennt sich in Block um - in Anlehnung an die Blockchain-Technologie, mit der Kryptogeld wie Bitcoin funktioniert.
Kryptowährung

EU-Länder: Transparenz bei Krypto-Transfers steht

Die EU-Staaten haben sich auf ihre Position für neue Transparenzregeln bei Überweisungen mit Kryptowährungen geeinigt.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.