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Bitcoin

Junge Investoren unter 40 Jahren greifen vor allem deshalb zu Hochrisikoprodukten wie Kryptowährungen, weil sie sich entweder vom Hype in sozialen Medien anstecken lassen oder vom Wettbewerb dazu getrieben werden.

Ein Großteil ist sich aber nicht bewusst, dass Bitcoins und Co keinerlei Regulierungsregeln unterliegen, wie die britische Financial Conduct Authority (FCA) mitteilt. Die Aufsichtsbehörde hat deshalb die Kampagne "InvestSmart" gestartet, um Einsteiger besser über Risiken aufzuklären.

"Große Renditen, große Risiken"

"Wir stellen fest, dass immer mehr Leute den ganz großen Renditen hinterherjagen. Große Renditen bedeuten aber auch große Risiken", so Sarah Pritchard, Executive Director of Markets bei der FCA. Diese Tatsache sei vielen jüngeren Investoren oft nicht bewusst, vor allem wenn sie sich auf fragwürdige Hochrisikoprodukte wie Kryptowährungen einlassen. "Mit 69 Prozent nimmt die große Mehrheit von ihnen fälschlicherweise an, dass es sich hierbei um ein reguliertes Produkt handelt. Das stimmt aber nicht. Es gibt keinerlei gesetzlichen Schutz, wenn diese Leute ihr Geld verlieren", betont die Expertin.

Vor dem Hintergrund dieser potenziell fatalen Fehleinschätzung sei es nun umso wichtiger, die Konsumenten besser über mögliche Risiken aufzuklären und ihnen generell wieder mehr Selbstvertrauen für ein sicheres Investieren zu geben. "Mit unserer InvestSmart-Kampagne wollen wir alle erreichen, die in Versuchung geraten, in Hochrisikoprodukte zu investieren. Über das Internet und soziale Medien werden wir unerfahrenen Investoren helfen, um sie davor zu bewahren, in eine Falle zu tappen. Gleichzeitig werden wir die Verfolgung von Betrügern verschärfen", so Pritchard.

Freunde, Familie sowie Medien

Wie die FCA im Zuge einer Umfrage unter 1.000 Personen zwischen 18 und 40 Jahren herausgefunden hat, haben 76 Prozent aus dieser Bevölkerungsgruppe deshalb in Hochrisikoprodukte wie Bitcoins investiert, weil sie vom Wettbewerb mit Freunden, Familienmitgliedern und Bekannten dazu getrieben worden sind. Rund 58 Prozent geben an, dass der anhaltende Hype in sozialen Medien und den Nachrichten im Allgemeinen sie zu einer entsprechenden Investition angestiftet hat.

www.pressetext.com


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