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Scam

Die Hälfte der rund 10.000 befragten Konsumenten macht in einer Studie von Callsign Banken, Einzelhändler, Telkos und soziale Medien für das häufige Auftreten von Scamming verantwortlich. Das Problem ist so allgegenwärtig, dass die Verbraucher sogar der Technologie misstrauen, die sie vor Betrügern schützen soll.

"Die Daten zeigen, dass das Vertrauen der Verbraucher in unsere digitale Welt verschwunden ist und zu Recht oder zu Unrecht Marken dafür verantwortlich gemacht werden", erklärt Stuart Dobbie, Senior Vice President, Innovation bei Callsign. Tatsächlich werde wenig getan, um das digitale Vertrauen durch vollständige und genaue digitale Identitäten gezielt wiederherzustellen.

45 Prozent der weltweit, auch in Deutschland befragten Verbraucher klagen über anhaltende Betrügereien mit gefälschten Markennamen. 42 Prozent fordern unter anderem vor allem Mobilfunkbetreiber auf, mehr zu tun, um Kriminelle daran zu hindern, ihre Plattformen zu missbrauchen. 33 Prozent sind der Meinung, dass Banken mehr für die Sicherheit ihrer Kunden tun müssten.

Bessere Identifikationen

Die Befragten klagen über Betrugsversuche per E-Mail (67 Prozent), SMS (57 Prozent), Telefon (46 Prozent), Messaging-Apps (33 Prozent) und Social Media (23 Prozent). 37 Prozent der Betroffenen wissen nicht, wem sie Betrugsversuche melden sollen oder sind so vielen ausgesetzt, dass sie sich nicht darum kümmern können. Mehr als die Hälfte traut Unternehmen nicht zu, dass sie die Sicherheit ihrer Daten gewährleisten können.

"Die Lösung liegt darin zu überdenken, wie wir Betrug bekämpfen und wie wir Menschen online identifizieren. Aktuelle Ansätze identifizieren nur Betrugsversuche", sagt Namrata Jolly, Callsign General Manager Asia Pacific. Damit lasse sich nur verhindern, dass ein Betrüger, der gestohlene Anmeldeinformationen nutzt, wie ein echter Benutzer aussieht, der Zugriff auf Konten erhält oder Transaktionen ausführt. "Wenn jedoch Schutzmaßnahmen darauf aus sind, echte Nutzer positiv zu identifizieren, verhindert das automatisch Betrug", so Jolly abschließend.

www.pressetext.com


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