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Mitarbeiter Team

Viele Unternehmen unterschätzen die Gefahr, Mitarbeiter zu verlieren, obwohl sie mit ihrer Arbeit zufrieden sind. Das ist das Ergebnis einer Studie der New Yorker PR-Agentur Zeno Group. Demnach sind 48 Prozent aus dieser Gruppe offen für neue Möglichkeiten.

Viele davon seien sogar aktiv bei der Suche nach Veränderung. Nur 21 Prozent der 4.000 befragten Arbeitnehmer in Großbritannien, Frankreich, China und den USA glauben, dass ihre Arbeitgeber darüber Bescheid wissen.

Gehen statt verharren

"Arbeitgeber vermuten, dass nur die abspringen wollen, die unglücklich sind und ihr Home-Office mit ihrem Büroarbeitsplatz tauschen müssen", sagt Mark Shadle, Zenos Managing Director of Global Corporate Affairs. Abwanderungswillig seien jedoch auch die, die eigentlich zufrieden sind, aber auf der Karriereleiter nicht mehr weiterkämen. Das sei eine große Gefahr für Unternehmen, zumal in einer Zeit, in der in vielen Branchen Arbeitskräftemangel herrsche.

Die Studie hat das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern beleuchtet. Danach erwarten 54 Prozent, dass Unternehmen größere Veränderungen zum Wohle ihrer Mitarbeiter vornehmen. Außerdem legen sie Wert darauf, beruflich voranzukommen und frei darüber entscheiden zu können, ob sie ins Büro gehen oder zu Hause arbeiten. 79 Prozent der Befragten in den USA halten es für wichtig, dass ihre Arbeit interessant ist, 78 Prozent legen Wert auf Gehaltsverbesserungen und 73 Prozent auf Aufstiegsmöglichkeiten. In allen Märkten waren die Arbeitnehmer am zufriedensten mit der Sicherheit ihres Arbeitsplatzes.

Gezielt Hilfestellung leisten

"Fortschritt, Wachstum und berufliche Mobilität sind heute bei Unternehmen wichtige Kriterien für die Treue der Mitarbeiter. Die Unternehmen müssen den Mitarbeitern helfen, voranzukommen und sie befähigen, die nächste Sprosse der beruflichen Leiter zu erreichen", so Shadle. Es gehe nicht darum, ihnen mehr zu bezahlen, sondern darum, ihnen zu helfen, in besser bezahlte Jobs aufzusteigen.

In allen Regionen geben über 70 Prozent der Mitarbeiter an, dass sie in ihrem Job bessere Leistungen erbringen würden, wenn sie ein klares Verständnis der Mission und der Werte ihres Unternehmens hätten - eine Steigerung um 21 Prozentpunkte gegenüber einer Studie der Zeno Group aus dem Jahr 2015. Darüber hinaus gaben mehr als 80 Prozent an, dass sie eher in einem Unternehmen arbeiten würden, das ein klares und starkes Ziel hat, doch nur etwa 50 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass ihr aktuelles Unternehmen ein solches Ziel formuliert. 76 Prozent der Amerikaner im Alter von 20 bis 30 Jahren wären bereit, einen Job anzunehmen, in dem sie weniger verdienen, wenn es sich um einen Arbeitgeber handelt, der ihre persönlichen Werte teilt und eine starke soziale Ader hat.

www.pressetext.com


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