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Backup Day

Im Jahr 2020 haben Unternehmen mehr Optionen als je zuvor, wenn es darum geht, zu entscheiden, wo sie ihre Rechen- und Daten-Workloads bereitstellen wollen. Mit dieser neu gefundenen Freiheit, den besten Standort zu wählen, geht jedoch eine Welle neuer Komplikationen einher. 

Latenz, Leistung, Elastizität, Zuverlässigkeit und andere Faktoren müssen sorgfältig berücksichtigt werden. Die sich ändernden Workloads und neue Projekte sind oft die Grundpfeiler der Transformation der IT hin zu einem stärker geschäftsintegrierten Modell.

Leider können die Altlasten in Form älterer Technologie diese Transformation leicht blockieren, und zwar in vielerlei Hinsicht: Infrastruktur, betriebliche Ineffizienzen und unbewegliche Workloads auf bestimmten Plattformen, um nur einige zu nennen. Für Workloads, die migriert werden, oder neue, die nie das Innere des klassischen Rechenzentrums sehen, wird das herkömmliche Backup zu einem unerwarteten Hindernis.

Anlässlich des morgigen World Backups Days 2021 nimmt Achim Freyer, Director Central Europe bei Rubrik, das Thema Backup in einer Zeit sich stark veränderter IT-Anforderungen in den Blick:

„Jenseits des Rechenzentrums gibt es Komplikationen mit älteren Backup-Systemen. Diese wurden ursprünglich für die Verwaltung von Workloads entwickelt, die vor Ort laufen und nicht am Edge oder in der Public Cloud. Hinzu kommt, dass die moderne IT-Landschaft stärker als je zuvor in Silos aufgeteilt ist und die Daten infolgedessen zunehmend fragmentiert sind. Dies führt zu einem Sichtbarkeits- und Kontrollproblem, das nicht nur das Datenmanagement von Unternehmen, sondern auch die Ausfallsicherheit weiter erschwert. Einfach ausgedrückt: Die Modernisierung der Datensicherung ist zu einer Frage des Wann und nicht des Ob geworden. Veraltete Lösungen wie Bandspeicher, auch wenn er immer noch seine Berechtigung hat, reichen einfach nicht mehr aus, wenn es um Massenwiederherstellungen und eine zunehmend moderne Umgebung geht.

Um diese Faktoren zu überwinden, müssen Unternehmen ihre monolithischen älteren Backup-Systeme im Einklang mit den allgemeinen IT-Modernisierungsbemühungen ebenfalls modernisieren. An diesem Punkt der IT-Evolution beginnen Unternehmen damit, Workloads basierend auf den Latenz- und Workload-Charakteristika zu platzieren. Dies führt dazu, dass sich Workloads weg vom Rechenzentrum und hin zur Cloud oder dem entstehenden Edge bewegen. Allerdings haben Edge und Cloud ihre eigenen Hemmnisse in Form von Latenzproblemen bzw. Bandbreitenüberlegungen.

 

 

Infolgedessen stehen viele Unternehmen vor der Schwierigkeit, sich für den besten Ort zum Speichern ihrer Workloads zwischen Rechenzentrum, Edge oder Cloud zu entscheiden. Dies wird zusätzlich durch die Einführung von zunehmend siloartigen Umgebungen erschwert, was bedeutet, dass die Daten fragmentiert und schwer zu identifizieren oder zu kontrollieren sind. Was die DSGVO oder PCI betrifft, reicht dieser Grad an Transparenz einfach nicht aus.

Schließlich wird es im Rahmen der Modernisierung der IT immer wichtiger, die Infrastruktur des Unternehmens zu berücksichtigen, da das herkömmliche Datenmanagement oft aus einer komplizierten, mehrschichtigen Infrastruktur besteht, die die Daten weiter in Silos einschließt und desorganisiert. Es ist also klar, dass Legacy-Backup-Systeme nicht mit einer zunehmend modernisierten IT-Landschaft mithalten können – und sogar hartnäckige Unternehmen auf ganzer Linie ausbremsen werden. An diesem Punkt müssen Diskussionen über den Wechsel zu einer Backup-Lösung der nächsten Generation beginnen.

Die gesamte Datensicherungslösung modernisieren zu müssen, mag entmutigend klingen. Das moderne Datenmanagement aber wird den Unternehmen die Transparenz, Zugänglichkeit und Zuverlässigkeit bringen, die ihnen derzeit fehlt. Dies muss kein aufwändiger Prozess sein. Führende Next-Gen-Backup-Anbieter übernehmen die gesamte Arbeit, so dass Unternehmen die Lösung in nicht mehr als einer Stunde einrichten können. Von da an können sie bessere Backup-Entscheidungen treffen und das Potenzial der nächsten Generation des Datenmanagements voll ausschöpfen. Unternehmen sollten sich im Jahr 2020 nicht von ihrem Backup aufhalten lassen, sondern zu einer Backup-Lösung der nächsten Generation wechseln und auf dem neuesten Stand der IT-Modernisierung bleiben.“

 www.rubrik.com


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