Anzeige

Zoom

Quelle: Yalcin Sonat / Shutterstock.com

Nutzer der Videokonferenz-App Zoom sind oft schnell erschöpft, weil sie zu viel intensiven Augenkontakt mit anderen haben. Andere Gründe für die Ermüdung sind die Tatsache, dass sich Anwender ständig selbst sehen, die mangelnde Mobilität während eines Calls sowie die Reizüberflutung durch die Vielzahl an Gesprächspartnern.

Das haben Forscher an der Stanford University festgestellt.

Zahl der Teilnehmer reduzieren

"Eine große Zahl gleichzeitiger Teilnehmer ist ein weiterer Grund für die Erschöpfung bei Video-Calls. Anwender müssen dadurch mit einer Flut von Reizen zurechtkommen. Hier besteht ein großer Unterschied zu einem Meeting in einem physischen Raum. Die Anzahl der Teilnehmer zu reduzieren, kann hierbei helfen. Außerdem sollten User vor allem im Arbeitsleben nicht zu viele Angelegenheiten auf Zoom regeln", so Psychotherapeut Christian Asperger im pressetext-Interview.

Studienautor Jeremy Bailenson hat in seiner Analyse verschiedene Gründe für die Zoom-Müdigkeit sowie mögliche Heilmittel untersucht. Ihm zufolge ist der konstante Augenkontakt mit einer Vielzahl von Menschen häufig ein Stressfaktor. Auf dem Bildschirm scheinen die anderen auch deutlich näher zu sein, was diesen Effekt noch verstärkt. Als Lösung dafür sollten User Zoom nicht im Vollbildmodus lassen, außerdem sollten sie durch ein Keyboard weiter weg vom Bildschirm sitzen.

Kamera gelegentlich abschalten

Für Menschen ist es unnatürlich, sich ständig selbst zu sehen. Auf Zoom sollten sie deswegen bei längeren Calls das Selbstbild-Fenster verbergen. Ein weiteres Problem ist die mangelnde Bewegungsfreiheit. Um dem abzuhelfen, sollten Anwender die Kamera gelegentlich abschalten und sich in einer kurzen Pause bewegen. Das kann auch die oft anstrengende Reizüberflutung reduzieren, raten Experten.

www.pressetext.com


Artikel zu diesem Thema

Zoom
Feb 05, 2021

Zoom-Bomber sind oft Videokonferenz-Insider

Die Verantwortlichen für "Zoom-Bombings" sind meistens für Video-Calls zugelassene…

Weitere Artikel

Fussball

Fußball-EM: Bot-Attacken auf Sportwetten- und Glücksspielseiten um 96 % gestiegen

Imperva, ein Unternehmen im Bereich Cybersecurity, mit dem Ziel, Daten und alle Zugriffswege auf diese zu schützen, verzeichnete in ganz Europa vor und während der Fußball-Europameisterschaft 2020 einen signifikanten Anstieg des Bot-Traffics auf Sportwetten-…
Streaming

Sportsendungen: Streaming schlägt Pay-TV

Sportsendungen im Pay-TV verlieren an Zuschauern. Die Streaming-Dienste boomen dagegen, wie die Umfrage "Sports Video Trends 2021" im Auftrag des Londoner Videoproduzenten Grabyo zeigt.
Cell Broadcast

Bitkom zur Debatte um Cell-Broadcast

Nach der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wird in Deutschland die Einführung von Cell-Broadcast für den Versand von Warnnachrichten diskutiert.
Online-Shopping

Olympische Spiele – ein E-Commerce-Killer?

Wenn am Freitag der Fackellauf das Stadion in Tokio erreicht, ist es so weit: Die 32. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit sind eröffnet und das Motto lautet erneut: „Dabei sein ist alles.“
Bargeldlos Bezahlen

Mehr Zahlungen ohne Bargeld im Euroraum

Der Trend zum Bezahlen ohne Scheine und Münzen hat in der Corona-Krise in Deutschland und im Euroraum einen weiteren Schub erhalten. Im vergangenen Jahr wurden fast 102 Milliarden Zahlungen (Vorjahr: 98 Mrd) im gemeinsamen Währungsraum bargeldlos abgewickelt,…
Handshake

Zwischen Truce und SPIRIT/21: Neue Kooperation für Mobility Management

TRUCE Software, Anbieter von kontextbezogenen Mobility Management-Lösungen mit Sitz in Illinois, USA, und die SPIRIT/21 GmbH, Böblingen, geben eine strategische Partnerschaft bekannt.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.