Anzeige

Umwelt

Das „Work-From-Anywhere“-Unternehmen LogMeIn kündigt ein globales Nachhaltigkeitsprogramm an, mit dem die betrieblichen Auswirkungen auf die Umwelt gemildert werden sollen. 

LogMeIn hat die neue Arbeitswelt genauer untersucht und seine Nachhaltigkeitsprogramme erweitert, um alle Modelle zu berücksichtigen: Remote Work, klassische Arbeit im Büro oder ein gesunder Mix aus beidem.

Viele Unternehmen haben ihre Mitarbeiter zu Beginn der Pandemie ins Homeoffice geschickt. Das hatte durchaus positive Auswirkungen – vor allem auf die durch den Verkehr verursachten Emissionen und das Engagement der Mitarbeiter. Weniger Autos auf der Straße und nahezu keine Flugzeuge am Himmel sorgten für saubere Luft und damit für zufriedene, produktive Mitarbeiter. Die Einstellung gegenüber der Arbeitsleistung im Homeoffice hat sich geändert, virtuelle Meetings sind heute an der Tagesordnung. Die persönliche Interaktion wurde neu definiert und Geschäftsreisen auf das Notwendigste reduziert.

„Wir haben uns mit unseren Nachhaltigkeitszielen befasst, ohne zu wissen, wie massiv sich die Pandemie darauf auswirken wird, wo wir arbeiten. Dabei haben wir erkannt, welche positiven Folgen der Trend zu Remote Work für unsere Umwelt hat. Wir sind stolz darauf, einen kleinen Beitrag zu diesem Wandel leisten zu können“, so Bill Wagner, Präsident und CEO von LogMeIn. „Dabei geht es nicht nur darum, wo und wie wir Büroräume sinnvoll nutzen und so umweltfreundlicher gestalten können. Wir wollen unsere Ziele und Best Practices auch bei den Mitarbeitern zuhause umsetzen. Denn die meisten werden auch in Zukunft im Homeoffice arbeiten. Die heutige Ankündigung ist der erste Schritt zur Verwirklichung unserer Vision, nachhaltige Arbeitsplätze und -modelle für unsere Mitarbeiter zu schaffen.“

Im Zuge der Umstellung auf Remote Work verdoppelt LogMeIn sein Engagement für mehr Nachhaltigkeit . Die neuen Programme konzentrieren sich sowohl auf den Arbeitsplatz zuhause als auch aufs Büro.

  • Das Unternehmen wird die Möglichkeiten zur Beteiligung an erneuerbaren Energien ausloten und mit der Beschaffung von entsprechenden Zertifikaten (Renewable Energy Certificates, kurz RECs) beginnen. Ziel ist es, bis 2030 „Net Zero“ zu erreichen. Ab 2021 werden 100 Prozent des gesamten weltweiten Stromverbrauchs - einschließlich dem geschätzten Verbrauch der Mitarbeiter im Home Office - mit von Dritten zertifizierten RECs decken.  
  • Als Unternehmen, das Arbeiten von jedem Ort aus ermöglicht, wird es mit gutem Beispiel vorangehen und die Emissionen durch Geschäftsreisen reduzieren beziehungsweise ausgleichen. Die Technologie wird weiterhin den Großteil der persönlichen Interaktionen der Mitarbeiter durch virtuelle Meetings ersetzen. Auf der anderen Seite sind Geschäftsreisen und persönliche Treffen in bestimmten Situationen notwendig. 
  • Die Rechenzentren können hohe Energieeffizienzstandards und gute Bewertungen von Greenpeace vorweisen. Damit kommet LogMeIn dem Ziel nahe, 100 Prozent saubere und erneuerbare Energie für die globalen Produkte zu nutzen.
  • LogMeIn wird Mitte 2021 eine Bewertung im Bereich Umwelt-, Sozial- und Governance-Materialität (ESG) abschließen. Damit können sie leichter festlegen, welche ESG-Themen vorrangig behandelt werden sollen. Als Teil dieses Prozesses arbeiten sie mit Sustainability Roundtable zusammen, um vertrauliche Interviews mit leitenden Angestellten aus verschiedenen Geschäftsbereichen und Kontrollfunktionen zu führen.
  • Die Ankündigung, Remote Work in Zukunft aktiv zu fördern, bedeutet, dass die Mitarbeiter weniger Zeit mit dem Pendeln verbringen, weniger Treibstoff verbrauchen und weniger Emissionen verursachen. Mit den neuen Arbeitsrichtlinie werden die meisten Mitarbeiter nur noch einige Male im Monat zu gemeinsamen Meetings ins Büro kommen. Für solche Fälle werden CO2-Zertifikate, um die entstehenden Emissionen auszugleichen, erworben.
  • Darüber hinaus wird eine Kampagne gestartet, bei der alle Mitarbeiter aufgefordert werden, sich persönlich zur Reduzierung ihrer eigenen Emissionen zu verpflichten. Für jede erfüllte Pledge Card der Mitarbeiter pflanzt LogMeIn im Rahmen der Arbor Day Foundation Initiative Time for Trees fünf Bäume.
  • Bis zum Earth Day 2021 wird das Unternehmen seine Mitarbeiter durch die Ausweitung von Nachhaltigkeitsschulungen und die Schaffung globaler „Umweltteams“ zusätzlich motivieren. Zudem werden Engagement-Programme eingeführt und globale Öko-Teams zusammengestellt. Damit erhalten 3.500 Mitarbeiter die neuesten Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit sowie bewährte Verfahren zur Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks – und zwar nicht nur im Büro, sondern auch zuhause. Solche Schulungen sind wichtiger denn je, da die Arbeit auf Distanz permanent eingeführt wird und das Engagement der Mitarbeiter für den Erfolg der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens entscheidend ist.

Das Unternehmene wird auch weiterhin Mittel für die Corporate Social Resposibility (CSR) in gemeinnützige Organisationen investieren, die sich für eine grünere Zukunft einsetzen, darunter The Ocean Conservancy, Environmental Defense Fund sowie kleine Basisorganisationen in lokalen Gemeinden.

www.logmeininc.com/corporate-social-responsibility  


Weitere Artikel

Online Unterricht

Online-Unterricht erschwert Studienerfolg

Online-Unterricht wirkt sich negativ auf den Lernerfolg von Studenten aus, so eine Studie von Forschern unter Leitung von Douglas McKee und George Orlov von der Cornell University, die kürzlich in der Zeitschrift "Economics Letters" publiziert wurde. Die…
Olympia-Apps

Olympia-Apps im Datenschutz-Vergleich

Viele Sportbegeisterte fiebern dem Event nach der Pandemie-bedingten einjährigen Verzögerung gespannt entgegen. Dabei verfolgen Fans die Spiele nicht nur live im Fernsehen, sondern auch mobil über Olympia-Apps für die olympischen Sommerspiele in Tokio.
Cloud

Externe Cloud-Dienste: BSI aktualisiert Mindeststandard zur Nutzung

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den Mindeststandard zur Nutzung externer Cloud-Dienste in der neuen Version 2.0 veröffentlicht.
Cybermobbing

Jeder Fünfte war schon von "Doxxing" betroffen

21 Prozent der US-Amerikaner waren schon Opfer von "Doxxing", dem Zusammentragen und Veröffentlichen personenbezogener Daten durch andere. Das besagt die Studie "Doxxing in 2021" von SafeHome.org.
Olympia Tokio

Hoher Datenverkehr durch Olympia in Tokio

Die Olympischen Spiele in Tokio stoßen in sozialen Medien nach Angaben der Organisatoren auf ein gewaltiges Interesse. Es seien die digital am meisten genutzten Spiele, erklärte der zuständige Marketingchef des Internationalen Olympischen Komitees,…
Laptop

Digitale Akte: Richterbund fordert Bundesbeteiligung bei Umsetzung

Für die flächendeckende Einführung einer digitalen Gerichtsakte in Niedersachsen hat der niedersächsische Richterbund eine finanzielle Beteiligung des Bundes gefordert.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.