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Kylie Jenner

Quelle: A. Mertens / Shutterstock.com

Sie ist nicht nur der aktuell bestbezahlteste Promi weltweit, sondern auch die Gefährlichste bei Online-Suchen im Internet: Den ersten Platz der diesjährigen „Most Dangerous Celebrity“-Studie von McAfee erhielt Kylie Jenner, die durch die Reality-Fernsehserie „Keeping up with the Kardashians“ berühmt wurde. 

  • Bei der Suche nach ihren Lieblingspromis im Internet werden die Deutschen immer öfter Opfer von Online-Betrug 
  • Kylie Jenner ist laut der jährlichen McAfee-Studie dieses Jahr die Gefährlichste im Netz 
  • Auf Platz zwei und drei folgen Hailey Baldwin und Jennifer Aniston

Bereits seit 14 Jahren ermittelt McAfee in seiner „Most Dangerous Celebrity“-Studie, welche Suchanfragen nach Prominenten am häufigsten zu einer Gefährdung von Internetnutzern führen.

Als Teil der Kardashian-Familie steht Kylie Jenner bereits seit der berüchtigten Reality-Show „Keeping up with the Kardashians“ im Rampenlicht. Durch ihr mittlerweile 900 Millionen schweres Kosmetikunternehmen Kylie Cosmetics weitete sie ihren Ruhm noch weiter aus und wurde zuletzt von Forbes als bestbezahltester Promi dieses Jahr weltweit gelistet – nur ganz knapp entging ihr der Titel der jüngsten Milliardärin.

In die deutsche Top 10 Liste der diesjährigen „Most Dangerous Celebrities“ haben es außerdem die Models Hailey Baldwin und Cara Delevingne, Schauspielerin Jennifer Aniston, Sängerin Rihanna und Fernsehmoderatorin Cathy Hummels geschafft.

Top 10 der gefährlichsten Promis in Deutschland:

  1. Kylie Jenner
  2. Hailey Baldwin
  3. Jennifer Aniston
  4. Ryan Gosling
  5. Cara Delevingne
  6. Cathy Hummels
  7. Rihanna
  8. Dakota Johnson
  9. Miley Cyrus
  10. Zac Efron

Während den ersten Monaten der Covid-19 Pandemie saßen viele Deutsche zu Hause fest und die Online-Aktivitäten stiegen entsprechend stark an. Um für Unterhaltung in den eigenen vier Wänden zu sorgen, haben viele Verbraucher im Internet nach kostenlosen Filmen, TV-Serien oder den neuesten Updates und Insider-Infos zu ihren Lieblingspromis gesucht. Cyber-Kriminelle nutzen aber genau diesen Trend aus und profitieren von der Neugier der Nutzer. Auf der Suche nach den neuesten Informationen landen Fans oft auf gefährlichen Links, die sie zu betrügerischen Webseiten führen und womöglich ihre privaten Daten abgreifen oder das Gerät mit Malware infizieren.

„Cyber-Kriminelle nutzen die Faszination vieler Verbraucher für die Welt der Stars und Sternchen aus, um nichtsahnende Fans auf betrügerische Webseiten zu locken, die Malware auf den Geräten installiert und somit private Informationen und Log-In-Details abgreifen kann“, so Andreas Volkert, Sicherheitsexperte bei McAfee. „Nutzer sind heute mehr denn je auf der Suche nach kostenloser Unterhaltung im Internet. Um nicht auf die Tricks der Cyber-Kriminellen reinzufallen, müssen Fans stets aufmerksam bleiben, immer zwei Mal denken bevor sie Links anklicken und ihre digitalen Aktivitäten schützen“.

Tipps für Verbraucher-Sicherheit im Netz:

  • Vorsicht beim Klicken: Auf der Suche nach Film-Klassikern und Updates zu ihren Lieblingspromis sollten Nutzer nur auf Links von vertrauenswürdigen Quellen klicken. Der sicherste Weg ist immer noch auf das offizielle Veröffentlichungsdatum von Filmen und Serien zu warten und diese dann auf einem legitimen Streaming-Portal anzusehen. Drittanbieter-Webseiten sollten grundsätzlich vermieden werden, da sie Malware enthalten könnten.
     
  • Finger weg von illegalen Streaming-Seiten und mp3-Downloads: Bevor Verbraucher sich in die Tiefen des Internets begeben, um die neuesten Hits von Rihanna oder Miley Cyrus zu streamen, müssen sie zuerst sicherstellen, dass sie vertrauenswürdige Musik-Streaming-Dienste nutzen – auch wenn das mit Kosten verbunden ist. Viele der illegalen Downloads kommen mit Malware einher oder tarnen sich als mp3-Dateien.
     
  • Schützen Sie sich mit Cyber-Sicherheitslösungen: Ganzheitliche Sicherheitslösungen wie McAfee LiveSafe schützen Sie von cyber-kriminellen Aktivitäten, wie Malware, Phishing-Angriffe oder andere Bedrohungen.
     
  • Kindersicherung aktivieren: Viele Kinder vergöttern bereits im jungen Alter ihre Idole und Lieblingspromis und sind deshalb besonders anfällig für die Recherche im Internet. Um sie entsprechend vor betrügerischen Webseiten zu schützen, ist es wichtig die Kindersicherung an ihren Geräten zu aktivieren, um das Risiko zu minimieren.

Methodik der Studie:

McAfee nutzte die Google API Console, um nach beliebten Mobile, PC und Plattform-Spielen zu suchen, die mit bestimmten Suchbegriffen in Verbindung stehen (z.B. Prominent + Torrent). „Most Dangerous“ bedeutet also wirklich, dass diese Prominente mit hoher Wahrscheinlichkeit beliebte Suchbegriffe sind.

Suchbegriffe in diesem Jahr:

  • Torrent
  • Kostenlose mp3
  • Nacktfotos
  • Kostenlose Downloads

Mithilfe von Daten des McAfee WebAdvisor, wurden Domains und URLs mit dem Risikowert „hoch“, „mittel“ oder „nicht verifiziert“ eingestuft. Die URLs erhielten einen Wert zwischen -127 und +127, wobei höhere Werte ein höheres Risiko wiederspiegeln. Der Wert wurde mithilfe der folgenden Formel berechnet: Gefahr = 1*(hohes Risiko) + 0.5*(mittleres Risiko) + 0.13*(nicht verifiziertes Risiko).


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