Anzeige

Smartphone Ablenkung

US-Angestellte lassen sich pro Tag durchschnittlich 2,5 Stunden lang von ihrem Smartphone ablenken. Sie sehen sich auf dem Handy Inhalte an, die nichts mit ihrer eigentlichen Aufgabe zu tun haben.

In vielen Fällen tun sie das sogar, wenn ihre Arbeitgeber strikte Regeln gegen Smartphone-Nutzung etabliert haben, wie eine Umfrage von Screen Education ergibt.

Aus Trotz aufs Handy blicken

"Angestellte brauchen hin und wieder eine kleine Auszeit, wobei es nahe liegt, dass sie am ehesten auf ihr Handy schauen. Das kann negative Konsequenzen auf ihre Leistungen haben. Jedoch ist ein Verbot am Arbeitsplatz wenig sinnvoll. Wenn Menschen ihr Smartphone nicht haben, lassen sie sich von etwas anderem ablenken. Sie könnten sogar aus Trotz und Missmut erst recht ständig auf ihr Handy blicken", erklärt Psychologe Dominik Rosenauer gegenüber pressetext.

Screen Education hat die Umfrage unter 1.019 US-Angestellten durchgeführt. Die Arbeitgeber von 47 Prozent der Befragten haben Smartphone-Verbote etabliert. Den Forschern zufolge haben Unternehmen Schwierigkeiten damit, solche Maßnahmen effektiv umzusetzen. Die Hälfte der Umfrageteilnehmer arbeitet außerdem seit dem Corona-Lockdown deutlich häufiger im Home Office. Ein Viertel nutzt das Handy dort zunehmend, um während der Arbeitszeit mit Freunden und Familie zu kommunizieren.

Unfälle durch zu viel Ablenkung

Die Ablenkung bei der Arbeit kann auch schlimmere Folgen haben als mangelnde Produktivität. Laut 14 Prozent der Befragten haben Smartphones schon zu mindestens einem Unfall am Arbeitsplatz geführt. In 59 Prozent der Fälle kam es dabei zu Sachschäden, bei der Hälfte der Fälle sogar zu Verletzungen oder Todesfällen. Beispielsweise sind abgelenkte Angestellte auf Treppen gestürzt.

Die Studie sollte hier zum Nachlesen verfügbar sein.

www.pressetext.com


Weitere Artikel

Olympia-Apps

Olympia-Apps im Datenschutz-Vergleich

Viele Sportbegeisterte fiebern dem Event nach der Pandemie-bedingten einjährigen Verzögerung gespannt entgegen. Dabei verfolgen Fans die Spiele nicht nur live im Fernsehen, sondern auch mobil über Olympia-Apps für die olympischen Sommerspiele in Tokio.
Cloud

Externe Cloud-Dienste: BSI aktualisiert Mindeststandard zur Nutzung

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den Mindeststandard zur Nutzung externer Cloud-Dienste in der neuen Version 2.0 veröffentlicht.
Cybermobbing

Jeder Fünfte war schon von "Doxxing" betroffen

21 Prozent der US-Amerikaner waren schon Opfer von "Doxxing", dem Zusammentragen und Veröffentlichen personenbezogener Daten durch andere. Das besagt die Studie "Doxxing in 2021" von SafeHome.org.
Olympia Tokio

Hoher Datenverkehr durch Olympia in Tokio

Die Olympischen Spiele in Tokio stoßen in sozialen Medien nach Angaben der Organisatoren auf ein gewaltiges Interesse. Es seien die digital am meisten genutzten Spiele, erklärte der zuständige Marketingchef des Internationalen Olympischen Komitees,…
Laptop

Digitale Akte: Richterbund fordert Bundesbeteiligung bei Umsetzung

Für die flächendeckende Einführung einer digitalen Gerichtsakte in Niedersachsen hat der niedersächsische Richterbund eine finanzielle Beteiligung des Bundes gefordert.
DSAGLIVE

Zweite DSAGLIVE findet vom 20. bis 24. September statt

Vom 20. bis 24. September 2021 findet die zweite DSAGLIVE statt, der digitale Jahreskongress der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG). „Mut und Intelligenz – Jetzt!“ lautet das Motto der Veranstaltung.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.