Anzeige

Spam Briefkasten

Nach dem Urlaub quillt bei vielen Mitarbeitern das Postfach vor ungelesenen Nachrichten über. Das ist nicht nur lästig, sondern kann auch gefährlich werden. HP erklärt, wie sich Unternehmen vor Spam und Phishing schützen können.

Der erste Arbeitstag nach dem wohlverdienten Urlaub lässt viele Mitarbeiter die Erholung fast mit einem Schlag vergessen: Das E-Mail-Postfach ist mit Nachrichten vollgelaufen, von denen einige schnellstmöglich abgearbeitet werden müssen. Angesichts dieser Nachrichten-Flut ist schnell ein Anhang geöffnet oder ein Link angeklickt, den man lieber nicht hätte öffnen sollen. Gerade bei angeblich offenen Rechnungen, die mit den Hinweis „Dringend“ oder „Überfällig“ versehen sind, gehen in der Hektik alle Vorsichtsmaßnahmen unter und Schadsoftware kann sich auf dem Rechner ausbreiten. Cyber-Kriminelle erhalten über solche gefälschten Mails Zugriff auf unternehmenskritische Daten, im schlimmsten Fall breiten sich Computerviren im gesamten Netzwerk aus. Nicht jeder User erkennt Spam gleich auf Anhieb – zudem haben Hacker längst technisch aufgerüstet, ihre Nachrichten sehen inzwischen täuschend echt aus. 

 „Das übervolle Postfach nach dem Urlaub kann für Mitarbeiter zu einem Stressauslöser werden. Für Unternehmen und ihre IT-Sicherheit wird es aber zu einer echten Gefahr. Schon zu normalen Zeiten reicht ein unachtsamer Klick aus, um Schadprogrammen Tür und Tor zu öffnen. Bei der wahren Schwemme an Nachrichten, die während der freien Zeit auflaufen, ist frisch zurück ein Malheur allerdings noch schneller passiert“, erklärt Jochen Koehler, Sales Director Security Solutions bei HP. „Mit klassischen Sicherheitslösungen kommen Unternehmen gegen die Cyber-Kriminellen nicht weiter. Denn diese sind auf die Erkennung des jeweiligen Schadprogramms angewiesen. Einzige sinnvolle Schutzmaßnahme ist deshalb die Isolation durch Micro-Virtualisierung.“

Mit einer Virtualisierungslösung wird jede riskante Anwenderaktivität – etwa das Aufrufen einer Webseite über Links in Dokumenten oder E-Mails, das Herunterladen einer Datei von solchen Webseiten, das Öffnen und Bearbeiten eines E-Mail-Anhangs oder der Zugriff auf die Daten eines portablen Speichermediums – in einer eigenen Micro-Virtual-Machine (Micro-VM) gekapselt. Der Malware-Schutz erfolgt direkt am Endgerät, mögliche Schädigungen bleiben auf die jeweilige virtuelle Instanz begrenzt, die zudem nach Beendigung einer Aktivität oder dem Schließen eines Browser-Tabs automatisch gelöscht wird. Eine Infizierung des Rechners selbst mit neuer, bisher unbekannter Schadsoftware und nachfolgend des Unternehmensnetzes ist damit nahezu ausgeschlossen. 

www.hp.com


Artikel zu diesem Thema

Cyberattack
Aug 11, 2020

Unternehmen fürchten mehr Cyberangriffe bei Remote-Arbeit

Neueste Forschungsergebnisse zeigen: Fast drei Viertel der Verantwortlichen in großen…
Trojaner
Aug 11, 2020

Ansatz um Remote-Access-Trojaner zu enttarnen

Die US-Regierung hat Informationen zu einer Malware-Variante veröffentlicht, die von…
Active Directory
Aug 09, 2020

Warum Active Directory bei Cyberkriminellen immer beliebter wird

Die Sicherung des Active Directory (AD) sollte ein zentrales Element in jeder…

Weitere Artikel

Gaming

Gaming zieht sich durch alle Altersschichten

Mehr als 34 Millionen Menschen in Deutschland spielen Videospiele. Das meldet der Verband der deutschen Games-Branche – game.
Klima business

Kyocera und Handel schmieden Klimaallianz

Klimaschutz ist keine Kostenfrage. Auch wenn es alle angeht, muss einer vorangehen. Kyocera hat sich als Unternehmen klimaneutral gestellt und vertreibt seit Jahren nur noch Produkte, deren CO2-Fußabdruck durch eigene oder zertifizierte Klimaschutzprojekte…
TikTok

TikTok will nun auch Online-Händler werden

Das beliebte Videoportal TikTok will außerhalb Chinas zusätzlich zur Online-Handelsplattform werden. Vorbild des von ByteDance betriebenen Portals ist Douyin, das diesen Schritt bereits getätigt hat. Im ersten Betriebsjahr wurden in der Volksrepublik mit…
Tesla Bitcoin

Wegen Umweltbedenken: Tesla stoppt Bitcoin-Zahlungen

Der US-Elektroautobauer Tesla hat Zahlungen mit der Kryptowährung Bitcoin wegen Umweltbedenken angesichts des hohen Stromverbrauchs gestoppt.
Toby Alcock Chief Technology Officer der Logicalis Group

Logicalis Group: Toby Alcock wird Chief Technology Officer

Logicalis, internationaler Anbieter von IT-Lösungen und Managed Services, hat Toby Alcock zum Chief Technology Officer der Logicalis Group ernannt.
Krypto

Europa droht bei Krypto-Regulierung ins Abseits zu geraten

Europa steht nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom am Scheidweg bei der Regulierung von Kryptowerten und der Blockchain-Technologie.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.