Treiberkonflikt bei rund 245 Modellen

Windows-11-Update störte rund 245 Dell-PC-Modelle

Dell PC
Bildquelle: Dhananjay Bhagat/Shutterstock.com

Dell hat rund 245 PC-Modelle gelistet, bei denen ein Windows-11-Update zu Überhitzung, Leistungseinbußen und unerwarteten Abschaltungen führte.

Betroffen waren Geräte aus praktisch allen Dell-Baureihen, darunter Alienware, Inspiron, Latitude, OptiPlex, Precision, Vostro, XPS, Dell Pro und Dell G. Ursache war laut Dell eine Inkompatibilität zwischen dem Intel-Treiber „Innovation Platform Framework Processor Participant“ und einer neuen Windows-USB-C-Verbindungsverwaltung, die mit dem optionalen Update vom Juni sowie dem regulären Update vom Juli 2026 eingeführt wurde. Der betroffene Treiber wird auf vielen Dell-Systemen unter anderem für Energie- und Wärmemanagement genutzt, etwa um Überhitzung bei Gaming-PCs zu reduzieren. Bei einigen Unternehmensgeräten steuert derselbe Treiber zudem Präsenzerkennungsfunktionen wie das automatische Aufwecken beim Nähern oder Sperren beim Weggehen vom Gerät.

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Microsoft blockierte Update zunächst, lieferte dann Notfall-Patch

Microsoft hatte das reguläre Juli-Update für erkannt betroffene Geräte zunächst blockiert, um eine breitere Verbreitung des Problems zu verhindern, und lieferte am 18. Juli mit dem außerplanmäßigen Update KB5121767 einen Fix nach. Dieser bringt Windows 11 24H2 auf Build 26100.8894 beziehungsweise Windows 11 25H2 auf Build 26200.8894. Wer einen dieser Builds oder einen neueren Stand bereits installiert hat, ist nicht mehr betroffen. Ein Zurücksetzen auf ältere, noch fehlerhafte Versionen ist laut Dell nicht möglich, betroffene Nutzer benötigen also entweder den genannten Notfall-Patch oder das reguläre Patchday-Update vom August 2026, um das Problem zu beheben.

(red)

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