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3. DIGITAL MARKETING 4HEROES CONFERENCE
15.10.19 - 15.10.19
In München

B2B Service Management
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In Titanic Chaussee Hotel, Berlin

PM Forum 2019
22.10.19 - 23.10.19
In Nürnberg, NCC Ost

DILK 2019
28.10.19 - 30.10.19
In Düsseldorf

Digital X
29.10.19 - 30.10.19
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Umsatz, viele Arme mit Daumen hoch

Bis zum Jahr 2023 wird der Umsatz mit Social Software und Collaboration am Arbeitsplatz weltweit auf 4,8 Milliarden US-Dollar wachsen – und sich damit gegenüber dem Jahr 2018 mit 2,7 Milliarden US-Dollar fast verdoppeln, so eine aktuelle Prognose des Research- und Beratungsunternehmens Gartner.

„Der Collaboration-Markt ist stärker fragmentiert und kontextfokussiert als je zuvor, was für extrem niedrige Eintrittsbarrieren sorgt“, sagt Craig Roth, Research Vice President bei Gartner. „Wir erwarten, dass bis zum Jahr 2023 fast 60% der Hersteller von Enterprise Application Software irgend eine Form von Social-Software- und Collaboration-Funktionen in ihr Produktportfolio aufnehmen werden.“

Der Markt für Collaboration hat sich in zahlreiche Submärkte ausdifferenziert – beispielsweise Anwendungen für Mitarbeiterkommunikation oder Meeting-Lösungen – die häufig nicht miteinander konkurrieren. „Der Markt ist noch kein Gewinner-Take-All-Markt, der Möglichkeiten für Innovationen schafft, die die Größe jedes Teilmarkts erweitern", sagte Roth. „Die Zukunft von Social Software und Collaboration wird neue Funktionen wie Social Analytics, Virtual Personal Assistants (VPAs) und Smart Machines nutzen."

Der Einsatz von Collaboration-Software am modernen Arbeitsplatz ist mit zunehmendem Routineaufwand verbunden. Die Anzahl der potenziellen Nutzer und Käufer nimmt sowohl in der bestehenden Nutzerbasis als auch in aufstrebenden Regionen wie China zu. Bis 2023 wird die Zahl der Wissensarbeiter weltweit auf 1,14 Milliarden ansteigen, wobei mehr als vier Fünftel dieses Wachstums aus den Schwellenländern stammen.

Markt Trends

Unternehmen bewegen sich in Richtung eines Portfolio-Ansatzes für die breitere Welt der kollaborativen Technologien. „Während Entscheidungsträger immer noch eine fundamentale Plattform wollen, gibt es die Akzeptanz, dass kein einzelner Anbieter alle Anforderungen erfüllen kann", sagte Roth. „Gleichzeitig werden Collaboration Services zu Infrastrukturdiensten, was gut ist, aber auch mehr Silos bedeutet."

Der Collaboration-Markt war schon immer sehr toolgetrieben und geht diesen Weg weiter. Slack ist der Anbieter, der am häufigsten mit dem Workstream Collaboration-Markt in Verbindung gebracht wird. Microsoft und Google sind jedoch auf den Markt gekommen und haben ihre Workstream-Collaboration-Angebote in Cloud-Office-Suiten gebündelt, die eine Vielzahl globaler Unternehmen einsetzen, um die allgemeinen Produktivitätsanforderungen zu erfüllen.

Anbieter von nicht-cloud-basierten Office-Lösungen müssen sich auf spezifischere Geschäftsszenarien (wie Vertrieb, Marketing, Kundenservice, Lieferkette), Entscheidungsfunktionen, Unterstützung von Anwendungsfällen, tiefere Integrationsfähigkeiten und Partnerschaften mit Drittanbietern konzentrieren. „Auf diese Weise können Unternehmen, die unternehmensweit Cloud-Office-Umgebungen implementiert haben, bessere Wertversprechen erstellen, um den allgemeinen Anforderungen an Produktivität und Zusammenarbeit gerecht zu werden“, erklärte Roth.

Auswirkungen auf den Digital Workplace

Social Media und Echtzeit-Messaging sind laut der jüngsten Gartner Digital Worker-Umfrage jetzt der Schlüssel für die Zusammenarbeit in Unternehmen. 58 Prozent der Befragten gaben an, mobile Echtzeit-Messaging-Tools täglich zu verwenden, und 45 Prozent gaben an, täglich Social Media zu verwenden.

„Digitale Mitarbeiter greifen auf Tools zurück, die in ihrem Privatleben üblich sind, um ihre Arbeit zu erledigen. Mobile Messaging in Echtzeit ist für die Unterstützung von Unternehmen ebenso wie für Social Media- und Filesharing-Tools weit verbreitet “, sagte Roth. „Der Einsatz solcher Tools kombiniert effektiv die persönlichen Erfahrungen der Arbeitnehmer mit ihren Arbeitserfahrungen.“

Kaufentscheidungen werden von Kategorien innerhalb des Social-Software-Marktes bestimmt, die spezifische Geschäftsanforderungen widerspiegeln. Diese Verschiebung hat das Potenzial, einen dominanten Akteur in jedem Teilmarkt zu schaffen oder neue Marktteilnehmer in den Raum zu locken.

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