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Google

Quelle: aradaphotography / Shutterstock.com

Internetriese Google kündigt neue Richtlinien an, die den Zugriff auf Benutzerdaten für Add-ons von Drittanbietern in Chrome und Drive einschränken. Die Neuerungen sind im Rahmen des "Project Strobe" beschlossen worden.

Ab sofort sind die Entwickler der Chrome-Erweiterungen dazu verpflichtet, ein Minimum an sensiblen Informationen anzufordern, die dazu ausreichen, dass ihre Anwendungen funktionieren.

Schritt in richtige Richtung

"Google zeigt sich in Sachen Datenschutz und Privatsphäre durchaus lernfähig und zieht aus dem Debakel mit Google Plus offenbar Konsequenzen. Die Begrenzung des Zugriffs Dritter auf Nutzerdaten ist eine Konsequenz, die die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nahelegt. Sie stärkt die Rechte der Nutzer und geht daher in die richtige Richtung", kommentiert der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar gegenüber pressetext.

Dass derzeit Handlungsbedarf besteht, zeigt auch eine aktuelle Umfrage, die mit Entwicklern durchgeführt worden ist: Etwa 85 Prozent der Chrome-Erweiterungen führen keine Datenschutzerklärung an. Es können keine Richtlinien verletzt werden, ohne dass diese angeführt werden. Daher war in der Vergangenheit eine große Zahl von Chrome-Entwicklern von der Haftung befreit.

Ab kommenden Herbst

Apps, die sich mit Google Drive verbinden, wie "Pixlr" und viele gängige Signaturanwendungen, werden vom Zugriff auf die gesamte Daten des Nutzers ausgeschlossen. Von nun an müssen die Google-Drive-Apps für jede Datei ein Einwilligungsmodell heranziehen. Das bedeutet, dass die Zustimmung des Users einzuholen ist, wenn Zugriff auf bestimmte Dateien benötigt wird. Obwohl die neuen Datenschutzbestimmungen vielversprechend sind, werden sie erst kommenden Herbst umgesetzt.

www.pressetext.com
 


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