Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

IT-SOURCING 2019 – Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

IT-Sourcing 2019 - Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

MCC CyberRisks - for Critical Infrastructures
12.09.19 - 13.09.19
In Hotel Maritim, Bonn

Rethink! IT 2019
16.09.19 - 17.09.19
In Berlin

Anzeige

Anzeige

Apple Geräte

Quelle: mama_mia / Shutterstock.com

Forscher der TU Darmstadt haben eine Schwachstelle in Apples Betriebssystem iOS gefunden, die mehr als eine halbe Mrd. Geräte betrifft.

Das soeben erschienene Update 12.1 behebt die Sicherheitslücke namens "CVE-2018-4368", über die Angreifer iPhones und iPads mit einer Standard-WLAN-Karte und einer für unter 20 Euro erhältlichen programmierbaren Platine ohne physischen Zugriff problemlos zum Abstürzen bringen können.

Absturz ohne User-Interaktion

Apple wirbt traditionell für nutzerfreundliche Funktionen, wie beispielsweise AirPlay, womit sich der Nutzer kabellos und mit einem Klick von verschiedensten Apple-Geräten Musik oder Filme an kompatible Lautsprecher und Fernseher senden kann. Die Protokolle nutzen Erweiterungen wie Apple Wireless Direct Link (AWDL), welches direkte WLAN-Kommunikation zwischen Apple-Geräten ermöglicht. Doch die komfortablen Funktionen bergen auch Risiken, erklärt TU-Professor Matthias Hollick, Leiter des Secure Mobile Networking Labs.

"AWDL nutzt verschiedene Funktechnologien. Vereinfacht gesagt, klingeln wir mittels Bluetooth LE Sturm und das Zielgerät aktiviert dadurch AWDL. In einem zweiten Schritt nutzen wir aus, dass Apple die Eingaben, die wir an das Zielgerät schicken, nicht vollständig sauber überprüft; das ermöglicht es uns, das Gerät mit unsinnigen Eingaben zu fluten. Im Ergebnis können wir dadurch das Zielgerät oder auch alle in der Nähe befindlichen Geräte gleichzeitig zum Absturz bringen. Dabei benötigen wir keinerlei Nutzerinteraktion."

Bluetooth-Brute-Force-Attacke

Laut Hollicks Kollege Milan Stute sind für die Bluetooth-Brute-Force-Attacke nur eine WLAN-Karte eines handelsüblichen Laptops und ein BBC micro:bit, also ein preiswerter Bluetooth-fähiger Einplatinen-Computer, ähnlich einem Raspberry Pi oder Arduino, nötig. Potenzielle Angreifer hätten also leichtes Spiel. Das demonstrieren die Forscher in einem Video des - nach erfolgreich installiertem Update so nicht mehr möglichen - Angriffs. Reihenweise stürzen die Geräte ab, ohne dass die Forscher sie dafür auch nur einmal berühren mussten.

Weitere Informationen:

iOS 12.1 Release Notes: http://support.apple.com/kb/HT201222

www.pressetext.com
 

GRID LIST
Roberto Casetta

Matrix42 ernennt Roberto Casetta zum VP International Sales

Roberto Casetta verstärkt seit 1. Juli 2019 als Vice President International Sales das…
Handschlag

Signavio schließt Technologiepartnerschaft mit Sprint Reply

Das Beratungshaus Sprint Reply nutzt ab sofort die Business-Transformation-Plattform von…
Personen und Schloss

DriveLock 2019.1 mit zahlreichen Erweiterungen

Das neue DriveLock 2019.1 Release soll ab sofort verfügbar sein. Die Updates betreffen:…
KI

Neuer Chip ahmt menschliches Gehirn nach

Das menschliche Gehirn als Vorbild für einen elektronischen Speicher: Diesen…
Spion

Spionagegruppe greift europäische Diplomaten an

Die berüchtigte Ke3chang-Gruppe hat Auslandsvertretungen und Regierungsinstitutionen in…
Dr. Ulrich Mehlhaus

SoftProject GmbH verstärkt die Geschäftsführung mit Dr. Ulrich Mehlhaus

Der Ettlinger Digitalisierungsspezialist SoftProject GmbH gewinnt mit Dr. Ulrich Mehlhaus…