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Fast alle bei der Bundestagswahl antretenden Parteien haben auf ihren eigenen Webseiten Sicherheitsprobleme, wie eine Analyse des Hackers Hanno Böck, des Projekts Internetwache.org und Golem.de zeigt.

Die Parteien missachten etablierte Sicherheitsvorgaben und nutzen zum Teil sehr alte Content-Management-Systeme für ihre Webseiten.

"Es ist schwer verständlich, dass Parteien so wenig Wert auf die Sicherheit ihrer Webseiten legen", kommentiert Golem.de-Autor Hanno Böck, "gerade angesichts der Diskussionen um eine mögliche Einflussnahme von Hackern auf die Bundestagswahl."

Bei der SPD lässt sich gleich die gesamte Konfiguration einer Unterseite abrufen – inklusive des Benutzernamens der Datenbankverwaltung, die außerdem mit unnötigerweise privilegierten Rechten läuft. Die CDU hingegen nutzte eine seit vielen Jahren veraltete Version des Content-Management-Systems Drupal für eine einfache Weiterleitung. Solche Sicherheitslücken können einerseits zum Zugriff auf persönliche Daten genutzt werden, andererseits von Kriminellen als Host für Malware.

Auch bei den Grünen gab es Probleme, die mittlerweile behoben sind. Auf den Seiten verschiedener Kandidaten und Landesverbände konnten über eine Statusseite Anfragen von Nutzern und deren IP-Adressen eingesehen werden. Die CSU hingegen verzichtet konsequent auf die verschlüsselte Abfrage ihrer Webseite – auch im Online-Shop.

Sicherheitslücken von Webseiten führen außerdem dazu, dass diese für einige Zeit Werbung ausspielen, die so vermutlich nicht gedacht war. Der SPD-Ortsverein Hamburg-Bergedorf warb genauso für Viagra wie die FDP in Hamburg-Nord, auch Links zu kostenlosen Glücksspielen finden sich auf der Seite.

Die detaillierte Analyse der Sicherheitslücken ist auf Golem.de nachzulesen.
 

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