Die Dunkel GmbH akzeptiert als erster Cloud-Provider in Deutschland die digitale Währung Bitcoin als Zahlungsmittel für ihre Services. Die Akzeptanz ist bei Dunkel nicht auf Produkte in einem Webshop beschränkt. Kunden können Bitcoin als Zahlungsmittel für alle Cloud-Services des Dienstleiters verwenden.

Für Axel Dunkel, Inhaber und Geschäftsführer der Dunkel GmbH, ist Bitcoin schon länger ein Thema. Zu seiner Entscheidung, die digitale Währung auch als Zahlungsmittel in seinem Unternehmen zu akzeptieren, sagt er: „Die Blogchain-Technologie von Bitcoin hat ein fast schon revolutionäres Potenzial und kann für ganz unterschiedliche Anwendungsgebiete, bei denen Identitäten verwaltet oder Prozessdaten revisionssicher gespeichert werden müssen, genutzt werden. Für uns ist es wichtig, dass wir frühzeitig eigene Erfahrungen mit neuen Technologien sammeln. Deshalb sehen wir die Einführung von Bitcoin als Zahlungsoption als einen logischen Schritt für ein innovatives Unternehmen, das sich mit digitalen Technologien befasst.“

Bitcoin ist eine dezentrale Peer-to-Peer-Währung, mit der Überweisungen über das Internet weltweit und unabhängig von einer Bank innerhalb weniger Minuten getätigt werden können. Innovativ ist die hinter Bitcoin stehende Blockchain-Technologie. Mit dieser werden alle Transaktionen in einer Liste gespeichert, an deren Ende ständig neue Datensätze hinzugefügt werden. Die Listen werden zu Blöcken zusammengefast und über Prüfsummen miteinander verkettet. Da sehr viele Kopien dieser Datensätze existieren und die Daten kryptografisch gesichert sind, gilt die Blockchain-Technologie als sehr manipulationssicher.

Die Internetwährung mit dem ISO-Kürzel „XBT“ wurde 2009 eingeführt. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat 2015 das virtuelle Geld als anerkanntes Zahlungsmittel gestärkt, indem es Bitcoin-Transaktionen analog den konventionellen Währungen von der Mehrwertsteuer befreite. Dennoch führt Bitcoin als Zahlungsmittel nach wie vor eher ein Nischen-Dasein. Allerdings konnten sich schon vor zwei Jahren 36 Prozent der Deutschen vorstellen, das digitale Geld zu erwerben oder zu nutzen, wie eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ergab.

Das wird umso einfacher, je mehr Unternehmen Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Diejenigen, die das heute bereits tun, wickeln die Abrechnung in der Regel über einen globalen Bitcoin-Zahlungsdienstleister ab. Dieser rechnet die Bitcoins unmittelbar nach der Transaktion in die gewünschte Währung um, sodass die Zahlungen wie gewohnt in Euro verbucht werden können. Im Gegensatz dazu verzichtet die Dunkel GmbH auf einen externen Vermittler und akzeptiert Bitcoin direkt.

www.dunkel.de

 


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