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Fast jede dritte Attacke auf Wikipedia geht von registrierten Nutzern aus, die der freien Enzyklopädie bereits über 100 Beiträge beigesteuert haben. Zu dieser Erkenntnis kommt das Projekt Jigsaw.

100.000 Kommentare analysiert

Für die Erhebung wurden rund 100.000 Kommentare zu Artikeln in Wikipedia untersucht, die von 2004 bis einschließlich 2015 veröffentlicht wurden. Dabei stellte sich heraus, dass rund 30 Prozent der Attacken von registrierten Nutzern stammten, die während ihrer Mitgliedschaft zuvor mehr als 100 Beiträge zu Wikipedia beigetragen hatten.

Als Attacke wird das Verunstalten eines bestehenden Eintrages bezeichnet - beispielsweise das nachträgliche Ergänzen von bewusst gefälschten Informationen oder das Einfügen unsinniger Kommentaren wie "Bob ist doof". "Obwohl es ja eher möglich ist, dass ein anonymer Beitrag eine Attacke ist, stellte sich heraus, dass diese weniger als die Hälfte dieser Attacken verursachten", kommentiert Jigsaw.

Gefahr der Ansteckung gegeben

Zudem zeigte sich in der Studie, dass ein einziger unsinniger Kommentar andere User ermutigte, einen Beitrag ebenfalls zu attackieren. Es sei 22 Mal so wahrscheinlich, dass ein widersinniger Kommentar neben einer vorausgehenden Blödelei auftaucht als anderswo, heißt es in dem Report. Die Forscher empfehlen Wikipedia deshalb vor allem, eine noch strengere Moderation der Enzyklopädie einzuführen.

pte

 

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