IT-Sicherheit in Produktion und Technik
12.09.17 - 13.09.17
In Berlin

Be CIO: IT Management im digitalen Wandel
13.09.17 - 13.09.17
In Köln

IBC 2017
14.09.17 - 18.09.17
In Amsterdam

Orbit IT-Forum: Auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft
27.09.17 - 27.09.17
In Leverkusen

it-sa 2017
10.10.17 - 12.10.17
In Nürnberg

Der Weltmarkt für Anwendungen in den Bereichen Artificial Intelligence (Künstliche Intelligenz), Cognitive Computing und Machine Learning steht vor dem Durchbruch. Nach Prognosen des Digitalverbands Bitkom wird der globale Umsatz mit Hardware, Software und Services rund um Cognitive Computing und Machine Learning im Jahr 2017 um 92 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro wachsen.

Umsatz erreicht bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 21 Milliarden Euro

Bis zum Jahr 2020 wird sich das Weltmarktvolumen dann voraussichtlich auf 21,2 Milliarden Euro mehr als verfünffachen. Technologien aus den Bereichen Cognitive Computing bzw. Artificial Intelligence ermöglichen selbstlernende IT-Systeme, die in Echtzeit mit Menschen und anderen Computern kommunizieren, sich an frühere Interaktionen erinnern und eigenständig Schlüsse ziehen können. Dabei berücksichtigen sie mit Hilfe von Sensoren ihr Umfeld und verarbeiten in hoher Geschwindigkeit große Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen. „Künstliche Intelligenz hält schon heute Einzug in unser Leben: sie ist die Grundlage digitaler Sprachassistenten, textbasierter Dialogsysteme wie Chatbots oder von Gesichtserkennung auf Fotos oder in Videos“, sagt Dr. Mathias Weber, Bitkom-Bereichsleiter IT-Services. Darüber hinaus komme Cognitive Computing im Zuge der Digitalisierung zum Beispiel verstärkt in der medizinischen Diagnostik, in autonomen Fahrzeugen oder in der Robotik zum Einsatz. 

Digitalisierung erzeugt immer neue Anwendungen für Künstliche Intelligenz 

Die Begriffe Artificial Intelligence, Cognitive Computing und Machine Learning bezeichnen verschiedene Aspekte moderner Computersysteme. „Im Kern geht es darum, die menschliche Wahrnehmung, seine Intelligenz und sein Denken mit Hilfe von Computern und spezieller Software nachzubilden, zu unterstützen und zu erweitern“, sagt Weber. Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen gehört es zum Beispiel, dass er etwas sehen, fühlen und lernen, dass er sich orientieren und erinnern oder dass er kreativ und vorausschauend sein kann. Wie der Mensch nehmen kognitive IT-Systeme mit Sensoren wie Kameras, Mikrofonen oder Messgeräten Informationen aus ihrem direkten Umfeld auf. Der Begriff Machine Learning macht deutlich, dass die IT-Systeme lernfähig sind, indem sie neue Informationen bei ihren Analysen berücksichtigen können. 

Cognitive Computing Thema beim 5. Bitkom Big Data Summit am 16. Februar 2017

Cognitive Computing ist eines der Themen des 5. Bitkom Big Data Summits, der am 16. Februar 2017 in Hanau stattfindet. Dabei kommen mehr als 700 Entscheider aus datengetriebenen Unternehmen und Organisationen, aus Wissenschaft und Politik zusammen, um sich über Erfahrungen aus dem Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz auszutauschen. Das Motto lautet in diesem Jahr „Connecting the Dots – Daten, Algorithmen, Technologie, Mindset“. Beim Big Data Summit diskutieren 90 Experten in mehr als 50 Vorträgen, Interviews und Panels, wie moderne Methoden der Datenanalyse in der Praxis von Unternehmen und anderen Organisationen wertschöpfend eingesetzt werden können.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben zum weltweiten Markt für Cognitive Computing und Machine Learning sind Berechnungen und Analysen des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Crisp Research für den Bitkom.

 

Frische IT-News gefällig?
IT Newsletter Hier bestellen:

Newsletter IT-Management
Strategien verfeinert mit profunden Beiträgen und frischen Analysen

Newsletter IT-Security
Pikante Fachartikel gewürzt mit Shortnews in Whitepaper-Bouquet