VERANSTALTUNGEN

it-sa 2018
09.10.18 - 11.10.18
In Nürnberg

Internet World Congress
09.10.18 - 10.10.18
In München

plentymarkets Omni-Channel Day 2018
12.10.18 - 12.10.18
In Kassel

Digital Marketing 4Heroes Conference
16.10.18 - 16.10.18
In Wien und München

4. Esslinger Forum: Das Internet der Dinge
17.10.18 - 17.10.18
In Esslingen

Forscher der ETH Zürich haben eine Roboterhaut entwickelt, die fühlt, wenn sich Menschen in unmittelbarer Nähe befinden. Es handelt sich dabei um einen flexiblen, transparenten Film, der aus Pektin hergestellt worden ist. 

Mit ihren Wärmerezeptoren gleicht die dünne Schicht einer Schlange, die ihre Beute auf ähnliche Weise aufspürt. Damit können Roboter durch überfüllte Bereiche navigieren oder Menschen bei Hilfseinsätzen lokalisieren.

Ortsauflösung schwierig

"Die Entwicklung einer sensitiven Roboterhaut ist derzeit ein 'hot Topic' im Forschungsfeld der Robotik, insbesondere im Bereich kollaborativer Robotik. Mit kollaborativer Robotik ist gemeint, dass ein Mensch in unmittelbarer Nähe mit einem Roboter zusammenarbeiten kann", erklärt Mathias Brandstötter von ROBOTICS - Institut für Robotik und Mechatronik der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft. Um die Sicherheit für eine im Arbeitsraum befindliche Person zu gewährleisten, müsse der Roboter sensitiv sein.

"Dafür werden unterschiedliche Methoden eingesetzt, zum Beispiel Bildverarbeitung, mechanische Lösungen oder auch Sensorik, um festzustellen, welche Objekte im Nahfeld bei Kontakt detektiert werden können", schildert der Experte. Mehrere Gruppen weltweit arbeiten an einem Sensor, der berührungslos Menschen erkennen kann, wobei unterschiedliche Technologien verfolgt werden. "In Österreich arbeiten wir, aber auch die Universität Klagenfurt an einer sensitiven Roboterhaut", führt Brandstötter aus. Die größte Herausforderung bestehe derzeit darin, eine Ortsauflösung des Sensors großflächig zu realisieren, um eine Richtungsinformation zu bekommen, von wo sich ein Objekt nähert.

Breiter Temperaturbereich

Die Roboterhaut aus der Schweiz stellt bereits Temperaturänderungen in der Intensität von zehn Milli-Kelvin fest. Damit ist sie doppelt so sensibel wie die menschliche Haut. Auf diese Weise wird ein Körper in der Größe eines Hasen bereits aus einem Meter Entfernung sicher erkannt. Die ETHZ-Forscher haben die Hightech-Haut mittels Teddybär getestet, der in der Mikrowelle aufgewärmt wurde. Dieser ist in unterschiedlichen Distanzen platziert worden.

Temperaturveränderungen haben dafür gesorgt, dass der Widerstand des Materials variiert hat. Dies ist von den Elektroden entlang der Kanten festgestellt und an einen Computer übermittelt worden. Die Roboterhaut kann neben Einsatzrobotern ebenso bei Prothesen zum Einsatz kommen, um dem Träger sensorisches Feedback zu übermitteln. Im Gegensatz zu anderen flexiblen Wärmesensoren ist die Membran bei einem weiten Temperaturspektrum sensibel sowie simpel in der Herstellung.

pte

GRID LIST
Industrie

Praxisnahe Cybersecurity-Lösungen für die Industrie erleben

Axians, die ICT-Marke von Vinci Energies, zeigt auf der IT-Security-Messe it-sa in…
Edge-Computing

Sicheres Edge-Computing von Rittal

Cybersecurity ist auch im Jahr 2018 ein zentrales Thema für Unternehmen in allen…
Businessmen

KPMG und Alibaba Cloud planen globale Cloud-Computing-Allianz

KPMG International und Alibaba Cloud planen eine globale Allianz, um Unternehmen in ihrer…
iPhone XS

Deutsche Apple-Fans zahlen kräftig drauf

Apple-Fans in Deutschland haben es dieser Tage besonders schwer, denn sie zahlen im…
Olympische Ringe

Cloud-Lösung für die Übertragung der Olympischen Spiele

Alibaba Cloud, die Cloud-Computing-Sparte der Alibaba Group und offizieller Partner der…
HackerOne Team

Cyber-Risiko durch Hacker-Powered Security verringern

HackerOne, weltweiter Anbieter von Hacker-basierten Sicherheitslösungen, wird auf der…
Smarte News aus der IT-Welt