Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

CESIS 2018
20.02.18 - 21.02.18
In München

SAMS 2018
26.02.18 - 27.02.18
In Berlin, Maritim proArte

Plentymarkets Online-Händler-Kongress
03.03.18 - 03.03.18
In Kassel

Search Marketing Expo 2018
20.03.18 - 21.03.18
In München, ICM – Internationales Congress Center

Forscher der ETH Zürich haben eine Roboterhaut entwickelt, die fühlt, wenn sich Menschen in unmittelbarer Nähe befinden. Es handelt sich dabei um einen flexiblen, transparenten Film, der aus Pektin hergestellt worden ist. 

Mit ihren Wärmerezeptoren gleicht die dünne Schicht einer Schlange, die ihre Beute auf ähnliche Weise aufspürt. Damit können Roboter durch überfüllte Bereiche navigieren oder Menschen bei Hilfseinsätzen lokalisieren.

Ortsauflösung schwierig

"Die Entwicklung einer sensitiven Roboterhaut ist derzeit ein 'hot Topic' im Forschungsfeld der Robotik, insbesondere im Bereich kollaborativer Robotik. Mit kollaborativer Robotik ist gemeint, dass ein Mensch in unmittelbarer Nähe mit einem Roboter zusammenarbeiten kann", erklärt Mathias Brandstötter von ROBOTICS - Institut für Robotik und Mechatronik der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft. Um die Sicherheit für eine im Arbeitsraum befindliche Person zu gewährleisten, müsse der Roboter sensitiv sein.

"Dafür werden unterschiedliche Methoden eingesetzt, zum Beispiel Bildverarbeitung, mechanische Lösungen oder auch Sensorik, um festzustellen, welche Objekte im Nahfeld bei Kontakt detektiert werden können", schildert der Experte. Mehrere Gruppen weltweit arbeiten an einem Sensor, der berührungslos Menschen erkennen kann, wobei unterschiedliche Technologien verfolgt werden. "In Österreich arbeiten wir, aber auch die Universität Klagenfurt an einer sensitiven Roboterhaut", führt Brandstötter aus. Die größte Herausforderung bestehe derzeit darin, eine Ortsauflösung des Sensors großflächig zu realisieren, um eine Richtungsinformation zu bekommen, von wo sich ein Objekt nähert.

Breiter Temperaturbereich

Die Roboterhaut aus der Schweiz stellt bereits Temperaturänderungen in der Intensität von zehn Milli-Kelvin fest. Damit ist sie doppelt so sensibel wie die menschliche Haut. Auf diese Weise wird ein Körper in der Größe eines Hasen bereits aus einem Meter Entfernung sicher erkannt. Die ETHZ-Forscher haben die Hightech-Haut mittels Teddybär getestet, der in der Mikrowelle aufgewärmt wurde. Dieser ist in unterschiedlichen Distanzen platziert worden.

Temperaturveränderungen haben dafür gesorgt, dass der Widerstand des Materials variiert hat. Dies ist von den Elektroden entlang der Kanten festgestellt und an einen Computer übermittelt worden. Die Roboterhaut kann neben Einsatzrobotern ebenso bei Prothesen zum Einsatz kommen, um dem Träger sensorisches Feedback zu übermitteln. Im Gegensatz zu anderen flexiblen Wärmesensoren ist die Membran bei einem weiten Temperaturspektrum sensibel sowie simpel in der Herstellung.

pte

GRID LIST
Glasfaser

39000 Haushalte gehen ab heute mit 100 MBit/s ins Netz

Der Vectoring-Ausbau der Telekom geht in den Jahresendspurt. Heute gehen weiter 39000…
Uri Levy

Skybox Security ernennt neuen Vice President of Worldwide Channels

Skybox Security hat heute bekanntgegeben, dass Uri Levy künftig als Vice President of…
Programmierer

Eklatanter Mangel an KI-Ingenieuren weltweit

Eine erschreckende Diskrepanz zwischen hohem Bedarf und geringer Anzahl an Kandidaten für…
Das neue Wire Leadership Team

Führungswechsel bei Wire: Ex-Huddle-Chef Morten Brøgger neuer CEO

Wire rüstet auf! Mit neuem CEO Morten Brøgger und CRO Rasmus Holst holt sich der…
Bayern Flagge

Neue Bitkom-Landessprecher in Bayern

Der Digitalverband Bitkom hat in Bayern zwei neue Landessprecher. Rupert Lehner vertritt…
Bad Santa

Malware-Infektionen steigen mit Start der Weihnachtseinkäufe

Der Advent gilt als die Jahreszeit, um sich besinnlich, froh und feierlich zu fühlen - es…
Frische IT-News gefällig?
IT Newsletter Hier bestellen:

Newsletter IT-Management
Strategien verfeinert mit profunden Beiträgen und frischen Analysen

Newsletter IT-Security
Pikante Fachartikel gewürzt mit Shortnews in Whitepaper-Bouquet