VERANSTALTUNGEN

DAHO.AM
24.07.18 - 24.07.18
In München

IT-Sourcing 2018
03.09.18 - 04.09.18
In Hamburg

2. Jahrestagung Cyber Security Berlin
11.09.18 - 12.09.18
In Berlin

DILK 2018
17.09.18 - 19.09.18
In Düsseldorf

it-sa 2018
09.10.18 - 11.10.18
In Nürnberg

Forscher der ETH Zürich haben eine Roboterhaut entwickelt, die fühlt, wenn sich Menschen in unmittelbarer Nähe befinden. Es handelt sich dabei um einen flexiblen, transparenten Film, der aus Pektin hergestellt worden ist. 

Mit ihren Wärmerezeptoren gleicht die dünne Schicht einer Schlange, die ihre Beute auf ähnliche Weise aufspürt. Damit können Roboter durch überfüllte Bereiche navigieren oder Menschen bei Hilfseinsätzen lokalisieren.

Ortsauflösung schwierig

"Die Entwicklung einer sensitiven Roboterhaut ist derzeit ein 'hot Topic' im Forschungsfeld der Robotik, insbesondere im Bereich kollaborativer Robotik. Mit kollaborativer Robotik ist gemeint, dass ein Mensch in unmittelbarer Nähe mit einem Roboter zusammenarbeiten kann", erklärt Mathias Brandstötter von ROBOTICS - Institut für Robotik und Mechatronik der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft. Um die Sicherheit für eine im Arbeitsraum befindliche Person zu gewährleisten, müsse der Roboter sensitiv sein.

"Dafür werden unterschiedliche Methoden eingesetzt, zum Beispiel Bildverarbeitung, mechanische Lösungen oder auch Sensorik, um festzustellen, welche Objekte im Nahfeld bei Kontakt detektiert werden können", schildert der Experte. Mehrere Gruppen weltweit arbeiten an einem Sensor, der berührungslos Menschen erkennen kann, wobei unterschiedliche Technologien verfolgt werden. "In Österreich arbeiten wir, aber auch die Universität Klagenfurt an einer sensitiven Roboterhaut", führt Brandstötter aus. Die größte Herausforderung bestehe derzeit darin, eine Ortsauflösung des Sensors großflächig zu realisieren, um eine Richtungsinformation zu bekommen, von wo sich ein Objekt nähert.

Breiter Temperaturbereich

Die Roboterhaut aus der Schweiz stellt bereits Temperaturänderungen in der Intensität von zehn Milli-Kelvin fest. Damit ist sie doppelt so sensibel wie die menschliche Haut. Auf diese Weise wird ein Körper in der Größe eines Hasen bereits aus einem Meter Entfernung sicher erkannt. Die ETHZ-Forscher haben die Hightech-Haut mittels Teddybär getestet, der in der Mikrowelle aufgewärmt wurde. Dieser ist in unterschiedlichen Distanzen platziert worden.

Temperaturveränderungen haben dafür gesorgt, dass der Widerstand des Materials variiert hat. Dies ist von den Elektroden entlang der Kanten festgestellt und an einen Computer übermittelt worden. Die Roboterhaut kann neben Einsatzrobotern ebenso bei Prothesen zum Einsatz kommen, um dem Träger sensorisches Feedback zu übermitteln. Im Gegensatz zu anderen flexiblen Wärmesensoren ist die Membran bei einem weiten Temperaturspektrum sensibel sowie simpel in der Herstellung.

pte

GRID LIST
Security

BSI und ANSSI veröffentlichen gemeinsames Cyber-Lagebild

Zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit in Deutschland und Frankreich sowie auch auf…
Tb W190 H80 Crop Int 751dca2cb9d65f351bdcfe588285b665

it-sa 2018 mit deutlich mehr Ausstellungsfläche

Auf der diesjährigen it-sa präsentieren die beteiligten Unternehmen ihre…
Tb W190 H80 Crop Int Fb1d1e93d44faa704f50e39d35400653

Compuware erwirbt XaTester und geht Partnerschaft mit Parasoft ein

Compuware gab eine Produktübernahme, Verbesserungen für Topaz for Total Test und eine…
Tb W190 H80 Crop Int A21a82950cfbb0ceb8ec8d33e38bb870

Clavister tritt der Allianz für Cyber-Sicherheit bei

Deutschland wird zunehmend zum Ziel internationaler Hackerangriffe. Um den…
KI

Sattelberger kommentiert KI-Strategie der Bundesregierung

Die gestern veröffentlichten "Eckpunkte der Bundesregierung für eine Strategie Künstliche…
Passwort

Amazon und Co versagen beim Passwortschutz

Führende Internetseiten wie Amazon und Wikipedia versagen, wenn es darum geht, ihre…
Smarte News aus der IT-Welt

IT Newsletter


Hier unsere Newsletter bestellen:

 IT-Management

 IT-Security