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Tesla, Google und Uber zeigen, wie die "mobile Zukunft" aussehen wird - der Wettlauf zum Thema "Autonomes Fahren" ist im Gange. Fahrerlose Autos und Busse sollen künftig bald zum Stadtbild gehören. Um über die aktuelle Entwicklung zu informieren und zu diskutieren, lädt die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) unter dem Titel "Automatisiertes Fahren" am 24. Januar zum Jahresopening.

Was vor wenigen Jahren noch absolut futuristisch klang, könnte bald Realität sein. Autos können künftig ihre Fahrgäste ohne Fahrer transportieren. Die ersten autonomen Autos sollen bald in Österreich unterwegs sein. OCG Mitglied Salzburg Research hat bereits im Oktober einen selbstfahrenden Minibus in der Salzburger City getestet. In der Steiermark werden ab Januar 2017 Tests gestartet, wobei Autos selbstständig lenken, bremsen und beschleunigen. Gemeinsam mit Magna und AVL List präsentierte das heimische Technologie-Ministerium das Projekt direkt vor Ort bei der steirischen Teststrecke in Gratkorn. Dritter heimischer Tester ist das Bundesheer, das selbstfahrende Heersfahrzeuge, LKWs und Traktoren erprobt. 

Forscher weltweit im Einsatz

Damit zieht auch Österreich in der internationalen Entwicklung mit. Teststrecken für autonomes Fahren gibt es bereits in den USA, in Finnland und auch in Deutschland. Besonders die Fahrten von der autonomen Autos von Tesla, Google und Uber sorgen für Aufregung, aber auch Automobilkonzerne wie Audi, BMW oder Mercedes sind an der Entwicklung "dran". "Die Mobilität der Zukunft ist in Veränderung, daran besteht kein Zweifel. Ob das connected, self-driving-car kommt, diese Frage stellt sich nicht mehr. Es ist nur mehr eine Frage des Zeitpunkts", stellt Ronald Bieber, Generalsekretär der OCG, fest. Per Ende August lagen in Österreich drei Anträge für Verordnungen für Straßentests und sechs Förderanträge für Vorstudien für den Ausbau von Testumgebungen für autonomes Fahren vor, heißt es aus dem Verkehrsministerium (BMVIT). Das BMVIT stellt ein Förderpaket von über 20 Mio. Euro für Tests und Evaluierung des automatisierten Fahrens zur Verfügung. Verkehrsminister Jörg Leichtfried erwartet sich mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch die neue Technologie: Durch automatisiertes und vernetztes Fahren könnten laut Experten 70 Prozent der Unfälle im Straßenverkehr verhindert werden. Andererseits steckt die Technologie derzeit noch in den Kinderschuhen, wie etwa Unfälle bei Tests in den USA gezeigt haben.

www.ocg.at/jahrestagung2017

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