Zum Hauptinhalt springen Zum Footer springen Öffnet in einem neuen Tab
AwardsMediadaten
NewstickerLoginNewsletterit-daily+
NewstickerLoginRegistrierungit-daily+
it-daily.net
  • News
  • IT-Management
    • Big Data & Analytics
    • Business Software
    • Cloud Computing
    • Data Center & IT-Infrastruktur
    • Digitalisierung
    • E-Business
    • ERP, SAP und CRM Lösungen
    • Industrie 4.0 & RPA
    • Künstliche Intelligenz
    • Projekt & Personal
  • IT-Security
    • Cyber & Cloud Security
    • Cybercrime
    • Datenschutz & GRC
    • Identity & Access Management
    • Mobile Security
    • Security Awareness
  • Thought Leadership
  • Download
  • Webinare
  • Events
  • IT-Spotlight
  • Jobs
it-daily+
it-daily.net
  • News
  • IT-Management
    • Big Data & Analytics
    • Business Software
    • Cloud Computing
    • Data Center & IT-Infrastruktur
    • Digitalisierung
    • E-Business
    • ERP, SAP und CRM Lösungen
    • Industrie 4.0 & RPA
    • Künstliche Intelligenz
    • Projekt & Personal
  • IT-Security
    • Cyber & Cloud Security
    • Cybercrime
    • Datenschutz & GRC
    • Identity & Access Management
    • Mobile Security
    • Security Awareness
  • Thought Leadership
  • Download
  • Webinare
  • Events
  • IT-Spotlight
  • Jobs

it-daily als bevorzugte Quelle

Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Startseite/IT-Sicherheit/Security-Controlling: Framework macht IT-Sicherheit messbar und steuerbar
Radaranalyse

Geschützt: Security-Controlling: Framework macht IT-Sicherheit messbar und steuerbar

14.07.2023
10 Min. Lesezeit
Autor: Redaktion

Der Schaden durch Cyberattacken in Deutschland stieg in 2024 auf 266 Milliarden EUR – Zeit für professionelles IT-Sicherheits-Controlling. Unser Framework zeigt, wie Sie Security von einem Kostenfaktor zu einem messbaren Geschäftswert transformieren.

Geschützt: Security-Controlling: Framework macht IT-Sicherheit messbar und steuerbar

Die Zeiten, in denen IT-Sicherheit als notwendiges Übel betrachtet wurde, sind vorbei. Für das Jahr 2024 beziffert der Bitkom für Deutschland die Cyberschäden auf 266 Milliarden Euro (Quelle: Bitkom-Studie „Wirtschaftsschutz in der digitalen Welt„, 2024. Professionelles IT-Sicherheits-Controlling ist zu einer geschäftskritischen Disziplin geworden. Doch viele Unternehmen kämpfen noch immer mit der Herausforderung, ihre Sicherheitsinvestitionen zu rechtfertigen und den Wertbeitrag transparent zu machen.

Das Dilemma des unsichtbaren Erfolgs

„Wenn IT-Sicherheit gut funktioniert, merkt niemand etwas davon“, bringt ein CISO eines DAX-Konzerns das zentrale Problem auf den Punkt. Während ein Ausfall sofort sichtbare Kosten verursacht, bleibt erfolgreiche Prävention oft unsichtbar. Diese Asymmetrie macht es schwer, Budgets zu rechtfertigen und strategische Entscheidungen auf fundierter Datenbasis zu treffen.

Hier kommt strukturiertes IT-Sicherheits-Controlling ins Spiel. Es verwandelt reaktive Sicherheitsmaßnahmen in proaktive, messbare Geschäftsprozesse und schafft die Transparenz, die moderne Unternehmensführung benötigt.

Sechs Dimensionen für ganzheitliches Security-Controlling

Unsere Analyse zeigt: Erfolgreiches IT-Sicherheits-Controlling basiert auf sechs interdependenten Bereichen, die jeweils unterschiedliche Reifegrade und strategische Wertigkeiten aufweisen. Ein kritischer Erfolgsfaktor durchzieht dabei alle Bereiche: Security Awareness und Mitarbeiterschulungen als fundamentale Basis jeder Sicherheitsstrategie.

IT-Sicherheits-Controlling – Interaktive Radaranalyse

🔒 IT-Sicherheits-Controlling – Radar-Analyse

Framework-Assessment für Enterprise Security Management – Bewerten Sie Ihren Reifegrad

🔧 Implementierungsgrad bewerten

📏 Bewertungsskala

  • 1: Grundlegende Ansätze – Ad-hoc, keine systematische Umsetzung
  • 2: Definierte Prozesse – Dokumentiert, aber unvollständig implementiert
  • 3: Etablierte Verfahren – Systematisch umgesetzt, regelmäßige Anwendung
  • 4: Gemanagte Prozesse – Gemessen, gesteuert und kontinuierlich verbessert
  • 5: Optimierte Reife – Vollständig integriert, automatisiert und strategisch ausgerichtet

📋 IT-Sicherheits-Controlling Bereiche

💡 Bereichsdetails

Die interaktive Radaranalyse ermöglicht es CIOs und IT-Sicherheitsverantwortlichen, ihren individuellen Reifegrad zu bewerten und Entwicklungspotentiale zu identifizieren. Die hier dargestellten Beispielwerte basieren auf typischen Mustern aus IT-Security-Assessments und dienen als Orientierungshilfe für die eigene Bewertung. Jeder der sechs Bereiche wird auf einer Skala von 1-5 bewertet, wobei die Differenz zwischen strategischem Wert und Implementierungsgrad die Priorität für Verbesserungsmaßnahmen anzeigt. Die Werte, die Sie eintragen, werden nicht gespeichert. Machen Sie sich am besten einen Screenshot der Grafik.

Strategische Werte und ihre Begründungen:

1. Governance & Compliance: 5/5

Höchste Priorität, weil:

  • Regulatorische Pflicht: NIS2, DORA, GDPR machen Governance zur Compliance-Notwendigkeit
  • Haftungsschutz: Geschäftsführer-Haftung bei Cybervorfällen
  • Fundament: Ohne strukturierte Governance funktionieren andere Bereiche nicht
  • Audit-Anforderungen: Externe Prüfungen erfordern nachweisbare Governance-Strukturen

2. Kennzahlen & KPIs: 4/5

Hoch strategisch, weil:

  • Entscheidungsgrundlage: Ohne Metriken keine datengetriebenen Security-Entscheidungen
  • Budget-Rechtfertigung: KPIs sind essentiell für ROI-Nachweis gegenüber CFO
  • Steuerungsinstrument: Management braucht messbare Ziele
  • Aber: Nicht existenziell kritisch wie Governance

3. Risk Management & Monitoring: 5/5

Höchste Priorität, weil:

  • Kernaufgabe: Früherkennung und Abwehr von Bedrohungen ist Hauptzweck der IT-Sicherheit
  • Business Continuity: Produktionsausfälle können Unternehmen existenziell bedrohen
  • Compliance-Relevanz: Regulatorische Anforderungen an Risikomanagement
  • Proaktiver Schutz: Verhindert Millionenschäden

4. Incident Response & Recovery: 4/5

Strategisch wichtig, weil:

  • Schadensbegrenzung: Minimiert Impact bei eingetretenen Vorfällen
  • Reputation: Schnelle Reaktion schützt Unternehmensimage
  • Lerneffekt: Post-Incident-Analyse verbessert Sicherheit
  • Aber: Reaktiv, nicht präventiv wie Risk Management

5. Automation & Tool Integration: 4/5

Zunehmend strategisch, weil:

  • Effizienzfaktor: Automatisierung spart erhebliche Personalkosten
  • Skalierbarkeit: Ohne Automation nicht bewältigbare Datenmengen
  • Fachkräftemangel: Automatisierung kompensiert fehlendes Personal
  • Aber: Unterstützend, nicht geschäftskritisch

6. Budget & Resource Management: 4/5

Strategisch relevant, weil:

  • ROI-Optimierung: Effiziente Ressourcennutzung maximiert Sicherheitswirkung
  • Nachhaltigkeit: Langfristige Finanzierbarkeit der Sicherheitsstrategie
  • Compliance-Kosten: NIS2/DORA erfordern erhebliche Investitionen
  • Aber: Eher unterstützende als operative Funktion

Die Werte spiegeln wider, dass moderne IT-Sicherheit nicht mehr „nur IT“ ist, sondern Geschäftsstrategie!


Eine Stunde Gratis-Workshop: „Close the Gap“

Die Radaranalyse weist auf Gaps hin? In einem einstündigen Gratis-Workshop bei XYZ erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die ermittelten Lücken schließen können. Sowohl für Quick Wins als auch langfristige Transformationsprojekte.

Jetzt Termin für 1 Stunde Gratis-Workshop vereinbaren

Bevor wir die sechs Kernbereiche detailliert betrachten, ist ein fundamentaler Aspekt zu betonen: Security Awareness ist kein isolierter Bereich, sondern der entscheidende Erfolgsfaktor für alle anderen Dimensionen.

Der Human Factor: Security Awareness als Grundpfeiler

Menschliches Fehlverhalten (Quelle Verizon Business, 2025) – z. B. Mitarbeitende, die auf Phishing hereinfallen oder unbeabsichtigte Fehler begehen, ohne Missbrauch von Privilegien oder Insider‑Böswilligkeit – ist in ca. 60 % aller bestätigten Datenverstöße involviert. Dazu kommen dann noch die böswilligen Insider, die großen Schaden anrichten. Der Umgang mit böswilligen Insidern unterscheidet sich erheblich von der Absicherung von Mitarbeitern, die Ziel von Angriffen sind (Phishing-Angriffe) oder einfach nur einen Fehler gemacht haben.

Querschnitts-Integration von Security Awareness:

  • In Governance: Awareness-Programme als fester Bestandteil der Security Policy
  • In KPIs: Phishing-Simulationen, Schulungsabschlussraten, Incident-Meldeverhalten als zentrale Metriken
  • In Risk Management: Human Risk Assessment und verhaltensbasierte Risikobewertung
  • In Incident Response: Mitarbeiter als „menschliche Sensoren“ für frühzeitige Bedrohungserkennung
  • In Automation: Benutzerfreundliche Tools reduzieren Umgehungsverhalten
  • In Budget Management: ROI-Berechnung für Awareness-Programme mit messbaren Risikoreduktionen

Praxisbeispiel Awareness-ROI (Modellrechnung): Ein Finanzdienstleister reduziert durch systematische Schulungen die Phishing-Erfolgsquote von 12% auf 2%. Bei 1.000 Mitarbeitern und durchschnittlich 50 Phishing-Versuchen pro Mitarbeiter jährlich bedeutet das: 5.000 verhinderte erfolgreiche Angriffe. Selbst bei nur 1% schwerwiegenden Folgen (50 Vorfälle) und 100.000 € Schadenskosten pro Vorfall ergibt sich eine Kostenvermeidung von 5.000.000 €. Bei Schulungskosten von geschätzten 100.000 € ergibt sich ein ROI von 4.900%.

Der Berechnung basiert auf dieser Formel:

ROI = (Gewinn aus der Investition – Kosten der Investition) / Kosten der Investition × 100.

1. Governance & Compliance: Das Fundament strategischer Sicherheit

Governance & Compliance bildet das Rückgrat eines jeden Security-Frameworks. Hier geht es um die systematische Integration von Sicherheitsanforderungen in die Unternehmensführung nach etablierten Standards wie ISO 27001, COBIT oder den neuen regulatorischen Anforderungen von NIS2 und DORA.

Führende Unternehmen etablieren dedizierte Security Governance Boards mit direkter Anbindung an die Geschäftsführung. Diese treffen sich quartalsweise, bewerten Risikoindikatoren und treffen strategische Sicherheitsentscheidungen basierend auf quantifizierten Daten. Trotz hoher strategischer Bedeutung zeigen viele Organisationen nur mittlere Implementierungsgrade. Häufige Ursachen sind unklare Rollenverteilungen zwischen CISO und CIO sowie fehlende Integration in bestehende Governance-Strukturen.

2. Kennzahlen & KPIs: Von Intuition zu datengetriebenen Entscheidungen

Systematische Kennzahlensysteme zeigen oft das größte Entwicklungspotential in Unternehmen, da hier häufig eine Lücke zwischen strategischer Wichtigkeit und praktischer Umsetzung klafft.

  • Key Performance Indicators (KPIs) messen die Leistungsfähigkeit des Informationssicherheitsmanagementsystems. Beispiele sind Mean Time to Detection (MTTD), Compliance-Raten bei Sicherheitsaudits oder die Patch-Management-Effizienz.
  • Key Risk Indicators (KRIs) fungieren als Frühwarnsystem für potentielle Bedrohungen. Dazu gehören die Entwicklung kritischer Schwachstellen, Phishing-Erfolgsquoten oder Anomalien im Netzwerkverkehr.
  • Key Control Indicators (KCIs) bewerten die Effektivität implementierter Sicherheitskontrollen, etwa die Verfügbarkeit von Backup-Systemen oder die Aktualität von Antivirensignaturen.

Unternehmen, die ihre Security-KPIs durch die SIEM-Integration automatisieren, können den manuellen Aufwand für das Reporting bei gleichzeitig höherer Datenqualität reduzieren.

3. Risk Management & Monitoring: Proaktive Bedrohungsabwehr

Risk Management gehört zu den Bereichen, die in vielen Unternehmen bereits etabliert sind. Auch SIEM-Systeme, Threat Intelligence und Vulnerability Management sind technisch oft gut implementiert.

Die Herausforderung steckt in modernen IT-Landschaften, die hoch komplex geworden sind und zu exponentiell wachsenden Datenmengen führen. Hier werden KI-basierte Ansätze, die Anomalien erkennen, zunehmend entscheidend für deren Bewältigung.

Praxisbeispiel: Ein Industriekonzern kombiniert OT- und IT-Monitoring in einem integrierten Sicherheitsdashboard und kann so cyberphysische Angriffe auf Produktionsanlagen frühzeitig erkennen und abwehren.

4. Incident Response & Recovery: Wenn der Ernstfall eintritt

Strukturierte Incident Response Prozesse zeigen in der Regel einen soliden Umsetzungsstand, da sie oft durch Compliance-Anforderungen getrieben werden. Die Herausforderung liegt nicht in der grundsätzlichen Verfügbarkeit von Prozessen, sondern in deren kontinuierlicher Optimierung.

Es kommt darauf an,

  • Sicherheitsvorfällen (Tabletop Exercises) regelmäßig zu simulieren und
  • Prozesse mit systematischen Post-Incident-Reviews kontinuierlich zu verbessern.

Security Awareness Programme können die Incident-Häufigkeit deutlich reduzieren. Dadurch sinkt auch die mittlere Zeit zur Schadensbegrenzung (Mean Time to Containment). So können Spitzenunternehmen schnelle Reaktionszeiten bei kritischen Vorfällen erreichen.

5. Automation & Tool Integration: Effizienz durch Orchestrierung

Die Automatisierung von Security-Prozessen bleibt eine der größten Baustellen in vielen Organisationen, obwohl das Potenzial für Effizienzsteigerungen erheblich ist.

Es lohnt sich durchaus eine SOAR (Security Orchestration, Automation and Response)-Lösung zu implementieren. Sie kann Sicherheitsvorfälle automatisch miteinander verknüpfen und standardisierte Reaktionen auszulösen – ganz ohne manuelles Eingreifen.

Security Automation kann erhebliche Effizienzgewinne erzielen, indem manuelle Prozesse automatisiert und Reaktionszeiten verkürzt werden. Automatisierte Systeme müssen so gestaltet sein, dass sie leicht verständlich und einfach zu bedienen sind – sonst umgehen Mitarbeiter sie im Alltag. Entscheidend ist auch, die Beschäftigten frühzeitig im Umgang mit neuen Tools zu schulen. Nur wenn sie den Nutzen erkennen und sich sicher fühlen, setzen sie die Systeme auch effektiv ein.

6. Budget & Resource Management: Der wirtschaftliche Faktor

Die strategische Budgetplanung für IT-Sicherheit zeigt oft einen ausgewogenen Zustand zwischen Wichtigkeit und Umsetzung. Hier liegt der Fokus auf kontinuierlicher ROI-Optimierung und kosteneffizienter Ressourcenallokation.

Total Cost of Security (TCS) als Kennzahl gewinnt an Bedeutung. Sie umfasst nicht nur direkte Sicherheitsinvestitionen, sondern auch indirekte Kosten durch Compliance-Aufwände und Produktivitätsverluste.

Framework-Integration: Standards intelligent kombinieren

Die Praxis zeigt: Kein einzelner Standard deckt alle Anforderungen ab. Erfolgreiche Organisationen kombinieren verschiedene Frameworks intelligent:

ISO 27001 als ISMS-Grundlage für strukturierte Governance und Compliance-Prozesse (https://www.iso.org/).

COBIT 2019 für die Integration von IT-Governance in die Unternehmensführung und strategische Alignment (https://www.isaca.org/resources/cobit).

NIST Cybersecurity Framework 2.0 für operative Sicherheitsprozesse mit den Kernfunktionen Govern, Identify, Protect, Detect, Respond und Recover (https://www.nist.gov/cyberframework).

Emerging Standards wie ISO 42001 für KI-Governance gewinnen an Relevanz, da künstliche Intelligenz zunehmend in Sicherheitsprozesse integriert wird (https://www.iso.org/).

Technologie-Trends: KI als Game Changer

Künstliche Intelligenz revolutioniert das IT-Sicherheits-Controlling in mehreren Dimensionen:

  • Predictive Security Analytics ermöglichen die Vorhersage von Sicherheitsvorfällen basierend auf historischen Daten und Verhaltensmustern.
  • Adaptive Schwellenwerte für Sicherheitskennzahlen passen sich automatisch an veränderte Bedrohungslagen an.
  • Automatisierte Threat Intelligence korreliert globale Bedrohungsdaten mit lokalen Sicherheitsindikatoren für kontextspezifische Risikobewertungen.
  • Herausforderung Bias (systematische Fehlschätzung)-Management: Mit der KI-Integration steigen auch die Anforderungen an algorithmische Transparenz und Bias-Kontrolle. Neue Governance-Strukturen müssen sicherstellen, dass automatisierte Entscheidungen nachvollziehbar und diskriminierungsfrei bleiben.

ROI-Berechnung: Den Wert von Sicherheit quantifizieren

Moderne IT-Sicherheits-Controlling-Ansätze ermöglichen erstmals belastbare ROI-Berechnungen für Sicherheitsinvestitionen:

  • Kostenvermeidung durch präventive Maßnahmen wird über statistische Schadenswahrscheinlichkeiten und durchschnittliche Schadenshöhen berechenbar.
  • Effizienzgewinne durch Automatisierung lassen sich über eingesparte Personalstunden und verkürzte Response-Zeiten quantifizieren.
  • Compliance-Kosteneinsparungen entstehen durch systematische Prozesse und kontinuierliche Audit-Bereitschaft.
  • Reputationsschutz wird über vermiedene Vertrauensverluste und Kundenabwanderung messbar.

Security-Controlling-Investitionen können erhebliche ROI erzielen, da sie Schäden verhindern und Effizienz steigern (Wie CISOs den ROI von IT-Sicherheit berechnen und rechtfertigen).

Branchenspezifische Anpassungen

Das Framework erfordert branchenspezifische Kalibrierung. Finanzdienstleister müssen zusätzliche Regulatory Requirements wie BAIT und die kommende DORA-Verordnung berücksichtigen. Operational Resilience Metrics und Third-Party Risk Indicators gewinnen besondere Bedeutung.

Industrieunternehmen sollten sich auf OT/IT-Convergence Metriken und Industrial IoT Security fokussieren. Vor allem Supply Chain Security KPIs werden durch geopolitische Spannungen immer relevanter.

Im Gesundheitswesen sind Datenschutz-Compliance und Incident Response für Patientendaten unter GDPR-Anforderungen zu priorisieren.

Fazit: Security als strategischer Enabler

IT-Sicherheits-Controlling entwickelt sich von einer technischen Notwendigkeit zu einem strategischen Instrument der Unternehmensführung. Unternehmen, die heute systematische Frameworks implementieren, schaffen nicht nur bessere Sicherheit, sondern auch Wettbewerbsvorteile durch datengetriebene Entscheidungen und optimierte Ressourcenallokation.

Die Investition in professionelles Security-Controlling zahlt sich mehrfach aus: durch vermiedene Schäden, erhöhte Effizienz, verbesserte Compliance und nicht zuletzt durch das Vertrauen von Kunden und Stakeholdern in die digitale Resilienz des Unternehmens.

Der Imperativ ist klar: In einer zunehmend vernetzten Geschäftswelt ist messbares IT-Sicherheits-Controlling keine Option mehr – es ist eine Überlebensstrategie.

Quellenangaben

Bitkom, Wirtschaftsschutz 2024

Verizon, 2025 Data Breach Investigations Report

IBM, X-Force 2025 Threat Intelligence Index

it-daily.net, Insider Threats kosten mehr als Cyberangriffe – Zeit für einen Strategiewechsel

Touringpoint, Was bedeutet Meantime to Detect

it-daily, Wie CISOs den ROI von IT-Sicherheit berechnen und rechtfertigen

Tags

  • CISO
  • Compliance
  • IT-Security Controlling
  • KI-Governance
  • Risk Management

it-daily als bevorzugte Quelle

Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen

Mehr aus dieser Kategorie

Heiße Kühlregale, stille Pipelines: Angreifer nutzen seit Jahren dieselbe Schwachstelle

Cyber & Cloud Security

Heiße Kühlregale, stille Pipelines: Angreifer nutzen seit Jahren dieselbe Schwachstelle

08.11.2026

Autor: Elmar Eperiesi Beck 2025Elmar Eperiesi-Beck
Android-Schwachstelle GhostMap zwingt Smartphones in Absturzschleife

Cyber & Cloud Security

Android-Schwachstelle GhostMap zwingt Smartphones in Absturzschleife

07.11.2026

Autor: Redaktion
PHP2Shell: Das Patch-Fenster schrumpft

Cyber & Cloud Security

PHP2Shell: Das Patch-Fenster schrumpft

06.11.2026

Autor: Aken 400Thomas Aken

Top-Themen

  • it-sa 2026
  • NIS2
  • Quanten Computing
  • KI
  • IT-Recht
  • Monthly Spezial
Anzeige

Eventkalender

Alle Events
16
Nov

Software Architecture Gathering 2026

Berlin

16
Nov

Forum IT 2026

Mauerbach bei Wien

17
Nov

NKCS-Fachkonferenz 2026: Zukunftsmarkt Cybersicherheit

Köln

17
Nov

Mysecurityevent

München

17
Nov

SSON 2026

Berlin

Folgen Sie uns

  • LinkedIn
  • Instagram
  • YouTube
  • Facebook
  • Threads
  • Bluesky
  • X

IT Spotlight

Aagon GmbH
akquinet GmbH
EASY SOFTWARE AG
Panasonic Connect Europe GmbH
DriveLock SE
Solution-Work
Alle Anbieter entdecken
Anzeige

Meistgelesen

1

Revolut ersetzt Claude Code: Kosten um 90 Prozent gesunken

2

Grafikkarten: Hersteller raten zu RTX 3060 statt RTX 50

3

Nvidia RTX 50: Grafikkarten werden erneut teurer

4

Proton: Nutzer kündigen Abos wegen Sicherheitsbedenken

5

Google AI Overviews: Deutsche Websites verlieren Traffic

Anzeige
IT-Jobbörse
(Junior) IT-Systemadministrator (m/w/d)
LEKI Lenhart GmbH
Kirchheim unter Teck
Technical Project Manager (m/w/d)
pro beam GmbH
Gilching, München
IT-Mitarbeiter (w/m/d) für das Fachressort Zentrale Infrastruktur
Gesundheitsholding Lüneburg GmbH
Lüneburg
Security Engineer (all genders)
XITASO GmbH
Augsburg, Berlin, Erlangen, Leipzig, München, Münster (Westfalen), Ingolstadt, Home Office
Systemadministrator Infrastruktur & IT-Sicherheit (m/w/d)
intersoft GmbH
Hamburg
Zur Jobbörse
Anzeige
it-daily.net

Die Plattform für IT-Entscheider

  • LinkedIn
  • Instagram
  • YouTube
  • Facebook
  • Threads
  • Bluesky
  • X

Entdecken

IT-SecurityIT-ManagementLeserserviceWhitepaperWebinare

Wissen

Über unsKontaktMediadatenNewsletter

Service

ImpressumDatenschutzAGBCookie-Einstellungen

Kontakt

IT Verlag für Informationstechnik GmbH

Ludwig-Ganghofer-Str. 51
83624 Otterfing
Tel.: +49 (0) 8104 / 64 94 – 0

Kontakt aufnehmenNewsletter abonnieren
© 2007 - 2026 www.it-daily.net