Kennen Sie die Geschichte des Passworts?

Geheime Klopfzeichen, Wörter oder Handzeichen – Passwörter werden in den verschiedensten Formen seit Langem mit Sicherheit assoziiert. Die Geschichte der Passwörter reicht von der Zeit vor Christus über die jüngere Vergangenheit bis zu den Kinoleinwänden der Welt.

Sie wurden genutzt, um Türen zu entriegeln, Wachen zu passieren oder Freund von Feind zu unterscheiden. Ihre Rolle in der Menschheitsgeschichte zu kennen hilft, ihre Bedeutung in der Gegenwart zu verstehen.

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1. Unser erster Halt: das antike Griechenland

Der griechische Geschichtsschreiber Polybius, der von 264 bis 146 v. Chr. lebte, ist nicht nur für sein Werk Historìai bekannt. Er ist auch der Namensgeber der Polybios-Chiffre, die zur geheimen Nachrichtenübermittlung und Kryptographie genutzt wurde. In seinem Buch 6 beschreibt er, wie das auf einer hölzernen Tafel eingravierte Losungswort zwischen einzelnen Rängen weitergegeben wurde. Das Wort sollte helfen, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. In den falschen Händen konnte es für den Eigentümer und Verbündete gefährlich werden. 

2. Ein Sprung zum MIT-Campus der 1960er

Der US-amerikanische Informatiker Fernando Corbató entwickelte das Compatible Time-Sharing System (CTSS), mit dem mehrere Personen parallel und voneinander abgegrenzt auf einen Mainframe zugreifen konnten. Um die Dateien der Benutzer vor fremden Zugriffen zu schützen, kamen Passwörter zum Einsatz. Diese Erfindung läutete das Zeitalter der Computerpasswörter ein – und legte den Grundstein für die spätere Entwicklung von Passwort-Managern!

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3. Cybersicherheit auf der Kinoleinwand

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts stellte die zunehmende Popularität von Science-Fiction-Filmen einen Wendepunkt für die Beliebtheit von Passwörtern dar. Diese waren nun nicht mehr Programmierern vorbehalten, sondern dienten plötzlich als zentrale Handlungselemente in Blockbustern.

Einer der ersten „Auftritte“ eines Computerpassworts in einem Film? 

  • Im 1983 veröffentlichten Thriller WarGames – Kriegsspiele verschafft sich der junge Hacker David Lightman mit Hilfe des Passworts „Joshua“ Zugriff auf einen Simulationscomputer der US-Regierung und löst damit beinahe einen Atomkrieg aus.
  • 1996 versuchte Agent Ethan Hunt in Mission: Impossible, mit dem Passwort „AW96B6“ in einen Computer im CIA-Hauptquartier einzudringen.
  • In Matrix Reloaded aus dem Jahr 2003 hackt sich Trinity gekonnt in das Computersystem eines Kraftwerks. 

4. Heute und in Zukunft

Wie können wir diese Geschichte also fortsetzen? Natürlich mit guten Passwortgewohnheiten! Diese drei Tipps von LastPass können Sie heute befolgen, um sich zu schützen: 

  • Erstellen Sie starke Passwörter für Ihre Online-Konten. 
    Noch immer nutzen 35 Prozent für verschiedene Online-Dienste dasselbe Passwort, so eine Studie im Auftrag des Bitkom. Passwörter sollten nie wiederverwendet werden und aus mindestens 16 Zeichen bestehen, darunter Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Symbole. 
  • Nutzen Sie einen Passwort-Manager. 
    Nur rund 31 Prozent der Menschen verwenden laut einer Studie von Statista im Jahr 2021 einen Passwort-Manager. Dabei kann er helfen, sichere und einzigartige Passwörter zu erstellen. Wenn Sie Ihre Passwörter in einem Passwort-Vault speichern, müssen Sie sich nur noch Ihr Masterpasswort merken, den Rest übernimmt der Passwort-Manager. Er gibt beim Besuch einer Website Ihre Anmeldedaten automatisch ein, Sie können Zugangsdaten sicher für andere freigeben und neue Passwörter generieren.
  • Aktivieren Sie das Dark Web Monitoring. 
    Bei aller Vorsicht kann es trotzdem passieren, dass Hacker Zugriff auf Ihre Daten erhalten. Durch Dark Web Monitoring werden Sie frühzeitig informiert, wenn Ihre Daten im Dark Web landen und können so schneller reagieren. 

www.lastpass.com 

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